Die WM 2010 - Südafrika auf dem Weg zur Fussballweltmeisterschaft 2010

WM Prämien der Nationalelf

Der DFB hat in diesem Jahr die Prämie für die Nationalmannschaft gekürzt. Für einen Titel-Gewinn im eigenen Land 2006 wären 300.000 Euro pro Spieler überwiesen worden, nun muss die Nationalelf jetzt auf 50.000 Euro verzichten bei einem WM-Titel.

Diese Prämienkürzung ist eine Premiere in der Geschichte des DFB. Allerdings muss der Fußballbund in diesem Jahr Sparmaßnahmen durchführen. Bei einem Sieg in Johannesburg am 11.Juli 2010 bekommt jeder deutsche Nationalspieler zusätzlich 250.000 Euro auf das normale Gehalt. Ausgehandelt wurde die neue Prämie mit dem sechsköpfigen Spielerrat, mit Theo Zwanziger und dem Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Um die Viertelmillion zu bekommen muss die deutsche Mannschaft lediglich sieben Spiele gewinnen in Südafrika. Die ersten Prämien sind jedoch auch schon ab dem Viertelfinale zu bekommen. Hier sind 50.000 Euro angesetzt. Im Halbfinale steigt die Prämie auf das Doppelte an und im Finale erhält jeder Spieler 150.000 Euro, auch wenn eine Niederlage erreicht wird. Die 250.000 Euro gibt es nur bei einem WM-Titel 2010. In den Vorrunden und im Achtelfinale bedeutet ein Scheitern, dass es für die Spieler auch keine Prämie geben wird.

Vergleicht man jedoch das deutsche Gehalt mit den internationalen Gegnern, dann sind die Deutschen sehr bescheiden. Die Europameister Spanien von 2008 haben zum Beispiel 550.000 Euro pro Spieler ausgeschrieben, wenn hier ein WM-Titel im Jahr 2010 erreicht werden kann. Damit streichen sie mehr als doppelt so viel ein. Die Geschichte zeigt jedoch, dass ein WM-Titel schon lange nicht mehr auf Spaniens Erfolgsliste stand. In Deutschland hingegen konnten schon drei Siege gefeiert werden, an die gern angeknüpft werden kann.

Gruppengegner genauer betrachtet

März 5, 2010 by hugo6  
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Die vorbereitenden Länderspiele zur WM in Südafrika sind von Deutschlands Gruppengegner mehr oder weniger gut ausgetragen worden. Zwar musste auch Deutschland in dieser Woche eine Niederlage hinnehmen, doch die Betrachtung der Gruppengegnerstärke ist dennoch sinnvoll.

Die Länderspiele verliefen für Serbien und Australien positiv mit einem Sieg. Ghana hingegen hat in Bosnien mit einem 1:2 verloren. Besonders stolz ist natürlich Serbiens Trainer. Er hat trotz schlechter Platzverhältnisse von seiner Mannschaft ein 3:0-Sieg bekommen gegen Algerien. Somit hat diese Mannschaft als Gruppengegner bisher den stärksten Eindruck hinterlassen. Australien spielt im Länderspiel gegen Indonesien. Hier konnten sie jedoch nur einen 1:0-Sieg erwirken und haben daher nur knapp gewonnen. Nur Serbien hat geschafft, was sie sich in den Länderspielen vorgenommen haben. Aus den Siegen erhoffen sich die Serben nützliche Erkenntnisse, wie auch andere Mannschaften sehr leicht zu schlagen sind. Deutschland sollte sich daher besonders diese Mannschaft und deren Spiel einmal genauer ansehen.

Australien und Ghana gelten als eher weniger starke Gegner. Zwar konnten auch sie in den Vorrunden einige Sieg erwirken, doch die Bilanz liegt weit hinter der deutschen Mannschaft. Der australische Trainer trägt immer noch Sorge, dass seine Mannschaft dem Druck nicht standhalten könne, vor allem, da sehr junge Spieler eingesetzt werden. Zufrieden ist der Trainer mit dem letzten Ergebnis jedoch nicht. Die Deutschen werden sich noch ausgiebig auf die jeweiligen Mannschaften vorbereiten können und aus den bisherigen Länderspielen lernen.

Argentinien siegt über Deutschland

Im gestrigen Spiel gegen Argentinien musste Deutschland eine klare Niederlage hinnehmen. Torhüter Rene Adler nahm den Fehler jedoch auf sich, da er hier zu spät reagiert hatte. Beide Mannschaften trennten sich nach den 90 Minuten mit einem 0:1, wobei es auch hier wieder spannende Wendungen gab.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich das Spiel nicht lang ansehen müssen und schon versucht, durch die Aufstellung und durch Zurufe das Blatt zu wenden. Genützt haben seine versuche jedoch trotzdem nichts. Die Deutschen mussten die Münchner Arena am gestrigen Abend mit einem 0:1 als Niederlage verlassen. Dabei war dies das letzte große Testspiel gegen eine starke Mannschaft vor der WM in Südafrika. Beim Spiel merkte man ganz klar, dass den Deutschen die Ideen gefehlt haben. Auch Joachim Löw war dies sofort anzumerken, wobei er seine Mannschaft gerne reifer und überlegender präsentieren wollte. Die Argentinier ließen sich jedoch nicht von der deutschen Nationalmannschaft beeindrucken oder unter Druck setzen. Sie zogen ihr Spiel souverän durch. Es gab kaum Chancen, überhaupt auf das gegnerische Tor zu schießen. Experten sind sich jedoch einige, dass die Mannschaft dennoch kein schlechtes Spiel abgeliefert hat, denn Argentinien ist auch gern ein Gegner, gegen den man verlieren kann. Für die Mannschaft an sich bedeutete dies jedoch, dass das Spiel der letzte Test vor der Nominierung im Mai gewesen ist.

Das Argentinienspiel begann relativ defensiv. Maradonas Spieler hielten sich jedoch auch zurück, bis auf zwei oder drei Ausnahmen, die hier den Angriff gestaltet haben. Rene Adler musste schon in der 11. Minute einen Ball abwehren. Schon hier stimmte die Aufstellung nicht wirklich. Der Angriff war zwar gut formatiert, doch die Einschläge gegen die deutsche Mannschaft geschahen eher weiter hinten. In der 38. Minute setzte sich Angel di Maria durch, doch sein Schuss blieb noch an den Fingerspitzen von Adler und an der Torlatte hängen. Doch auch dies war keine warnende Meldung, denn die Deutschen setzen sich viel zu wenig ein. Kurz vor der Halbzeit war Adler etwas übereifrig und rann aus dem Tor heraus. Hier hätte er drin bleiben müssen, um den kommenden Ball von Higuain abzuwehren, doch vergebens. Nach dem ersten Durchgang stellte Löw seine Elf noch einmal um, doch auch dies hat nicht mehr Leistung gebracht. Mit dem 0:1 von der ersten Halbzeit wurde das Spiel dann auch etwas enttäuschend für die Fans beendet.

Der Klassiker Deutschland gegen Argentinien

Am heutigen Abend werden sich die Fußball-Fans auf einiges gefasst machen können. Deutschland tritt das Länderspiel gegen Argentinien an, bei dem es schon einige spannenden Begegnungen gegeben hat. Alle 16 Spiele seit 1958 sind jedoch nicht immer friedlich verlaufen.

Das Spiel gegen Argentinien wird schon lange in die Klassiker sortiert, da man hier bereits einige unvergessliche Ereignisse erleben durfte. Immer wieder werden sehr viele Verletzte beklagt und es gibt teilweise wahre Ausschreitungen auf dem Platz. Millionen von Fußball-Fans werden auch am heutigen Abend das Spiel wieder verfolgen und für die jeweilige Mannschaft die Daumen drücken. Argentinien ist bekannt für gewalttätigen Fußball, wobei sie natürlich auch permanent rote und gelbe Karten riskieren. Alleine in einem Spiel gab es zu einer WM in England 32 Fouls und einen Platzverweis für einen Argentinier, der auch noch darüber diskutierte. Die Deutschen werden es schwer haben, da die Argentinier sehr häufig eine Art Rudel bilden und somit ihr Tor durch eine große Mauer schützen können. Dennoch hat es die Nationalmannschaft von Deutschen oft geschafft, als Sieger aus einem solchen Zusammentreffen zu gehen. Zudem ist auch zu sagen, dass Argentinien bereits ind er WM einen Rekord aufgestellt hat und hier zwei Platzverweise erhalten hat.

Im Spiel wird Ballack scheinbar von Schweinsteiger unterstützt werden, sodass auch hier ein aggressives Spiel geführt werden kann. Frings ist derzeit aussortiert, Rolfes verletzt und Hitzlsperger sitzt auf der Bank. Ballack ist momentan von seinem linken blauen Auge gezeichnet, doch er tritt dem Spiel auch mit voller Zuversicht entgegen. Normalerweise spielt der 33-Jährige mit Frings zusammen auf dem Platz. Für Argentinien hat Löw jedoch einen Wechsel anberaumt, der für die Deutschen ein Vorteil sein könnte. Allerdings soll laut Löw kein aggressives Spiel durchgeführt werden. Dennoch können die Fans gespannt sein, wie das Ländertreffen am heutigen Abend ausgehen wird.

Aufstellung Deutschland gegen Argentinien

Februar 28, 2010 by Südafrika Kenner  
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26 Spieler fahren zusammen mit Bundestrainer Joachim Löw hat zum Länderspiel gegen Argentinien am 3. März 2010 in München. Erstmals dabei sind der Leverkusener Toni Kroos und der Münchner Thomas Müller.

Die deutsche Nationalmannschaft tritt gegen die Argentinien erstmals im neuen schwarzen DFB-Auswärts-Trikot mit weißer Hose und schwarzen Stutzen an.

“Beide haben sich in den vergangenen Monaten in der Bundesliga mit guten Leistungen in den Blickpunkt gespielt und deshalb eine Chance verdient. Nachdem sie schon beim Leistungstest Ende Januar in Stuttgart erstmals bei der Nationalmannschaft dabei waren, bietet sich für sie nun die nächste Möglichkeit, im Kreis der WM-Kandidaten auf sich aufmerksam zu machen.”

Das meinte Löw zu der Nomienierung. Es kann also sein, dass auch diese beiden Spieler mit zur WM fahren. Als letztes Spiel vor der Nominierung sollten sich hier alle Akteure besonders anstrengen.

Absagen dagegen musste der HSV-Spieler Marcel Jansen, nachdem er an einer Virusinfektion kuriert. Ebenso musste der eingeladene Bremer Torwart Tim Wiese wegen eines Muskelfaseranrisses absagen.

Der Gegner Argentinien gehört ja bekanntlich auch zu den WM-Teilnehmern. Zwar in allerletzter Sekunde zur WM qualifiziert, schauen die Südamerikaner nun mit Vorfreude auf die WM und natürlich auf dieses Spiel. In der WM 2010 Gruppe B warten Nigeria, Südkorea und Ex-Europameister Griechenland. Das wird eine spannende Gruppe! Argentinien spielt ürbrigens mit hellblau-weißem Trikot, schwarzen Hosen und weißen Stutzen.

Das DFB-Aufgebot im Überblick:

Tor: Rene Adler (Bayer Leverkusen), Manuel Neuer (Schalke 04)

Abwehr: Jerome Boateng (Hamburger SV), Arne Friedrich (Hertha BSC), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (Werder Bremen), Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg), Serdar Tasci (VfB Stuttgart)

Mittelfeld: Michael Ballack (FC Chelsea), Christian Gentner (VfL Wolfsburg), Thomas Hitzlsperger (Lazio Rom), Aaron Hunt, Marko Marin, Mesut Özil (alle Werder Bremen), Marcell Jansen, Piotr Trochowski (beide Hamburger SV), Sami Khedira, Christian Träsch (beide VfB Stuttgart), Toni Kroos (Bayer Leverkusen), Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger (beide Bayern München)

Angriff: Cacau (VfB Stuttgart), Mario Gomez, Miroslav Klose (beide Bayern München), Stefan Kießling (Bayer Leverkusen), Lukas Podolski (1. FC Köln)

3 deutsche WM-Schiedsrichter?

Februar 17, 2010 by hugo6  
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Bisher gibt es erste Nominierte, die von der FIFA-Schiedsrichterkommission in den engeren Kreis der Referees gewählt wurden. Somit soll zum Beispiel auch der deutsche Schiedsrichter Wolfgang Stark mit nach Südafrika. In der letzten Woche wurde dann die Liste mit den nominierten Unparteiischen veröffentlicht. Hierbei sind 30 Referees aus 28 Ländern aufgeführt.

Unter den deutschen Schiedsrichtern sind bereits Markus Merk und Herbert Fandel zurückgetreten. Jetzt gilt der 40-jährige Wolfgang Stark jedoch als großer Favorit. Dabei wurden auch schon seine Assistenten Jan Salver und Mike Pickel für die WM nominiert. Bisher bleibt dem Schiedsrichter jedoch nichts anderes, als die Hoffnung nach Südafrika reisen zu können. Ob er wirklich zum Einsatz kommt, ist noch nicht klar, denn er muss die letzte Auswahl noch überstehen. Dabei will sich die FIFA auch im Mai diesbezüglich äußern und die Namen der Schiedsrichter und der Reserve bekanntgeben. Allerdings stehen die Chancen sehr hoch, dass Stark wirklich zum Einsatz kommt. Ebenso nominiert wurde Martin Hansson. Er ist ein schwedischer Schiedsrichter, wobei er jedoch in den letzten Monaten stark in der Diskussion stand. Dabei machte er vor allem im Spiel Frankreich gegen Irland im WM-Playoff auf sich aufmerksam, da er hier ein Handspiel übersehen hatte. Dennoch wird er von seinen Kollegen verteidigt, da dies auch nicht zu übersehen war.

In den Schlagzeilen befindet sich jedoch derzeit auch das Land Nigeria, denn hier wurde noch vier Monate vor dem Beginn der WM der Trainer ausgetauscht. Dabei habe erst im April 2008 der 52-jährige Shaibu Amodu die Nachfolge von Berti Vogts angetreten. Ein neuer Nationaltrainer soll jedoch noch in diesem Monat vorgestellt werden. Bisher gibt es nur eine Liste mit mehreren Namen, die hier ausgewählt werden sollen.

Die bedeutendsten Trainer zur Fußballweltmeisterschaft 2010

Januar 27, 2010 by Südafrika Kenner  
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Die WM 2010 rückt immer näher, die Endauslosung der Gruppenphase hat die Gruppenkonstellation ergeben und nun gehen die Spekulationen los, wer denn gegen wen gewinnen wird. Um dies ein bisschen zu erleichtern, blicken wir doch ein bisschen hinter die Kulissen. Hier haben wir die wichtigsten Trainer unter die Lupe genommen.

Gruppe D: Deutschland
Der ehemalige Trainer des VFB Stuttgarts Joachim Löw (geb. 1960) trainiert die deutsche Nationalelf seit 2006, nachdem Jürgen Klinsmann seinen Trainerposten aufgegeben hat. Allerdings übernahm Löw kein völlig neues Terrain, denn von 2005 bis 2006 war er bereits Klinsmanns rechte Hand.

Gruppe G: Brasilien
Carlos Dunga (geb. 1960) übernahm das brasilianische Nationalteam, nachdem unter der Arbeit seines Vorgängers die Erfolge bei der WM 2006 ausblieben. Mit ihm gewann Brasilien den Confed Cup 2009 und spielte eine äußerst erfolgreiche WM-Qualifikation.

Gruppe B: Argentinien
MaradonaDen Eindruck, den Diego Maradona (geb. 1960) als Spielerlegende hinterlassen hat, ist nicht zu vergleichen mit seiner Trainerleistung. Erst im letzen Relegationsspiel konnte Argentinien ein Ticket nach Südafrika lösen.

 

Gruppe A: Frankreich
Seit Raymond Domenech (geb. 1952) “Les Blues” übernommen hat, war es für ihn keine leichte Aufgabe, denn Frankreich hat die Europameisterschaft 2008 bereits in der Vorrunde verlassen müssen.

Gruppe G: Portugal
Der ehemalige Coach des südafrikanischen Fußballteams “Bafana Bafana” Carlos Queiroz (geb. 1953) hofft auf ein schöneres Wiedersehen in Südafrika als seine Verabschiedung 2002 war, als er seinen Trainerposten aufgeben musste. Seit 2008 trainiert er Portugal, das sich jedoch erst im Relegationsspiel gegen Bosnien-Herzegowina für die WM 2010 qualifizieren konnte.

Gruppe C: England
Bevor Fabio Capello (geb. 1946) 2007 das englische Nationalteam übernahm, trainierte er den AC Mailand, Real Madrid, Juventus Turin und AS Rom. Obwohl sich England für die EM 2008 nicht qualifizieren konnte, bestritten sie 2009 eine gute Qualifikation für die WM in Südafrika.

Gruppe E: Niederlande
Der ehemalige Trainer von Feyenoord Rotterdam Bert van Marwijk (geb. 1952) gewann mit seinem Team den UEFA Cup 2002. Unter seiner Leitung konnte sich die niederländische Elf für die WM 2006 in Deutschland leider nicht qualifizieren, dafür sicherten sie sich eines der ersten Tickets nach Südafrika.

Gruppe F: Italien
Marcello Lippi (geb. 1948) sammelte als Trainer Erfahrung bei Inter Mailand und Juventus Turin. 2006 gewann er mit der italienischen Nationalmannschaft den Fußballweltmeisterschaftstitel in Deutschland. Anschließend setzte er sich zur Ruhe. Nach der erfolglosen Europameisterschaft trat er sein Amt wieder an.

Gruppe H: Spanien
Vicente del Bosque (geb. 1950) übernahm das spanische Nationalteam, nachdem Spanien unter Luis Aragones den Euromeisterschaftstitel gewann. Das Team erreichte mit ihm das Halbfinale des Confed Cups und spielte eine gute WM-Qualifikation.

Gruppe B: Griechenland
Der ehemalige Bayern Coach Otto Rehhagel (geb. 1938) bescherte Griechenland den Europaweltmeisterschaftstitel 2004. Leider konnten sie sich für die WM 2006 nicht qualifizieren und um die Qualifikation für die WM 2010 zu erreichen, mussten sie gegen die Ukraine im Relegationsspiel siegen.

Gruppe H: SchweizOttmar Hitzfeld
Der ehemalige Dortmund und Bayern Trainer Ottmar Hitzfeld wurde zweimal zum weltbesten Trainer des Jahres gewählt. Seine Erfahrung könnte für die Schweiz der Schlüssel zum Erfolg in Südafrika 2010 werden.

Gruppe E: Dänemark
Morten Olsen (geb. 1949) ist als dänischer Nationalspieler wie auch als Trainer des 1. FC Kölns in Deutschland bekannt. Seit 2000 trainiert es das dänische Team, das sich leider nicht für die letzen Meisterschaften qualifizieren konnte. 2010 sind sie jedoch dabei.

Und das sind die anderen Trainer zur WM 2010:

Algerien: Rabah Saadane

Australien: Peter Tim Verbeek

Kamerun: Paul le Guen

Chile: Marcello Biesla

Ghana: Milovan Rajevac

Honduras: Reinaldo Rueda

Elfenbeinküste: Vahid Halihodzic

Japan: Takeshi Okada

Nordkorea: Kim Jong-Hun

Südkorea: Huh Jung-Moo

Mexiko: Javier Aguirre

Neuseeland: Ricky Herbert

Nigeria: Shaibu Amodu

Paraguay: Gerado Martino

Serbien: Radomir Antic

Slovakien: Vladimir Weiss

Slowenien: Matjaz Kek

Uruguay: Oscar Tabarez

USA: Bob Bradley

Ticketverkauf für deutsche Fans

Januar 18, 2010 by hugo6  
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Die deutsche Mannschaft kann sich bei der WM in Südafrika doch auf ihre Fans verlassen. Trotz der Entfernung konnte schon ein gewisser Teil der Karten abgesetzt werden, so dass viele Deutschen ihren Sommerurlaub nach Südafrika zur WM verlegen werden. Anfänglich befürchtete die FIFA jedoch einen Einbruch beim Kartenverkauf.

Insgesamt stehen für die Vorrundenspiele mit der deutschen Mannschaft 21.000 Karten zur Verfügung. Dabei wurden bisher schon 6.700 Karten abgesetzt. Zwar sind dies noch nicht die erhofften Zahlen für den Kartenverkauf, doch immerhin haben noch genügend Deutsche die Chance, sich ein solches Ticket zu sichern. Die ersten drei Spiele gegen Australien, Ghana und Serbien können sehr interessant werden. Wenn man den derzeitigen Stand des Kartenverkaufs mit den letzten Weltmeisterschaften vergleicht, dann haben sich die deutschen Fans schon sehr zeitig für die Spiele interessiert. Bei der WM 2002 in Südkorea und Japan wurden zum gleichen Zeitpunkt nur 3000 Karten abgesetzt. Bisher wollte vom DFB noch niemand den Absatz der Tickets kommentieren. Auch in der Presse spricht man abwechselnd von einem guten Verkauf und von einem schlechten Verkauf. Das Interesse an internationalen Spielen ist jedoch weiterhin ungebrochen. Vor allem auch die deutschen Fans haben auf dem internationalen Markt viele Karten bekommen können. Bisher wurden 25.000 Karten von Spielen verkauft, bei denen die deutsche Mannschaft nicht auf dem Platz zu sehen sein wird.
Normalerweise ist die letzte Ticketverkaufsphase am 13. Januar ausgelaufen. Da man sich jedoch noch mehr von den WM-Tickets erhofft, und viele erst in diesem Jahr den Urlaub planen können, wurde noch eine weitere Phase eingerichtet. Sie soll zwischen dem 9. Februar und dem 7. April stattfinden. Dabei stehen die Karten vor allem für die Fans der teilnehmenden Länder zur Verfügung.

Über 500.000 Anfragen für WM-Tickets

Dezember 28, 2009 by hugo6  
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Die dritte WM Ticket Verkaufsphase hatte Anfang Dezember begonnen. Bisher konnten schon über 500.000 Anfragen auf die begehrten WM Tickets registriert werden. Da stört selbst die Entfernung nach Südafrika die meisten Fans nicht.

soccerNatürlich gingen die meisten Kartenanfragen aus dem WM-Gastgeberland Südafrika ein. Hier konnten 386.300 Wünsche gestellt werden. Bei den auswärtigen Ländern liegen die USA weit vorn. Hier sind 22.942 Bestellungen beim Weltverband eingegangen bisher. Aus Deutschland haben sich 7697 Fans registriert, um noch Karten für die WM in Südafrika zu bekommen. Die dritte Verkaufsphase soll noch bis zum 22. Januar anhalten. Dabei kommen eine Million karten für die WM zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2010 auf den Markt. Die Tickets sind dabei für alle 64 WM Spiele zu bestellen. Bei den ersten drei Gruppenspielen der deutschen Nationalmannschaft sind jedoch zwölf Prozent aller Eintrittskarten in jedem Spiel für die deutschen Fans reserviert. Dies ist jedoch nicht nur bei Deutschland so, sondern bei jeder beteiligten Mannschaft in den jeweiligen Spielen. Die Tickets kann man nur über die Internetseite des Weltverbandes FIFA bestellen. Die günstigsten Karten liegen hier bei 13 Euro. Diese darf jedoch nur von den Südafrikanern bezogen werden. Bis zu 105 Euro sind die Tickets für die Vorrunde zu haben. Die Preise steigern sich jedoch bis hin zum Finale. Hier kann ein Ticket in einer guten Kategorie auch schnell 600 Euro kosten. Schon in den ersten beiden Verkaufsphasen hat der Verband FIFA etwa 90 Prozent des Gesamtvolumens an Karten verkauft. Die letzten Prozente stehen jetzt im Dezember und Januar zur Verfügung.

Sepp Blatter eröffnet Fußballmesse „Soccerex“

Dezember 10, 2009 by hugo6  
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In 191 Tagen findet die Fußball Weltmeisterschaft der Männer in Südafrika statt. Das Turnier wird von der FIFA getragen. Vor kurzem wurde in Johannesburg die Fußballmesse „Soccerex“ eröffnet, auf der der FIFA-Präsident Sepp Blatter eine Eröffnungsrede hielt.

blatterDer Verbands-Präsident äußerte sich in seiner Rede zu den aktuellen Ereignissen, mit denen sich derzeit die Fußballwelt beschäftigt. Dies sind zum Beispiel Themen wie Fairness im Spielbetrieb oder der europäische Wettskandal. In seiner Rede thematisierte Sepp Blatter die umstrittene Qualifikation Frankreichs zum Turnier in Südafrika und die Entscheidung der FIFA. Frankreich hatte in der Qualifikation gegen Irland gewonnen, wobei Frankreich durch ein irreguläres Handtor von Thierry Henry noch den Einzug in die Endrunde schaffte. Trotz eines eindeutigen Videobeweises und dem Einspruch der Iren stimmte die FIFA der Qualifikation Frankreichs für Südafrika zu und lehnte ein Wiederholungsspiel ab. Auch der Torschütze Henry beleibt unbestraft.
In seiner Rede deutete der Verbandspräsident nun an, dass Änderungen im Qualifikationsverfahren angedacht sind und während der Spiele mehr Schiedsrichter eingesetzt werden sollen, um verschiedene Spielsituationen noch besser betrachten zu können.
Auch zu den Wettvorwürfen äußerte sich Blatter kurz. Er konnte jedoch auch nur die gängigen Aussagen treffen, dass sich auch im Fußballgeschäft schwarze Schafe befinden, die es gilt, so gut wie möglich in ihren Handlungen einzuschränken. Eigentlich hätte der FIFA-Präsident gern über das Engagement der FIFA in der entwicklungspolitischen Richtung referiert, wie zum Beispiel die Förderung von afrikanischen Fußballtalenten. Ebenfalls auf der eigentlichen Themenliste von Blatter standen die Bemühungen der FIFA die WM nach Südafrika zu holen, um das Land in seiner Einstellung zum Frieden zu beeinflussen. Diese Themen wurden jedoch nur kurz angesprochen. Im Rahmen der Fußballmesse „Soccerex“ wird am 4. Dezember die Gruppenauslosung für die kommende Weltmeisterschaft ausgelost.

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