Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Die deutschen Vorrundengegner: ein Blick auf die WM 2014 Gruppe G

In knapp sechs Wochen fällt der Startschuss zur 20. Fußball-Weltmeisterschaft. Höchste Zeit die deutschen Vorrundengegner in der Gruppe G einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Da wären zum einen die Portugiesen, die seit dem kometenhaften Aufstieg von Cristiano Ronaldo, bei großen Turnieren immer zum Kreis der Titelfavoriten zählen. Bei ihren bislang sechs WM-Teilnahmen konnte die Seleção aber noch nichts Zählbares mitnehmen, als bestes Ergebnis steht der vierte Platz bei der Weltmeisterschaft 2006 zu Buche.
In der aktuellen FiFA Weltrangliste belegt Portugal den fünften Platz, bei den Titelquoten der Wettanbieter reicht es dagegen nur zum neunten Rang. Das dürfte nicht nur an der mageren WM-Bilanz der Mannschaft liegen, sondern auch an der Taktik von Nationaltrainer Paulo Bento. Der hat das gesamte Spiel der Seleção auf Superstar Ronaldo zugeschnitten, über Sieg oder Niederlage entscheidet all zu oft die Tagesform von „CR7“. Wenn es dem Gegner gelingt den pfeilschnellen Weltfußballer aus dem Spiel zu nehmen, läuft Bentos System ins Leere.

Bilanz gegen Portugal für Deutschland klar positiv

Deutschlands Bilanz gegen Portugal ist positiv, die DFB-Elf konnte neun von 17 Begegnungen für sich entscheiden, bei fünf Unentschieden und drei Niederlagen. Noch eindeutiger ist der Direktvergleich bei Welt- und Europameisterschaften, seit 2006 standen sich beide Teams dreimal gegenüber und immer hatte Deutschland das bessere Ende für sich.

Bei der WM in Brasilien werden Deutschland und Portugal gleich im ersten Spiel der Gruppe G am 16 Juni aufeinandertreffen. Die DFB-Elf ist in dieser Partie der klare Favorit der Buchmacher, ein Sieg würde wohl den Weg zum angepeilten Gruppensieg ebnen.

WM 2014 Wetten Gruppe G

Wie die oben abgebildete Grafik – zu sehen auf dem Portal fussball-wetten.com – zeigt, gilt die deutsche Mannschaft nach Ansicht der Wettanbieter als klarer Favorit für den Sieg in der Gruppe G. Portugal hat die besten Karten für den zweiten Aufstiegsplatz, den Mannschaften von Ghana und den USA bleibt nur die Rolle als krasse Außenseiter im Kampf um die beiden Plätze im WM-Achtelfinale.

Ghana war schon in Südafrika 2010 deutscher Gruppengegner

Für Ghana, den zweiten Gruppengegner von Jogis Jungs, ist Brasilien erst die dritte WM-Teilnahme. Zum ersten Mal konnten sich die Afrikaner 2006 für die Endrunde qualifizieren und stießen gleich ins Achtelfinale vor. In Südafrika 2010 standen sich DFB-Elf und die Black Stars schon einmal in der Gruppenphase einer WM gegenüber. Damals gewann Deutschland die entscheidende Begegnung in Johannesburg mit 1:0 und zog als Gruppenerster ins Achtelfinale ein, Ghana folgte als Zweiter und scheiterte erst im Viertelfinale nach einem dramatischen Elfmeterschießen an Uruguay.

Die deutsche Öffentlichkeit verbindet Ghana vor allem mit Kevin Prince Boateng, dem Halbbruder von Löws Verteidiger Jerome Boateng. Der Schalker „Prince“ ragt durch seine Führungsqualitäten aus der Elf von Nationaltrainer von Kwesi Appiah hervor, die Black Stars haben aber auch noch andere starke Einzelspieler, wie Michael Essien vom FC Chelsea oder Kwadwo Asamoah von Juventus Turin in ihren Reihen. Die Mannschaft gilt als eingespielt und kampfstark und kann mit ihrem schnellen Offensivspiel für jeden Gegner gefährlich werden. Dennoch geht Deutschland auch in dieser Begegnung als haushoher Favorit der Wettanbieter ins Rennen.

USA setzen mit Klinsmann und Vogts auf deutsche Tugenden

Das ehemalige Fußballentwicklungsland USA kann bereits auf zehn WM-Teilnahmen zurückblicken, der größte Erfolg (Dritter bei der WM 1930) liegt aber schon eine halbe Ewigkeit zurück. Unter der Führung von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann haben sich die US-Boys auf den 14. Rang der aktuellen FiFa-Weltrangliste vorgespielt, eine beachtliche Leistung für eine Mannschaft ohne echte Stars. Zu den bekanntesten Namen im US-Team zählen Landon Donovan und Jermaine Jones – das war es aber auch schon.

Mit der Verpflichtung von Berti Vogts als Berater hat der US-Verband vor der WM einen echten Coup gelandet. Klinsi und Berti kennen die DFB-Elf natürlich aus dem Effeff, man darf gespannt sein, ob sie daraus Kapital schlagen können. Nicht nur die beiden Ex-Bundestrainer sorgen für einen deutschen Bezug im US-Team, auch fünf Nationalspieler sind in Deutschland aufgewachsen.

Die DFB-Elf gilt in diesem brisanten „deutsch-deutschen Duell“ als übermächtig, ein Selbstläufer wird das dritte Gruppenspiel aber dennoch wahrscheinlich nicht.

WM 2014: Das große Rätseln um den DFB-Kader

Der Countdown läuft, die Uhr tickt, die Fußball WM 2014 steht in den Startlöchern und mit ihr die ganze Welt. Denn diese wird, ob Fußballfan aus Überzeugung, oder nicht, alleine wegen des Riesenspektakels am Zuckerhut zwischen 12. Juni und 13. Juli 2014 auf Brasilien schauen. Insgesamt 64 Spiele in 12 Stadien werden in Brasilien über die Bühne gehen. Starke Nerven und Geduld werden von den deutschen Fans verlangt. Denn für Joachim Löws DFB-Elf heißt es erst am fünften Tag: Ring frei!

Am 16. Juni 2014 um 13 Uhr bittet die portugiesische Selecao in Salvador zum Fußballtanz. Allerdings haben die deutsch-portugiesischen Duelle der vergangenen Jahre (WM 2006, EM 2008, EM 2012) die Deutschen als klare Sieger hervorgehen lassen. Damit sind die Machtverhältnisse beim Auftakt der WM 2014 relativ klar verteilt. Aufgrund dieser Konstellation sprechen auch die Quoten der Wettanbieter eine klare Sprache zugunsten Löws Truppe, die klar in der Führungsposition in der Gruppe G an den Start geht. In der Gruppe finden sich noch die Kandidaten Ghana und die USA.

„Wackelkandidaten“ im DFB-Kader

Doch ein anderer Termin rückt ebenfalls immer näher, nämlich die Bekanntgabe des deutschen Kaders. Dieser ist rund um den 8. Mai 2014 angesetzt und am 2. Juni 2014 muss Joachim Löw der FIFA eine fixe Version seiner 23-Mann starken Auswahl präsentieren. Vor dem Testspiel am 13. Mai 2014 gegen Polen nominiert Löw den erweiterten Kader (25 – 28 Spieler) für die Weltmeisterschaft. Diese Spieler müssen sich allerdings im Training und in den Tests noch beweisen, denn Anfang Juni wird diese Auswahl erneut einer Selektion unterzogen. Man sollte meinen, dass eine Mannschaft wie die deutsche National-Elf selbst auf der Reservebank noch Gustostückerl zur Auswahl hat. Dem scheint zwar so zu sein, allerdings handelt es sich bei Löw zurzeit eher um deftige Personalprobleme aufgrund akuter krankheitsbedingter Ausfälle.

dfb elf

Die DFB-Elf bei der WM 2010 in Südafrika – wie wird der deutsch Kader für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien aussehen?

Sollten diese Spieler sich keine ernsthaften Verletzungen zuziehen, so steht schon einmal fest, dass Kapitän Lahm und Torhüter Nummer Eins, Manuel Neuer, Boateng, Mertesacker, Hummels, Schmelzer, Höwedes, Kroos, Schweinsteiger, Götze, Reus, Özil, Khedira, Podolski, Müller, Gomez und Klose für den WM-Kader gesetzt sind. Doch bei einigen davon steht hinter der Teilnahme noch ein Fragezeichen. Klose (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) und Gomez (Rückenprobleme) sind nicht fit und werden von immer wiederkehrenden Leiden geplagt. Diese Verletzungen bringen ein weiteres Problem mit sich, nämlich mangelnde Spielpraxis. Gomez hat in der WM-Phase ganze fünf Monate ausgesetzt. Klose wird vor der Bekanntgabe des Kaders kein Spiel mehr bestreiten können. Khedira laboriert an einer Knieverletzung, die er sich im Testspiel gegen Italien im November 2013 zugezogen hat. Nationalspieler Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund muss wegen anhaltender Rückenprobleme wohl endgültig auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Brasilien verzichten.

Alternativ-Kandidaten

Doch Joachim Löw wäre kein vorausschauender Trainer, wenn er nicht noch etliche Asse im Ärmel hätte. Einige Kandidaten wollen sich auf jeden Fall noch im Training beweisen und ihr Glück für eine Teilnahme an der WM 2014 versuchen.

Für die Position im Tor kommen noch Roman Weidenfeller und Marc-André ter Stegen in Frage. Für die Abwehr wollen sich Dennis Aogo, Andreas Beck, Marcell Jansen, Heiko Westermann und Philipp Wollscheid empfehlen. Im Mittelfeld könnte Löw unter anderem noch auf Lars Bender und Sven Bender, Julian Draxler, Kevin Großkreutz, Aaron Hunt, Simon Rolfes, Sidney Sam und André Schürrle zurückgreifen. Als Stürmer bieten sich zudem Max Kruse oder Pierre-Michel Lasogga an, wobei letzterer immer wieder mit Muskelproblemen zu kämpfen hat.

Wetten auf den deutschen WM-Kader bereits gesichtet

Das Kaderkarussell dreht sich also unaufhörlich und Löw wird in seine Überlegungen sowohl Aspekte der Spielpraxis und Erfahrung, als auch der körperlichen Unversehrtheit mit einbeziehen müssen. Auch die Wettanbieter sind auf den Spekulationszug rund um den DFB-Kader aufgesprungen und haben diverse Wettoptionen ins Repertoire zur WM 2014 aufgenommen. Wie das Fachportal wm-2014-wetten.com in einem aktuellen Beitrag berichtet, wird zum einen zwischen „Fixstartern“ und „Wackelkandidaten“ unterschieden, zum anderen kann man seinen Tipp für einzelne Spieler abgeben.

WM Wetten DFB Kader

WM Wetten auf den deutschen Kader bei der WM 2014 – nach Ansicht der Wettanbieter dürfte beispielsweise Roman Weidenfellner fix dabei sein, für Aaron Hunt sieht es vergleichsweise düster für Brasilien aus… Bildquelle: wm-2014-wetten.com


Akteure wie beispielsweise Lahm, Müller und Neuer gehören zu den Fixplatzierten, deren unvorhergesehener Ausfall das rund siebenfache des Wetteinsatzes einbringen würde. Andere Kandidaten, die noch in Erwartungshaltung sind, wie Julian Draxler, Sidney Sam oder Pierre-Michel Lasogga sind den Buchmachern sogar den doppelten Wetteinsatz wert. Unabhängig von der Entscheidung des deutschen Nationaltrainers, kann man also bereits vorab auf seine Wunschkandidaten bzw. Favoriten für den DFB-Kader tippen. So oder so, es wird spannend.

Nach verpatzter WM 2010 – kann Italien in Brasilien zurückschlagen?

Die italienische Fußball-Nationalmannschaft zählt zu den festen Größen im Weltfußball. Bei großen Turnieren muss man die Squadra Azzurra stets auf der Rechnung haben, das gilt natürlich auch für die kommende Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Die Wettanbieter zählen die Italiener zum erweiterten Favoritenkreis, bei den WM-Quoten für den Titelgewinn liegen sie momentan auf dem sechsten Platz. Die Mannschaft zeigte in den letzten Jahren sehr wechselhafte Leistungen, nach dem glorreichen WM-Triumph von 2006 ging es zunächst bergab. Sowohl bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz als auch bei WM 2010 in Südafrika blieben sie weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Tiefpunkt wurde mit dem letzten Gruppenplatz bei der WM 2010 markiert

Den absoluten Tiefpunkt markierte das Vorrundenaus in Südafrika als Gruppenletzter. Danach übernahm Cesare Prandelli die Nationalelf und führte sie bis ins Finale der Europameisterschaft 2012. Dort musste sich die Squadra Azzurra den Spaniern geschlagen geben. Schaut man sich die Länderspielergebnisse der Ära Prandelli an, dann fällt auf, dass die Italiener seit der EM 2012 keinen großen Gegner mehr schlagen konnten. In den folgenden Vergleichen gegen England, Frankreich, die Niederlande, Brasilien, Spanien, Argentinien und Deutschland, reichte es bestenfalls zu Unentschieden. Insbesondere das Abschneiden beim Confed Cup 2013 gibt Aufschluss über das aktuelle Leistungsvermögen der Mannschaft. Im Lande des WM-Gastgebers musste Italien in der Gruppenphase ein 2:4 gegen Brasilien quittieren und nach einer 6:7-Halbfinalniederlage im Elfmeterschießen gegen Spanien die Heimreise antreten.

Balotelli Italien

Die italienischen Hoffnungen liegen bei Balotelli – wie hier bei der EM 2012 – Quelle: wikimedia

Viele Fußballexperten monieren mittlerweile die Überalterung der Mannschaft, bereits seit dem WM-Aus 2010 fordern die Kritiker eine radikale Verjüngung der Squadra Azzurra. Das gute Abschneiden bei dem EM 2012 hat diese Diskussion vorübergehend verstummen lassen, doch jetzt, kurz vor der WM, flammt sie wieder auf. Tatsächlich stehen einige Leistungsträger wie Gianluigi Buffon (35), Daniele de Rossi (30), Andrea Pirlo (34) und Giorgio Chiellini (29) bereits im Herbst ihrer Karriere. Ob sie noch auf dem absoluten Top-Niveau ihrer besten Zeiten spielen können, darf bezweifelt werden. Auf der anderen Seite kann Prandelli aber auch auf einige Nachwuchstalente wie Lorenzo Insigne, Allessandro Florenzi und Stephan El Shaarawy zurückgreifen, deshalb wäre es überzogen die Squadra Azzurra als Truppe von Altstars zu bezeichnen. Und dann gibt es ja auch noch das „Enfant terrible“ Marco Balotelli, der mit seiner Mischung aus Genie und Wahnsinn ganze Spiele im Alleingang entscheiden kann.

Uruguay und England – starke Gegner für Italien in der Vorrunde!

Keine Frage, mit Italienern ist in Brasilien wieder zu rechnen, auch wenn sie sich in der Todesgruppe D gegen England, Uruguay und Costa Rica durchsetzen müssen. Dieses Mal wird keine Zeit bleiben, um langsam ins Turnier zu finden, gleich im ersten Gruppenspiel gegen England am 14. Juni in Manaus muss die Mannschaft Vollgas geben.

Gegen die Three Lions ging das letzte Länderspiel mit 1:2 verloren, trotzdem sind die Italiener in dieser Partie der Favorit der Wettanbieter. Das zweite Gruppenspiel am 20. Juni in Recife gegen Costa Rica ist eine absolute Pflichtaufgabe, bevor es zum Abschluss gegen Uruguay am 24. Juni in Natal wieder richtig ernst wird. Die „Urus“ zählen zu jenen südamerikanischen Mannschaften die von den klimatischen Bedingungen in Brasilien begünstigt werden. Den letzten Direktvergleich mit Uruguay konnte Italien beim Confed-Cup 2013 für sich entscheiden.

Sollten Balotelli und Co den Gruppensieg einfahren, würden sie im Achtelfinale auf den Zweiten der Gruppe C treffen, wo Kolumbien, die Elfenbeinküste, Griechenland und Japan um den Aufstieg kämpfen. Das klingt nach einer machbaren Aufgabe, im Viertelfinale droht dann aber ein Duell mit Spanien Brasilien oder den Niederlanden und frühestens im Halbfinale könnte es zum Klassiker gegen Deutschland kommen.

Die Vorfreude steigt – in 75 Tagen beginnt die WM in Brasilien

So langsam aber sicher steigt die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Am 12. Juni geht es los, dann werden Gastgeber Brasilien und Außenseiter Kroatien das Eröffnungsspiel in Sao Paulo bestreiten. Gut einen Monat später, am 13 Juli, wird das WM-Finale in Rio de Janeiro stattfinden. Insgesamt 32 Mannschaften kämpfen am Zuckerhut um die Krone des Weltfußballs, sie werden zunächst in der Vorrunde in acht Gruppen zu je vier Mannschaften gegeneinander antreten. Die beiden Gruppenbesten ziehen ins Achtelfinale ein, danach geht es im Ko-System weiter.

Die WM Favoriten: vier Mannschaften liegen weit vorne

Nach Einschätzung der Buchmacher haben nur Brasilien, Deutschland, Argentinien und Spanien wirklich gute Chancen auf den Titel, das Quartett liegt bei den Titelquoten ganz dicht beisammen. Dahinter folgen mit einigem Abstand Italien, Holland, Frankreich und England. Mit Belgien kann sich auch eine Mannschaft unter den Top-Ten der Titelfavoriten platzieren, die nicht zu den absoluten Fußball-Schwergewichten gehört. Die Jungs von Marc Wilmots haben eine hervorragende WM-Qualifikation gespielt und werden allenthalben als Geheimfavorit gehandelt.

Besondere Spannung verspricht das Auftreten von Gastgeber Brasilien, die Selecao steht bei der WM im eigenen Land unter einem gewaltigen Erwartungsdruck. Eigentlich sind nur zwei Szenarien vorstellbar: Entweder die Elf wird die Nerven verlieren und vorzeitig scheitern oder auf einer Welle der Euphorie bis ins Finale getragen. Zumindest die Vorrunde sollte die Brasilianer vor keine Probleme stellen, sie werden in der Gruppe mit Kroatien, Mexiko und Kamerun als klare Favoriten gehandelt. Am meisten Gegenwehr ist hier von dem Mexikanern zu erwarten, gut möglich, dass sie als Gruppenzweite ins Achtelfinale einziehen.

Spanien – Holland: Endspiel 2010 als Neuauflage in Gruppe B

Titelverteidiger Spanien hat mit den Niederlanden, Chile und Australien durchweg machbare Vorrundengegner vor der Brust. Lediglich gegen die Oranjes wird die Furia Rojas Vollgas geben müssen, die Chilenen und die Aussies fallen unter die Kategorie „Aufbaugegner“. Die Wettanbieter rechnen in der Gruppe B mit einem Durchmarsch von Spanien und den Niederlanden.

WM-Mitfavorit Argentinien steht in der Gruppe F ebenfalls vor lösbaren Aufgaben. Gegen die Teams aus dem Iran und Bosnien-Herzegowina dürfte nichts anbrennen, lediglich die „Super Eagles“ aus Nigeria haben die spielerischen Möglichkeiten um die Albiceleste zu gefährden. Nichtsdestotrotz sind die Gauchos der klare Favorit in dieser Gruppe, den zweiten Gruppenplatz werden sehr wahrscheinlich Nigeria und Bosnien-Herzegowina unter sich ausmachen.

Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zählt bei der kommenden WM praktisch nur der Titel, auch wenn das keiner der Verantwortlichen so öffentlich sagen möchte. Nach etlichen zweiten und dritten Plätzen bei großen Turnieren zweifeln die Fans langsam daran, ob die hochgelobte DFB-Elf wirklich in der Lage ist einen großen Titel zu holen. Für einige ältere Spieler, wie Schweinsteiger, Lahm, Mertesacker und Klose, ist die WM Brasilien vielleicht schon die letzte Gelegenheit den Pokal zu holen. „Jetzt oder nie!“, so könnte man das interne WM-Motto der DFB-Elf zusammenfassen.

WM 2014 Tipps: Deutschland wird Weltmeister

Die Losfee hat es mit Jogis Jungs nicht sonderlich gut gemeint, sie müssen sich bereits in der Vorrundengruppe G mit dem WM-Mitfavoriten Portugal und Christiano Ronaldo auseinandersetzen. Die Portugiesen brennen nach zwei schmerzhaften Niederlagen gegen Deutschland bei der WM 2006 und der EM 2012 auf eine Revanche. Vor allem mit Superstar Ronaldo ist bei diesem Turnier zu rechnen, CR7 wurde gerade wieder zum Weltfußballer des Jahres gewählt und spielt vielleicht in der Form seines Lebens.

Selbst für den Fall, dass es gegen Portugal nicht zum Sieg reichen sollte, hätte Deutschland gegen Ghana und die USA aber noch alle Chancen das Achtelfinale zu erreichen. Die Sportwettanbieter glauben an die deutsche Stärke und sehen die DFB-Elf bereits als sicheren Gruppensieger. In der K.o-Runde ist natürlich alles möglich, allerdings darf man nicht übersehen, dass die deutsche Mannschaft bereits seit einigen Jahren stagniert, dementsprechend dürfte es im Direktvergleich mit Topmannschaften wie Spanien, Italien oder Brasilien wieder nicht zum Titel reichen.

Nach Gruppenauslosung: Deutschland zählt zu den WM 2014 Favoriten

2010 ist die deutsche Fußballnationalmannschaft nach Südafrika gereist, im Sommer 2014 geht es nun nach Brasilien. Und erst vor wenigen Tagen wurde von offizieller Seite bestätigt, wo die 32 qualifizierten Mannschaften ihre Quartiere aufschlagen werden. Bereits seit der Gruppenauslosung am 6. Dezember, welche für die Teams Klarheit über ihre Spielstätten in der Vorrunde gebracht hat, nehmen die Reisepläne konkrete Züge an.

DFB-Auswahl in Campo Bahia einquartiert

Bundestrainer Joachim Löw hat in erster Linie mit dem Schicksal gehadert, das seine Mannschaft für die Gruppenspiele in den feucht-heißen Norden des Landes schickt. Zudem sind zwischen den Spielstätten Salvador, Fortaleza und Recife, in denen die DFB-Auswahl gegen Portugal, die USA und Ghana antritt, unzählige Reisekilometer zu bewältigen. Letztendlich ist die Wahl auf das Ressort Campo Bahia gefallen, welches die FIFA als Unterkunft, gemeinsam mit den anderen Mannschaftsquartieren, am 1. Februar 2014 bestätigt hat.

Zunächst stand die, eigens als WM-Herberge erbaute Wohnanlage, nicht auf der Liste der potentiellen Unterkünfte, da die rechtzeitige Fertigstellung in Frage stand. Das 15.000 Quadratmeter große Areal liegt 8 Kilometer nördlich der Küstenstadt Santa Cruz Cabrália. Damit ist die Wahl letztendlich doch auf einen Standort, im gemäßigteren Süden des Landes gefallen. Erst zu den Gruppenspielen reißt das deutsche Team in den heißen Norden.

Gastgeber Brasilien ist WM-Favorit

Als Rekordweltmeister (5 WM-Titel) und Gastgeber steht Brasilien an der Spitze der Gesamtsieger-Listen der Buchmacher (Siegquote bei 4,50). Geht es nach den sportlichen Leistungen der jüngeren Zeit, so müsste dem amtierenden Weltmeister Spanien, der die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste anführt, die erfolgreiche Titelverteidigung (Siegquote bei 7,00) gelingen. Deutschland (5,50) und Argentinien (6,50), die Platz 2 und 3 der Weltrangliste belegen, gelten ebenfalls als aussichtsreiche Kandidaten auf den Titel.

WM Quoten Wettfreunde

Abbildung: die WM 2014 Quoten im Vergleich der Wettanbieter auf dem Portal der Wettfreunde. Die vier Top Anwärter auf den Weltmeister-Titel sind neben Gastgeber Brasilien noch die Mannschaften von Deutschland, Argentinien und Spanien. Die anderen üblichen Verdächtigen rangieren schon mit einem gewissen Respektabstand bei den Wettquoten auf den hinteren Plätzen.

Deutschland trifft in der Gruppenphase auf Portugal, Ghana und USA

Die schwerste Prüfung der Gruppenphase steht für Deutschland gleich zu Beginn an: in der Mittagshitze von Salvador (Anstoß ist um 13 Uhr Ortszeit) muss die Nationalmannschaft am 16. Juni gegen den größten Herausforderer um den Gruppensieg, Portugal, antreten. Nur 5 Tage später steht die Reise nach Fortaleza an, wo ab 16 Uhr Ortszeit gegen Ghana gespielt wird.

Die afrikanische Mannschaft wird zwar mit den klimatischen Bedingungen wesentlich besser zurecht kommen, als Außenseiter werden dem Team gegen Deutschland aber keine hohen Chancen beigemessen. Ihr letztes Gruppenspiel bestreitet die DFB-Elf dann am 26. Juni, wiederum zu Mittag (13 Uhr Ortszeit), gegen die USA in Recife. Auf das Spiel gegen die Mannschaft seines Mentors und ehemaligen Trainerkollegen Jürgen Klinsmann freut sich Bundestrainer Joachim Löw ganz besonders.

Neben Deutschland und ihren Gruppengegner haben auch die 28 restlichen Mannschaften ihre Gruppenspiele in den ersten zwei Wochen des Turniers zu bestreiten. Jene Teams, die in der jeweiligen Gruppentabelle die ersten beiden Plätze belegen, steigen anschließend in die Finalrunden auf, der im k.o.-Modus ausgetragen wird.

Geht es nach den Buchmachern, so stehen die Finalrundenteilnehmer bereits fest – lediglich in zwei Gruppen präsentiert sich die Ausgangslage in den Büchern der Wettanbieter nicht so klar: In Gruppe D wird ein Dreikampf zwischen Uruguay, Italien und England um die Aufstiegsplätze erwartet; in Gruppe E gilt Frankreich als Gruppenfavorit, während sich die Schweiz und Ecuador wohl um Platz 2 matchen werden.

Sieht sich manch eine Mannschaft in der Gruppenphase noch mit kleineren Kalibern konfrontiert, so bringt spätestens das Achtelfinale den ersten Härtetest. Der k.o.-Modus verzeiht auch nicht den kleinsten Fehler – und die Gegner befinden sich sportlich im Regelfall auf Augenhöhe. Dennoch haben auch hier die Wettanbieter einen Tipp, wer sich am Ende durchsetzt

Frankreich steht in der WM 2014 Relegation mit dem Rücken zur Wand

Mit der „Halbzeit“ in der Relegation der WM 2014 Qualifikation ist für die verbleibenden Mannschaften die Endrunde in Brasilien bereits in greifbare Nähe gerückt. Wenngleich die Hinspiele de facto noch keine Vorentscheidung gebracht haben, scheinen die Weichen für insbesondere zwei Paarungen gestellt zu sein: Mit jeweils zwei Toren Vorsprung treten Griechenland und die Ukraine ihre Reise zum Rückspiel beim jeweiligen Gegner an.

Frankreich und Rumänen stehen mit dem Rücken zur Wand

Doch während sich das Ergebnis aus dem Spiel der Helenen gegen die Rumänen als erwartungskonform bezeichnen lässt, hat die Ukraine für eine kleine Überraschung gesorgt. Gegen Frankreich, nicht zuletzt aufgrund der zugunsten der Franzosen ausfallenden Bilanz aus den direkten Begegnungen der letzten Jahre, als leichter Außenseiter gehandelt, konnten die Osteuropäer einen beachtlichen 2:0-Erfolg feiern.

Für das Rückspiel wird nun ein kollektiver Schulterschluss der Defensive erwartet. Und gerade dies scheint die Stärke der Ukrainer zu sein: Neben einem beeindruckenden Torverhältnis von 28:4 in der Gruppenphase, legen insbesondere die letzten Spiele der Osteuropäer Zeugnis von der Abwehrstärke ab. Ganze acht Partien in Folge wurden zuletzt ohne Gegentreffer absolviert.

Franck Ribery

Franck Ribery bei der EM 2012 – die WM 2014 muß womöglich ohne den Fußballer des Jahres auskommen. Nach dem 0:2 in Hinspiel der Relegation gegen die Ukraine steht Frankreich bereits mit dem Rücken zur Wand und vor dem vorzeitigen WM Aus! Bild: wikimedia.org

Während den Bleus aufgrund ihrer individuellen spielerischen Klasse noch eine Chance auf den Einzug in die Endrunde zugestanden wird, gelten die Rumänen, bei gleichem Torverhältnis, als so gut wie ausgeschieden. Dies, obwohl sie ein Auswärtstor vorzuweisen haben, das immerhin, sollte nach dem Rückspiel das Torverhältnis mit Kontrahent Griechenland gleich gezogen sein, schwerer wiegt.

Portugal kann sich noch nicht sicher wähnen

Mit nur einem Tor Vorsprung geht Portugal in das Rückspiel gegen Schweden. Aufgrund der Auswärtstorregel kann die im heimischen Estadio da Luz gesicherte Vorlage noch kein Anlass zur Freude sein. Doch gerade die schlechte Heimbilanz (vor dem Hinspiel: in 9 Spielen sieglos) gibt, in Kombination mit drei starken Auftritten im hohen Norden, berechtigen Grund zu der Annahme, dass die Schweden das Blatt wohl nicht mehr wenden werden können.

Die Wettanbieter sehen, zumindest was den Spielausgang anbelangt, die Chancen der beiden Mannschaften ausgeglichen, wie dieser Quotenvergleich auf oddset.net sehr gut zeigt. Bei einem torlosen Remis würde das freilich dennoch die Portugiesen auf den Weg nach Brasilien schicken.

WM Quali-Überraschung Island stemmt sich mit aller Kraft dagegen

Zumindest dem Anschein nach alles offen, ist zwischen Kroatien und Island. Bereits in der Gruppenphase sorgten die Kicker vom Inselstaat für die Überraschung schlechthin; als potentiellen Gruppenzweiten hatte niemand die Nation auf der Rechnung. Und auch in den Play-offs erweist sich die Truppe von Lars Lagerbäck weiterhin als widerspenstig: im Hinspiel haben sich die Isländer im rauen Klima der Heimat erfolgreich gegen die Kroaten (0:0) gestemmt.

Bei vertauschten Rollen wird die Überlegenheit der Osteuropäer von den Wettanbietern im Rückspiel nun noch höher angesetzt. Ob die fremde Kulisse allerdings ausreicht, um den isländischen Traum einer erstmaligen Teilnahme an einem großen Turnier platzen zu lassen, ist nicht so gewiss. Immerhin haben Kampfgeist und taktische Kniffe die Mannschaft schon so weit gebracht, wohingegen sich die Kroaten in der bisherigen Qualifikation mit ungewöhnlich schwacher Offensive präsentiert haben.

WM 2014 Spielplan wird am 6. Dezember ausgelost

Am Dienstag werden also die letzten WM Teilnehmer aus der europäischen Qualifikation fixiert, bereits in wenigen Wochen – nämlich am 6. Dezember 2013 – erfolgt die WM Auslosung für die Gruppenphase. Zu diesem Zeitpunkt steht dann auch der WM 2014 Spielplan endgültig fest, die Spielorte und Spielzeiten kann man jetzt schon hier vorsorglich nachlesen.

Relegation als letzte WM 2014-Chance für acht europäische Mannschaften

Die Gruppenphase der WM-Qualifikation ist abgeschlossen und die neun Gruppensieger Deutschland, Spanien, Italien, England, Russland, Belgien, Bosnien, Niederlande und die Schweiz, können schon mal ihre Quartiere in Brasilien buchen. Für die acht besten Gruppenzweiten geht es dagegen in die Play-offs am 15. und 19. November. Dort werden vier weitere Startplätze vergeben.

Die Auslosung in Zürich ergab teils reizvolle Begegnungen, so muss Schweden gegen Portugal und Frankreich gegen die Ukraine antreten. Die Partien zwischen Island und Kroatien sowie Griechenland und Rumänien komplettieren die Relegation.

Duell der Superstars: Christiano Ronaldo gegen Zlatan Ibrahimovic

Besondere Spannung verspricht das Duell der beiden Superstarts Christiano Ronaldo (Portugal) und Zlatan Ibrahimovic (Schweden), nur einer von beiden kann zur WM fahren. Die Portugiesen stellen auf dem Papier die stärkere Mannschaft, sie verfügen über mehr individuelle Klasse und größere internationale Erfahrung. Auf den Zetteln der Buchmacher hat die Seleção auch die Nase vorne. Für die Schweden spricht allerdings die Statistik, von 15 Partien gegen Portugal konnten sie sechs gewinnen, nur drei gingen verloren, der Rest endete Unentschieden. Der letzte Direktvergleich fand in der WM-Qualifikation 2010 statt, damals trennte man sich zweimal mit einem 0:0-Unebtschieden. Für die Skandinavier ist also alles drin, laut Rekordnationalspieler Anders Svensson liegen ihre Siegchancen aber nur bei 40%, er beklagte das harte Los gegen die „stärkste Mannschaft“ im Feld.

Zlatan Ibrahimovic – auf ihm liegen die schwedischen Hoffnungen für eine erfolgreiche Qualifikation zur Fußball WM 2014 in Brasilien. Bild: wikipedia


Frankreichs Trainer warnt vor Gegner Ukraine

Die Ukraine muss schon zum dritten Mal nach 2001 und 2009 in die Relegation. Bislang hat es erst einmal (2006) zur WM-Teilnahme gereicht und es sieht so aus, als würde auch die WM 2014 ohne Anatolij Tymoschtschuk und Co stattfinden. Frankreichs Trainer Didier Deschamps warnte zwar vor dem starken Gegner, der kaum Tore zulasse und der langen Anreise in die Ukraine, die Bleus sind in diesem Duell aber die klaren Favoriten der Buchmacher. Die Franzosen haben noch etwas gut zu machen, 2009 mogelten sie sich durch ein Handspiel von Thierry Henry auf den letzten Drücker nach Südafrika. Das Skandaltor gegen Irland möchte man endlich aus dem Gedächtnis streichen und mit rein sportlichen Mitteln die Qualifikation für Brasilien packen. Die Mannschaft hat eine überzeugende Gruppenphase gespielt und musste sich lediglich den noch stärkeren Spaniern beugen. Selbst wenn das Hinspiel in Kiew mit einer Niederlage enden sollte, können Ribery und Co im Rückspiel in St. Denis noch alles geradebiegen.

Island träumt von der ersten WM-Teilnahme

Auf Island träumt man zurzeit vom ganz großen Coup, der erstem WM-Teilnahme des Landes. Die laut Trainer Lagerbäck „großartige Mannschaft“ hat trotz 15 Gegentoren die stärker eingeschätzten Norweger und Slowenen auf die Plätze verwiesen und sich als Gruppenzweiter für die Play-offs qualifiziert. Dort geht es am 15. November in Reykjavik gegen Kroatien, das furios in die WM-Quali gestartet war, aber drei Niederlagen in den letzten vier Gruppenspielen kassierte. Trainer Igor Stimac musste seine Hut nehmen, für ihn hat Niko Kovac das Ruder übernommen. Spätestens beim Rückspiel am 19. November in Zagreb, wird sich zeigen, ob die Kroaten ihre Krise überwinden können. Die nötigen Spieler haben sie, Ausnahmekönner wie Modric und Mandzukic können jederzeit ein Spiel entscheiden. Experten und Buchmacher rechnen daher auch mit einem klaren Sieg der Kroaten, Island wird als klarer Außenseiter gehandelt, wie dieser Beitrag auf wm2014.com deutlich aufzeigt.

Rumänien konnte sich trotz einer durchwachsenen Leistung mit sechs Siegen und drei Niederlagen als Zweiter der Gruppe D behaupten. Die Karpaten-Kicker profitierten dabei von der Schwäche der Konkurrenz, die stärker eingeschätzten Türken kassierten gleich vier Niederlagen und verpassten erneut die WM-Teilnahme. In den Play-offs müssen die Rumänen gegen die Griechen antreten. Der Europameister von 2004 zog in der Gruppe G gegen Bosnien-Herzegowina den Kürzeren. Das bessere Torverhältnis gab am Ende den Ausschlag zu Gunsten der Bosnier. Die Griechen spielten eine durchaus überzeugende Gruppenphase und werden gegen Rumänien als Favoriten gehandelt.

WM 2014 Qualifikation: zahlreiche Entscheidungen am letzten Spieltag

Der 11.Spieltag zur WM-Qualifikation bringt in der Gruppe C keine großen Überraschungen. Bereits nach der Partie gegen die Iren stand Deutschland nach dem ungefährdeten 3:0 Erfolg als Gruppensieger fest. Schweden als Gruppenzweiter wird in die zweite Runde der Qualifikation einziehen, in der die acht besten Zweiten in einer K.O Runde um ihr Ticket zur WM kämpfen.

Die Chancen auf einen Sieg bei der Begegnung Deutschland gegen Schweden ist für die Deutschen sehr groß, da die Schweden auf ihren gesperrten Kapitän und Leitwolf Ibrahimovic verzichten müssen. Für den Bundestrainer Jogi Löw gibt diese Situation Anlass neue Varianten auszuprobieren. Die vermutliche Aufstellung verschafft Mario Götze sowie dem Gladbacher Max Kruse Einsatzzeiten. Weiterhin könnte der Hamburger Jansen wieder in der Startformation stehen.

 

Tabelle WM Qualifikation Gruppe C

 Die Tabelle der WM Qualifikation Gruppe C – vor dem letzten Spieltag sind bereits alle Entscheidungen gefallen! Deutschland qualifiziert sich als Gruppensieger für die WM 2014, Schweden nimmt dank des Erfolges gegen Österreich an den Playoffs der besten Gruppenzweiten teil.

 

Die Situation in den anderen Gruppen vor dem letzten Spieltag

In Gruppe A ist Belgien nach dem 2:1 Erfolg in Kroatien am vergangenen Spieltag souveräner Gruppensieger und fix bei der WM 2014 dabei. Der Zweite, Kroatien, hat im Spiel gegen Schottland keinen Druck, da der zweite Platz bereits fixiert ist und auch keine Gefahr besteht, sich als schlechtester Gruppenzweiter nicht für die Relegation zu qualifizieren. Der Gegner für die Kroaten – und die 7 anderen Kandidaten – wird dann am 21. Oktober bei der Auslosung der Playoffs ermittelt

In Gruppe B führt Italien ganz klar das Feld an und hat das Ticket für Brasilien längst in der Tasche. Bulgarien und Dänemark kämpfen um Platz zwei. Beide sind punktgleich. Ein leichter Vorteil für Dänemark ist allerdings möglich, da sie den vermeintlich schwächeren Gegner mit Malta haben. Allerdings verfügt Bulgarien über das weitaus bessere Torverhältnis, die Dänen müssten daher wohl schon einen Kantersieg gegen die Malteser feiern.

Bulgarien spielt zuhause gegen Tschechien die nur noch eine kleine und nur noch theoretische Chance haben. Bei einem Sieg und einem gleichzeitigen Punktverlust bei Dänemark könnten die Tschechen noch den zweiten Platz ergattern, es ist aber wohl nicht zu erwarten, dass Malta in Dänemark mit einem Sieg oder Unentschieden überrascht.

In der Gruppe D herrschen ähnliche Konstellationen. Hier sind die Niederlande bereits seit einigen Wochen durch, während die Türkei und Rumänien punktgleich sind. Ungarn kann nur mit kräftiger Schützenhilfe der beiden anderen Kandidaten weiterkommen, doch dies ist nur eine theoretische Minimalchance – vor allem die Rumänen werden wohl im Heimspiel gegen Estland nichts anbrennen lassen.

In Gruppe E ist die Schweiz seit dem letzten Spieltag vorzeitig für die WM in Brasilien qualifiziert. Für die größte Überraschung sorgen in dieser Gruppe wohl die Fußballer aus Island, die im Moment mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei rangieren und sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Relegation machen dürfen.

Die Gruppe F wird von den Russen angeführt, danach folgt das Team aus Portugal. Selbst wenn Christiano Ronaldo und Co. im letzten Spiel ein Schützenfest gegen Luxemburg gelingen würde, schaut am Ende für Portugal wahrscheinlich wieder einmal nur Platz 2 und Teilnahme am Playoff heraus – die Russen werden sich den Gruppensieg nicht mehr nehmen lassen, ein Punkt beim Spiel in Aserbaidschan würde dafür bereits ausreichen.

Auch in der Gruppe G hat sich noch kein Favorit hervorgehoben. Bosnien und Griechenland sind punktgleich. Hier entscheiden die letzten Spiele über Gruppensieg bzw. Platz 2. In Gruppe H kämpfen England und Ukraine um den Gruppensieg und in der Gruppe I sind Spanien und Frankreich die beiden Kontrahenten um den begehrten Platz eins.

WM 2014 Teilnehmerfeld wird konkreter, Deutschland bei den Top Favoriten

Bei den Wettquoten für den Weltmeister 2014 hat sich durch die Entscheidungen der letzten Spieltage der WM-Qualifikation wenig geändert, schließlich haben sich die jeweiligen Favoriten größtenteils durchsetzen können. Gastgeber Brasilien gilt nach wie vor als Top-Anwärter auf den Weltmeistertitel, die Quoten für einen Triumph der Samba-Kicker liegen zwischen 4,3 und 4,5.

Hinter Brasilien rangieren drei weitere heiße Titelanwärter im Wettquoten-Vergleich. Dazu zählen neben der deutschen Nationalmannschaft (Quoten zwischen 5,0 und 6,0) auch Titelverteidiger Spanien (maximal Quote 6) sowie die zweite Fußball-Großmacht aus Südamerika, nämlich Argentinien, mit einer Quote von bis zu 7:1. Alle Wettquoten stammen vom Portal www.sportwettentipps.de mit aktuellem Stand 15. Oktober 2013 und sind – trotz sorgfältiger Prüfung – ohne Gewähr.

WM 2014 – die ersten Teilnehmer aus Europa stehen fest

September 17, 2013 by  
Filed under Fussball WM 2010, Fussball WM 2014

In den letzten beiden Spieltagen der europäischen WM Qualifikation wurden erste Nägel mit Köpfen gemacht: Italien und die Niederlande haben sich vorzeitig ein WM Ticket gesichert. Auch die erste Konsequenz aus verpatzter Qualifikation wurde gezogen: Irlands Trainer Giovanni Trapattoni hat nach der Niederlage gegen Österreich und dem damit besiegelten Ausscheid aus dem Bewerb seinen Hut nehmen müssen. Die mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte junge deutsche Nationalelf hingegen hat sich in der Tabelle immer noch nicht vor Verfolger Schweden in Sicherheit gebracht.

Mit für alle beteiligten Akteure nur wenig Zeit zum Verschnaufen, haben die letzten beiden Spieltage der WM Qualifikation innerhalb von nur vier Tagen stattgefunden. Für ÖFB-Trainer Marcel Koller kein Problem: „Ein Profi weiß, wie er sich bei einem Drei-Tage-Rhythmus erholen muss.“ So hat der Bundestrainer auch in beiden Spielen die Stammmannschaft auflaufen lassen. Gegen Deutschland hat das freilich nicht viel genützt (3:0 für Deutschland), gegen Irland (1:0 für Österreich) ist das Konzept aber aufgegangen:

Gruppe C: Deutschland auf WM-Kurs, Österreich mit Chancen

Mit dem 1:0 über Irland hat sich Österreich die Chance auf ein WM-Ticket gewahrt. Nachdem sich Schweden jedoch die Maximalpunkteanzahl aus den zwei Spieltagen gesichert hat, beträgt der Rückstand auf die Skandinavier nunmehr 3 Punkte. Dennoch könnte in den verbleibenden beiden Spieltagen über Direkt- und Fernduell rein theoretisch noch eine Ablöse auf dem Platz des Gruppenzweiten von statten gehen.

Das Maracana Stadion in Rio de Janeiro – Schauplatz des Endspiels der Fußball WM 2014 und damit erklärtes Ziel der deutschen Nationalmannschaft sowie aller anderen Teilnehmer am Turnier in Brasilien. Bildquelle: wikimedia

Während Österreich Schweden anvisiert, setzen letztere ihre Messlatte mit Deutschland: 5 Punkte fehlen der Elf von Trainer Erik Hamrén nach wie vor auf den Gruppenersten. Denn Deutschland hat seine Aufgaben der letzten beiden Spieltage ebenso erwartungsgemäß und pflichtbewusst bewältigt (3:0 gegen Österreich wie Färöer), wie Schweden und somit die Kluft gewahrt.

Die Wettanbieter sehen, auch wenn sie am Papier besteht, so gut wie keine Chance auf eine Ablöse an der Tabellenspitze: Lediglich Bet365 führt noch ein Wettangebot zum Gruppensieg in Gruppe C, wobei Deutschlands Chancen mit einer Quote von 1,01 und Schwedens Chance mit einer Quote von 26,0 beziffert ist. Für Deutschland bedeutet diese Situation, dass die Qualifikation immer noch nicht unter Dach und Fach ist. Etwas, das Italien und den Niederlanden bereits geglückt ist:

Die Lage in den anderen Gruppen: Italien & Niederlande qualifiziert

Mit Italien und Holland sind die Gruppenersten in Gruppe B und D bereits gefunden. Für Ungarn und Bulgarien, die aktuell jeweils die Position Nummer 2 in diesen beiden Gruppentabellen bekleiden, besteht immerhin noch die Chance, unter den 8 besten Gruppenzweiten zu landen und eine weitere Chance auf ein WM-Ticket in den Play-offs zu erhalten.

In Gruppe I rangieren Spanien und Frankreich aktuell gleichauf – lediglich die Tordifferenz stellt die Squadra Azurra etwas besser. Bet365 geht davon aus, dass die Spanier ihre Position halten werden (Quote auf den Gruppensieg bei 1,04), zumal sie auch noch ein Spiel mehr offen haben, als ihre Nachbarn.

Ebenfalls eine Pattsituation zeigt die Tabelle von Gruppe G. Die Verfolger sind bereits abgehängt, jetzt geht es für Bosnien (Quote 1,53) und Griechenland (2,37) um den Gruppensieg. Besonders eng ist die Konstellation in Gruppe H: ganze vier Mannschaften sind hier noch im Spiel um die Position an der Tabellenspitze. Die größte Chance kalkuliert Bet365 jedoch für England (Quote bei 1,33).

In relativ sicheres Terrain haben sich bereits die Schweiz in Gruppe E, Belgien in Gruppe A und Russland in Gruppe F gerettet. Mit einem komfortablen Polster von jeweils 5 Punkten zwischen sich und dem jeweiligen Verfolger, sehen die Wettanbieter den Gruppensieg für alle Drei als abgemachte Sache (Quote jeweils bei rund 1,01).

Hinweis: alle in diesem Beitrag genannten Wettquoten stammen von der Wettanbieter Übersicht auf dem Portal www.wettanbieter.de, wir haben die Quoten am 17.9.2013 dort gefunden, alle Angaben sind trotz sorgfältiger Prüfung ohne Gewähr.

Aus der Traum: Die Verlierer der Qualifikation oder „Ich habe fertig“

Für viele Teams ist der Traum von der WM Qualifikation bereits geplatzt. Mit jeweils 0 Punkten in der Tabelle haben sich San Marino, Andorra und die Färöer relativ rasch als reine Punktelieferanten etabliert. Auch für Zypern, Kasachstan oder Estland ist die Qualifikation bereits entschieden. Während sich die genannten Teams angesichts der Gruppenkonkurrenz sowieso von Anfang an unter dem Motto „Dabei sein ist alles“ mit ihrem Schicksal abgefunden haben, kam für Irland der Ausscheid am letzten Spieltag bitter.

Aus der Traum – Giovanni Trapattoni scheitert in der WM 2014 Qualifikation mit dem irischen Nationalteam. Mit dem 0:1 in Wien haben die „Boys in Green“ die wohl letzte Chance zur Teilnahme an der WM 2014 verspielt.

So erklärt sich auch die Konsequenz, welche der Irische Fußball-Verband gezogen hat. Der berühmte Satz aus Trapattonis „Wutrede“ im Jahr 1998 „Ich habe fertig“ gilt für ihn sogar in zweifacher Weise: er muss nicht nur den Bewerb, sondern auch den Trainersessel der irischen Nationalmannschaft verlassen.