Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Sicherheitswarnungen & Vorkehrungen in Südafrika

November 30, 2007
Abgelegt unter Gewalt

Ernst Middendorp rät Touristen bei der WM in Südafrika dringend Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Der Trainer von Arminia Bielelfeld, der selbst zwei Jahre in Johannesburg lebte, glaubt nicht, dass bis 2010 das Gewaltproblem gelöst sein wird.

„Als Gast soll man sich wie in jedem fremden Land an gewisse Regeln halten“, sagte der 49-Jährige dem Kölner Express. Weiter führte er aus: „Nie alleine in sogenannte Problemviertel gehen. Wenn man nachts aus einem Restaurant kommt, sollte man sofort ein Taxi nehmen. Es könnte unangenehme Folgen haben, wenn man 500 Meter zu Fuß zurücklegen will. Es ist wichtig, dass man sich vor Antritt einer Reise darüber informiert, was man darf und was nicht.“

Dem kann ich mich leider nur anschließen. Mann sollte genau die Regeln kennen. Auch ich bin in Kapstadt ab und zu abends zu Fuß aus der Longstreet nach Tamberskloof gelaufen. Eigentlich doof – wegen ein bisschen Geldersparnis so viel Risikio einzugehen.

Dass die südafrikanische Regierung die Gewaltproblematik bis zur WM-Endrunde in den Griff bekommt, glaubt der Arminia-Coach nicht: „Ich denke, dass man die soziale Situation in den kommenden drei Jahren nicht lösen kann. Dafür ist die Zeit zu kurz.“ Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb bei Südafrika-Besuchen folgende Vorsichtsmaßnahmen: „Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.“

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