Neuer Weltrekord in Südafrika
In Südafrika hat es jetzt einen neuen Weltrekord gegeben. Dieser liegt in der Disziplin des Surfens. Dabei konnten mehr als 100 Menschen gemeinsam auf einer einzigen Welle surfen.
Das Surfen ist in Südafrika ein beliebter Sport. Doch auch in anderen Ländern am Meer kann man diesem Sport nachgehen. Daher konnte in Brasilien bereits im vergangenen Jahr ein neuer Weltrekord im Surfen aufgestellt werden. Hier wurden 100 Surfer auf einer Welle gemeinsam gesehen. In Südafrika konnte dieser Weltrekord noch einmal gebrochen werden. Dabei haben sich auch über 100 Surfer getroffen und in die Wellen begeben. Mehr als 100 Surfer sollen dabei gemeinsam auf einer Welle geturnt sein. Ein Foto kann bisher belegen, dass es 103 Personen gleichzeitig waren. Der genaue Wert wird jedoch noch ermitteln. Doch auch mit den 103 Personen konnte in Südafrika ein neuer Weltrekord im gemeinsamen Surfen aufgestellt werden.
Starke südafrikanische Währung
Der südafrikanische Rand war immer eine relativ schwache Währung. Auch in den letzten Tagen hat er wieder Einbußen verzeichnet. Wenn man jedoch die Entwicklung in den letzten Monaten betrachtet, dann hat er eine überzeugende Steigung bewiesen.
Der Rand liegt momentan bei einem Dollarkurs von 7,5 Rand und einem Eurokurs bei 10,98 Rand. Seit Oktober 2008 zeigt der Rand jedoch eine enorme Stärke, denn er konnte sich von etwa 11 Dollar auf 7 Dollar erholen. Gegenüber dem Euro hat der Kurs sich hier sogar um 5 Rand verbessern können. Südafrika Währung hat in der letzte Zeit eine Wertentwicklung hingelegt, wie es in den letzten Monaten nicht möglich war. Weiterhin ist wieder das Kursniveau eingetreten, was noch vor der Finanzkrise geherrscht hatte. Für die Südafrikaner selber ist diese Stärke besonders überraschend. Immerhin könnte dies die erste Rezession seit 17 Jahren sein, wenn sie sich auch im nächsten Quartal fortsetzt. Zwar ist auch das Bruttoinlandsprodukt noch um drei Prozent gesunken, doch die Talfahrt hat sich zunehmend verlangsamt. Immerhin gab es hier bereits auch eine Senkung von 6 Prozent.
Viele Marktteilnehmer hoffen jetzt, dass sich die Wirtschaft wieder erholen kann. Auch die gestiegenen Rohstoffpreise wirken sich positiv auf Südafrika aus. Platin und Gold gehören zu den wichtigsten Exportgütern und sind daher auch ein guter Faktor, wenn die Preise weiter so ansteigen. Langfristig könnte der Rand seine Stärke weiter beweisen und die Wirtschaft in Südafrika wird dann durch die WM 2010 noch weiter nach oben getrieben. Allerdings sehen hier auch die Experten, dass es noch mehrere Hochs und Tiefs in der Wirtschaft geben kann. Dennoch kann Südafrika gespannt sein, wie sich die Stärke der Währung entwickelt und was dies für einen positiven Einfluss mitbringen kann.
Ein Viertel der WM Tickets bereits verkauft
Die Fußball-WM 2010 in Südafrika wird bereits jetzt als eines der größten Veranstaltungen gehandelt. Das Beweisen auch die Zahlen der bisher verkauften Tickets für die einzelnen Begegnungen. Obwohl die ersten Spiele erst in zehn Monaten beginnen, sind schon 25 Prozent der vorhandenen Karten ausverkauft. Diese Nachrichten gab das Organisationskomitee unter der Leitung von Danny Jordaan vor kurzen im Kapstadt heraus.
Die Veranstalter können die 800.000 abgesetzten Karten mit Recht ein Wunder nennen, denn nun werden noch 3,2 Millionen Stück angeboten. Es handelt sich um freie Plätze bei den Teamserien, das heißt die Einzelspiele der Mannschaften. Denn das Finale ist, bereits so ausverkauft, wie auch das Endspiel und das Halbfinale. Es existieren genügend Eintrittskarten und so wartet man auf das Ende der Qualifikationsrunden, damit der Verkauf noch einmal enorm steigt. Über die Absatzfrage macht sich Organisationschef Danny Jordaan keine Sorgen, denn er glaubt, sobald die Teilnehmer der Weltmeisterschaft feststehen, werden auch die restlichen Karten sehr schnell über den Ladentisch gehen.
Während noch jetzt die Tickets verkauft werden, stehen andere Probleme an. Diese betreffen die auffallend sinkenden Zahlen der Schlafmöglichkeiten. Die Quartiere reichen nicht für alle erwarteten Zuschauer aus, denn die meisten der bestehenden Hotels und Pensionen sind ausgebucht. Die Idee von Schiffen ist weiter fraglich, da die Kosten für diese kurze Zeit zu sehr in die Höhe steigen würden. Die Gegenseite spricht dafür, weil sich die großen Häfen Südafrikas direkt in der Nähe der Spielorte befinden, doch die Entscheidung wird in der nächsten Zeit gefällt.
Neue Streiks in Südafrika
Die südafrikanische Hafenstadt Durban ist wieder Schauplatz für viele Streiks geworden. Arbeitslose sind hier in die Supermärkte einmarschiert und haben ihre Wagen vollgepackt. Danach sagen sie Protestlieder und gingen ohne zu bezahlen an den Kassen vorbei.
Die neue Welle der Proteste und Streiks ist eine zusätzliche Bewährungsprobe für Präsident Jacob Zuma, der erst vor drei Monaten in sein Amt gewählt wurden. Die Sprecherin der Arbeitslosenbewegung meinte, dass sie nur der Anfang sei. Die Einwohner Südafrikas sind sehr sauer, dass sich nach der Wahl nichts getan hat und sie kann kaum noch jemand stoppen. Jacob Zuma wollte für die Missstände in der armen Bevölkerung eintreten und ihnen helfen, doch bis jetzt ist noch nichts passiert. Viel Geduld scheint das Volk nicht mehr zu haben. Schon seit die ANC seit 15 Jahren die Macht in Südafrika übernommen hat, warten die Einwohner hier auf eine Verbesserung der Lebensverhältnisse. Die weltweite Wirtschaftskrise tut ihr übriges im Land. Selbst nach 100 Regierungstagen hat das neue Kabinett um Jacob Zuma immer noch keine passende Vorschläge gemacht.
Erneute Demonstrationen in Südafrika
Schon seit einiger Zeit toben im südafrikanischen Township heftige Proteste, die von armen Schwarzen angeführt werden. Die Proteste haben sich seit Mittwoch in neuem Maße ausgeweitet. Doch es sind neue Meldungen aus den Medien gekommen. Laut diesen drohen die Aufständigen sämtliche Regierungsgebäude niederzubrennen. Versprechungen von Präsident Jacob Zuma konnten noch nicht eingehalten werden. Er versicherte den Menschen, eine Besserung der Gesellschaft und die Demonstrationen einzudämmen.
Die Protesttanten gehen sogar soweit, dass sie eine Schnellstraße nahe Johannesburg blockieren, um ihrem Ärger Luft zu machen. Selbst die Autofahrer wurden mit Steinen beworfen. Auch die Felder werden durch die Demonstranten in Townships besetzt gehalten. Schon den zweiten Tag in Folge toben die Demonstrationen sogar im Vorort Thokoza. Nun sollen 35 Menschen vor Gericht stehen und sich für die bisherigen Taten verantworten. Diese konnten bereits festgenommen werden. Die Drohung mit dem Niederbrennen der Regierungsgebäude wollen die anderen Demonstranten dennoch umsetzen, sollten die Gefangenen nicht freigelassen werden.
Man klagt schon lange über die missliche Lage. Der Präsident versprach in seinen Wahlreden Besserungen und Hilfe. Doch seit der Wahl vor zwei Monaten ist nichts passiert. Die Regierung wird in seiner Handlungsfreiheit eingeschränkt. Das ist eine Folge der Rezession, die seit über 17 Jahren herrscht. Doch man sieht hoffnungsvoll auf die stattfindende Fußballmeisterschaft und versucht bis dahin, die Demonstranten in Griff zu bekommen.
Auf die Vuvuzela folgt die Kuduzela
Die Fußball-WM im kommenden Jahr könnte sehr spannend werden. Jedoch nicht nur wegen der Spiele, sondern auch wegen der südafrikanischen Kultur, die man bereits schon zum Confed-Cup wahrnehmen konnte.
Die Fans bei der kommenden Fußball-WM in Südafrika müssen sehr stark sein. Schon in diesem Jahr wurden viele Fans durch den lärmigen Klang der Vuvuzela der Südafrikaner gestört. Diese gehört jedoch zur Tradition dazu und darf auch bei den Fußballspielen nicht fehlen. Jetzt gibt es eine Alternative, die man Kuduzela nennt. Diese ist nach einer Großantilope benannt, die den Namen Kudu trägt. Das neue Blasinstrument wurde vom Chef der Naturparkbehörde Südafrikas (SANParks), David Mabunda, in Pretoria der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vuvuzela ist eher ein sehr langes Horn und kann besonders laute Töne von sich geben. Die Kuduzela ist eher ein gebogenes Horn und hat eine gewundene Form. Dadurch bekommt das Blasinsterument einen ganz besonderen Klang. Auf diesen Klang können sich die Fans bei der WM schon jetzt freuen, denn die Südafrikaner lassen sich ihre Instrumente und ihre Kultur nicht nehmen. Schließlich ist die WM in Südafrika zu Gast und nicht umgekehrt. Read more
Verhandlung gegen Peiniger soll starten
Seit einigen Tagen hat die Nachricht nicht nur die deutsche Bevölkerung geschockt, sondern auch in Südafrika ist das Thema stark diskutiert. Ein junges Mädchen soll von ihrem Vater wochenlang sexuell missbraucht worden sein.
Jetzt soll der Prozess gegen den 53-jährigen Mann starten. Das 18 Jahre alte Mädchen aus Heidelberg war in Südafrika auf der Suche nach ihrem Vater. Nachdem sie ihn gefunden hat, ging jedoch die Misshandlung los. Read more
Sorgen um Trainingsbedingungen in Südafrika
Bundestrainer Joachim Löw macht sich derzeit nicht nur Gedanken, um die deutsche Nationalmannschaft, sondern auch um die Trainingsbedingungen in Südafrika. Vor kurzem ist Löw das erste Mal nach Südafrika bereits.
Sein erster Besuch in dem Gastgeberland der WM 2010 hat dem Bundestrainer die Augen geöffnet. Bei den besuchten Spielen vom Confed-Cup hat er zum ersten Mal die Kälte gemerkt, die auch im nächsten Jahr zur WM herrschen wird. Read more
Nationalhymne ist FIFA zu lang
Die Nationalhymne Südafrikas ist sehr lang. Deshalb hat das Land schon seit längerem auch eine kürzere Version vorbereitet. Doch auch diese Version ist der FIFA zu lang. Sie wird deshalb noch gekürzter präsentiert werden.
Die FIFA plant für das Abspielen der Nationalhymnen genau 90 Sekunden ein. Die Hymne von Südafrika ist aber selbst in der gekürzten Fassung noch zu lang, denn hier läuft sie eine Minute und 45 Sekunden. Allerdings hat die FIFA die Hymne an der falschen Stelle zusätzlich gekürzt. Der Verband wollte ausgerechnet die Stelle weglassen, die bei den Sportveranstaltungen am lautesten mitgesunden werden. Übersetzt ist es der Text “aus der Bläue unseres Himmels, aus der Tiefe unseres Meeres”. Zudem wird diese Stelle in der Sprache Afrikaans gesungen. Diese Sprache verbindet sehr viele Afrikaner miteinander und zudem ist sie das Zeichen für Aufstand und Revolution gegen die Herrscher. Südafrika ist ein Vielvölkerstaat und dies soll auch in der Hymne erkennbar sein. Auf den Gold- und Diamantenminen verkehren die Männer seit eh und je hauptsächlich auf Afrikaans, gemischt mit verschiedenen afrikanischen Sprachen, miteinander. Das zeigt auch in der Wirtschaft die Multikultur.
Seit dem Aufstand von 1994 wird die Sprache gelebt und ist alles andere als ausgestorben. Deshalb darf die FIFA auch nicht diese Sprache kürzen. Die mehrsprachige Hymne war damals ein Kompromiss, als die Gründerväter der neuen südafrikanischen Republik zu Mandelas Zeiten eine neue Flagge und dann auch eine neue Hymne verabschieden mussten. An allen Schulden wird die Hymne jedoch in genau dieser Version gelehrt, denn die Südafrikaner haben einen großen Nationalstolz. Die Südafrikaner hoffen jetzt darauf, dass die FIFA gnädig mit der Hymne umgeht und sie in voller Länge spielen wird.
Trainer von Österreich tritt zurück
Karel Brückner ist nicht länger der Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Der gebürtige Tscheche sollte die Österreicher zu WM nach Südafrika führen, doch er hat vor kurzem sein Amt niedergelegt.
Anfang der Woche teilte der österreichische Fußballbund die Meldung der Presse mit. Nach einem ausführlichen Telefongespräch mit dem ÖFB-Präsidenten tritt der bisherige Trainer nun zurück. Die Nationalmannschaft war sehr geschockt von der Entscheidung. Der Nachfolger muss innerhalb der nächsten tage bekannt gegeben werden, doch es gibt noch keinen klaren Favoriten. Im Gespräch sind der Ex-Nationaltrainer Didi Constantini, der momentan Austria Wien trainiert, oder der frühere Nationalspieler aus Deutschland Franco Foda, der Trainer bei Sturm Graz ist.
Die Trennung von der Nationalmannschaft ist jedoch nicht im Bösen verlaufen. Brückner möchte einen Neustart und hat sich deshalb das klärende Telefonat verlangt. Der Präsident bedankte sich für seine bisherige Tätigkeit und möchte ihn auf seinem weiteren Weg unterstützen. Brückner hätte einen Vertrag bis zum Herbst 2009 gehabt und wenn er in Südafrika die Endrunde erreicht hätte, dann wäre der Vertrag automatisch verlängert worden. Erst im Jahre 2008 trat er sein Amt als Nationaltrainer an und löste Josef Hickersberger ab. Der 68-Jährige möchte jedoch nicht die Weltmeisterschaft in Südafrika antreten als Nationaltrainer. Wie es mit Österreich weitergeht und ob die Qualifikation mit dem neuen Trainer funktioniert, wird spätestens im Herbst dieses Jahres feststehen.



