Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Zu Besuch beim weißen Hai

Januar 30, 2009 by  
Filed under Reisetipps

Der Ausflug in die Tiefen des Meeres ist für manche Nervenkitzel pur. Erst recht wenn die weißen Haie direkt an einem vorbei schwimmen können. In Südafrika wird dies den Urlaubern und den Einheimischen möglich gemacht und man kann auf Tuchfühlung mit den großen bedrohlichen Tieren gehen.

weißer hai

Die Whale Sanctury Lodge in Südafrika bietet ihren Gästen das einmalige Erlebnis dem weißen Hai zu begegnen. Doch man ist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Von einem Boot aus wird ein Stahlkäfig ins Meer gelassen. Bis zu fünf Personen finden bequem darin Platz und können somit den gefährlichen Tieren ganz ungefährlich gegenüber treten.

hai-kaefigEin Tauchschein ist für dieses unglaubliche Erlebnis nicht nötig. Der Käfig wird nicht besonders tief unter Wasser gelassen, denn die Schnorchel der Insassen bleiben an der Wasseroberfläche. Für rund 90 Euro kann man solch einen Ausflug buchen. Neben den Haien kann es auch passieren, dass Wale mit ihren Kälbern zu sehen sind.

Das Hotel an sich hat nur sechs zimmer zur Übernachtung verfügbar und gilt als wahrer Geheimtipp in Südafrika. 42 Euro kostet ein zimmer pro Nacht, wobei dies recht günstig ist. Vom Bett aus kann man direkt in die Bucht schauen und sich das Schauspiel des Meeres ansehen. Das Hotel liegt in De Kelders und ist gut eine Stunde südöstlich von Kapstadt entfernt. Gerade in dieser Gegend gibt es viele weißen Haie und von September bis Januar hat man das schönste Wetter um sie zu besichtigen. Den Namen hat das Hotel von den vielen Walen, die in genau der selben Zeit mit ihren Jungtieren vorbei schwimmen.

Südafrika Gipfel endete ohne Lösung

Januar 29, 2009 by  
Filed under Politik

14 lange Stunden dauerte der Krisengipfel in Südafrika an. Doch es gab keine Einigung auf eine Übergangsregierung und der Gipfel musste ohne klares Ergebnis beendet werden. Der Präsident Kgalema Motlanthe bestätigte jedoch, dass ein Zeitplan zur Regierungsbildung vereinbart worden ist.

Kurz nach der Bekanntgabe des Ergebnisses erklärte die Bewegung für demokratischen Wandel (MDC), dass sie von dem Gipfel enttäuscht ist und die Ergebnisse nicht den vorherigen Erwartungen entsprechen. Es soll das neue Amt des Premierministers geschaffen werden. Bis zum 11. Februar wird dann die gesamte Regierung neu gebildet. Dabei soll das Innenministerium sechs Monate lang gemeinsam von der MDC und der Partei des Präsidenten von Simbabwe Robert Mugabe verwaltet werden.

Die Opposition wird jedoch somit in eine Position manövriert, die weder ihr selbst, noch der Bevölkerung etwas nutzen wird. Der ehemalige Präsident Thabo Mbeki arbeitete eine globale politische Vereinbarung aus, die jedoch auch von der neuen Regierung nicht umgesetzt werden kann. Es scheitert an zahlreichen Einzelheiten. Alle offene Fragen sollten weiterhin von der Koalitionsregierung selber geklärt werden.

Die Vereinbarung ist für viele Mitglieder bisher lächerlich und kaum annehmbar. Die Situation in Südafrika könnte sich jedoch weiter verschlechtern, wenn die Regierung nicht bald etwas tut. Die Cholera breitet sich weiter aus und die Inflationsrate steigt. Die Kriminalität konnte auch noch nicht weiter eingedämmt werden.

VW feiert in Südafrika Jubiläum

Januar 28, 2009 by  
Filed under Nachrichten

Die Volkswagen Community Stiftung feiert in Südafrika ihren 20. Geburtstag. Im VW-Werk Uitenhage fand das Jubiläumsfeier statt und mit dabei war auch das Präsidium des VW-Weltkonzern-Betriebsrats und der Präsident Bernd Osterloh.

Die Stiftung hat in diesem Jahr 600.000 Euro zur Verbesserung der Kommunen bekommen. Außerdem wurde das Geld auch zur Unterstützung von Selbsthilfeorganisationen rund um Port Elisabeth zur Verfügung gestellt. In den 20 Jahren konnte die Volkswagen Community einiges in Südafrika bewegen. So wurden zum Beispiel auch vier Millionen Euro für soziale Entwicklungsprojekte bereit gestellt. Der VW-Chef in Südafrika David Powles ist sehr stolz auf alles, was bisher erreicht werden konnte.

Mit dem Geld wird weiterhin in Projekte investiert. Vor allem die Bereiche Gesundheit, Bildung, Sport und Wissenschaft werden dabei gefördert und unterstützt. So werden Zentren für Vergewaltigungsopfer geschaffen, und es wird Geld zum Kauf von Schulkleidung bereitgestellt. Für die armen Teile der Bevölkerung sollen weitere Suppenküchen eingerichtet werden. Der VW Präsident Bernd Osterloh konnte sich selber überzeugen und sagte, dass auch der Weltkonzernbetriebsrat der Meinung ist, das Geld sei gut investiert. Mit dieser Aussagen kann Südafrika auf weiter Unterstützung von VW hoffen.

vw-werk-uitenhage

Cholera noch nicht bekämpft

Januar 27, 2009 by  
Filed under Nachrichten

In Simbabwe wütet schon seit einiger Zeit die Cholera und konnte bisher nicht richtig bekämpft werden. Die Krankheit wird auch zunehmend in Südafrika ein Problem. Bisher starben schon 36 Menschen an dem gefährlichen Durchfall. Rund 5000 Einwohner sind bisher erkrankt. Die Gesundheitseinrichtungen wurden auf die höchste Alarmstufe gestellt und auch die Sanitäter des Militärs wurden beauftragt zu helfen.

Wenn der Ausbruch der Cholera nicht bald eingegrenzt werden kann, dann könnte sich die lebensbedrohende Krankheit noch weiter ins Land ausbreiten. Die Bakterien sind schon auf dem besten Weg dahin. Letzte Woche fand man die Erreger schon in den Flüssen Südafrikas. Diese fließen unter anderem durch den Krüger Nationalpark. Der Sprecher des Parks betonte jedoch, dass weder für Mitarbeiter noch für Besucher des Parks Gefahr drohen könnte.

Die Regierung betont jedoch, dass die Situation unter Kontrolle ist. Dank der Medizin und der vielen Helfer kam es nur zu wenig ernsthaften Fällen, wobei die generelle Zahl der Erkrankten sehr hoch war. Das Auswärtige Amt in Berlin gab bekannt, dass Südafrika von Deutschland eine finanzielle Hilfe in der Höhe von einer Million Euro bekommen hat. Ob die zahl der Toten noch steigt oder die Krankheit endlich eingedämmt ist, kann jedoch noch nicht gesagt werden.

500 Tage bis zum Anpfiff der WM 2010

Januar 26, 2009 by  
Filed under Fussball WM 2010

Ab heute sind es noch genau 500 Tages bis zum Anpfiff der WM in Südafrika. In knapp anderthalb Jahren wird das erste Spiel in der Stadt Johannesburg gestartet. Der Leopard Zakumi ist das Maskottchen der WM und schon jetzt in den Medien zu sehen. Die Vorfreude ist kaum zu halten.

Zum ersten Mal wird die Fußball-WM in einem afrikanischen Land ausgetragen. Nach der Verlosung waren sich viele Menschen unsicher, ob Südafrika der Verantwortung standhalten kann. Doch nach den bisherigen Vorbereitungen sagt auch FIFA-Chef Joseph Blatter, dass Südafrika diese Aufgabe mit Bravur meistern wird. Viele Maßnahmen im Bereich Verkehr, Hotels und Bau der Stadien wurden getroffen und versprechen schon heute eine glänzende WM.

Die Stadien liegen bisher im Zeitplan und trotz Streiks und Lieferproblemen können sie rechtzeitig fertiggestellt werden. Die Infrastruktur des Landes wurde großzügig ausgebaut und lässt sämtliche Zweifel langsam verstreichen. In Europa steigt die Begeisterung für die WM massiv an. Bereits im März wollen die Deutschen ihr WM-Quartier bekannt geben. Bisher wurde immer auf Johannesburg spekuliert.

In Südafrika selber ist von dieser Begeisterung noch wenig zu spüren. Durch die Arbeiten sind viele Staus vorprogrammiert und die Zahlungen für den Bau der Stadien stimmt die Steuerzahler bedenklich. Dennoch gibt es kein Grund zur Sorge. Die Baustellen werden nach und nach abnehmen und auch die Kosten wurden nicht überschritten. Bereits in wenigen Monaten, spätestens im neuen Jahr, wird auch in Südafrika das WM-Fieber steigen.

Die Einreise der vielen WM-Touristen ist genaustens geplant und soll zu keinen Verzögerungen an den Flughäfen führen. Die Fußball-Rowdys werden schon beim einchecken überprüft und dürfen nur unter bestimmten Bedingungen einreisen. Die kriminellen Übergriffe sollen eingedämmt werden und Probleme im Bereich Transport und Sicherheit werden nach und nach aus dem Weg geräumt. So wird zum Beispiel eine Schnellzug-Verbindung zwischen dem Flughafen und dem Vorort Sandton eingerichtet. Unklar ist jedoch ob das ganze Transportsystem in den großen Städten bis zum Beginn fertig wird.

Filmprojekt „Umweltschutz, Erziehung, Meer!“

Januar 23, 2009 by  
Filed under Nationalparks

Das zweite Filmprojekt der Umweltschutzorganisation Ocean Messengers macht in Südafrika die Runde. Das Ziel ist eine Veränderung des Denkens in Bezug auf Umweltschutz und das Meer. Mit Hilfe des Films will die Organisation die Bedrohung des Algoa Bay auf eine besondere Art aufzeigen.

Speziell das Ostkap gilt als vielfältiges Marinebiotop und darf nicht verschmutzt oder gestört werden. Möglicherweise entstehen die nächsten zehn Jahre in diesem Gebiet ein Kugelhaufenreaktor, ein Aluminiumschmelzofen, mehrere Chemie- und Petrochemiefabriken, Autoindustriewerke und weitere Industrieanlagen. Read more

Neues Bakterium entdeckt

Januar 22, 2009 by  
Filed under Nachrichten

In Südafrika entdeckten Forscher vor kurzem ein neues Bakterium. Dieses Bakterium lässt völlig neue Theorien auftauchen und kann uns Aufschluss darüber geben, ob wir nicht doch noch Mitbewohner im Universum haben.

Die amerikanischen Wissenschaftler waren in einer südafrikanischen Goldmine unterwegs um Proben vom Grundwasser zu nehmen. Dieses Grundwasser entfernten sie aus drei Kilometern Tiefe und entdeckten darin das neue Bakterium mit dem Namen „Desulforudis Audaxviator“.

Dieses Wesen ist völlig selbstständig lebensfähig und braucht neben Wasser, Sauerstoff und Sulfate nichts anderes zum Leben. Genau das macht dieses Bakterium so besonders. Durch radioaktive Strahlung wandelt es das Sulfat in Sulfit um. Die Wissenschaftler vermuten nun, dass sich auch außerhalb der Erde Leben entwickelt haben könnte. Das interessante an dem neuen Leben könnte sein, dass es auch ohne Sauerstoff lebensfähig ist.

desulforudis_audaxviator

Südafrika baut neue Filmstudios

Januar 21, 2009 by  
Filed under Nachrichten

Bisher mussten viele Provisorien herhalten, wenn in Südafrika bekannte Filme gedreht wurden, wie zum Beispiel „Lord of War“ mit Nicolas Cage. Damit soll es bald vorbei sein, denn Südafrika baut neue Filmstudios und macht Hollywood Konkurrenz.

200 Hektar unberührtes Land sollen bald in große Studios verwandelt werden. Diese liegen 25 Kilometer östlich von Kapstadt und beschäftigen derzeit 20.000 Menschen beim Bau. Die Branche wird in dem Land völlig neu erschlossen und soll große Hoffnungen verwirklichen. Im Februar 2010 soll der erste Abschnitt fertig sein und insgesamt sieben Millionen Euro kosten.

Südafrika konnte bisher schon mit einzigartigen Kulissen überzeugen. Mit den neuen Cape Town Film Studios sollen noch mehr Menschen in den südlichsten Teil Afrikas gezogen werden. „10.000 BC“ oder auch „Blood Diamond“ wurden schon dort gedreht. Viele bekannte Schauspieler standen vor Kameras in Südafrika. Mit den Studios kann zukünftig auch im Winter gedreht werden.

Bisher gibt es nur in Nigeria eine lebendige Filmindustrie. Dort werden jedoch viele Billig-Produktionen aufgezeichnet. Investoren und Produzenten auf der ganzen Welt sollen von den Studios nähe Kapstadt angezogen werden. Indien war bisher immer begeistert von den Drehorten in Südafrika. Viele bekannte indische Filme wurden dort gedreht, da die Bindungen sehr einfach waren und auch tagelang Straßen gesperrt werden konnten.

Der Südafrikanische Film selber schaffte es bisher kaum zu Popularität. Die Filmemacher hoffen deshalb auf niveauvolle Filme mit überragenden Kulissen. Geplant ist unter anderem auch eine Filmakademie und die einheimischen Produzenten könnten die Studios zu einem günstigeren Preis mieten.

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Mit dem FC Köln zur WM 2010

Januar 20, 2009 by  
Filed under Deutsche Fussball Nationalmannschaft

Joachim Löw hat erst vor kurzem den Wechsel von Lukas Podolski unterstützt, denn er ist zum 1. FC Köln gewechselt. Die Kölner haben jetzt eine Interessante Theorie aufgestellt, denn Deutschalnd kann angeblich nur mit dem 1. FC Köln Weltmeister werden.

Der Fußballclub ist tatsächlich der einzige deutsche Verein, der in allen drei positiven Endspielen vertreten war. Die deutsche Mannschaft hatte 1954, 1975 und 1990 bereits die Chance auf den Weltmeistertitel wahrgenommen. Beim Wunder von Bern war es Hans Schäfer, der aus Köln kam. 1970 in München war Wolfgang Overath dabei und 1990 in Rom errangen Bodo Illgner, Thomas Häßler und Pierre Littbarski den WM-Titel. Alle spielen im Kölner FC.

Kein anderer Verein scheint also so überzeugend zu sein, wie der Kölner. Jürgen Klinsmann hatte diese Tatsache scheinbar aus den Augen verloren gehabt. Podolski wechselte erst 2006 offiziell nach der WM zu Bayern. Im Jahre 2010 wird es schwer, wenn man nach der Theorie der Kölner geht. Viele deutschen Spieler sind in anderen Vereinen untergebracht und einige Kölner sind nicht für Deutschland spielberechtigt.

Zum Glück, dass Lukas Podolski wieder in die Heimat wechselt und den 1. FC Köln unterstützt. Über die generelle deutsche Aufstellung hat sich der Nationaltrainer jedoch noch nicht geäußert. Man kann sich auf die WM freuen und gespannt sein, wer alles dabei sein wird.

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167 Bergleute in Südafrika gerettet

Januar 19, 2009 by  
Filed under Nachrichten

Erst am Wochenende haben die Rettungskräfte die 167 Arbeiter aus einer Goldmine bergen können. Fast 24 Stunden waren die Bergleute unter Tage eingeschlossen. Die Rettung war für sämtliche Angehörige eine erlösende Nachricht.

Ein Blitz hatte am letzten Samstag einen Stromausfall verursacht. Somit konnten die Bergleute nicht mehr aus der Mine gelangen und waren in 2200 Metern Tiefe eingeschlossen. Dennoch konnten die vielen Männer mit Wasser und medizinischen Gegenständen versorgt werden. Es ist bei diesem Unglück niemand verletzt worden. Alle Arbeiter wurden wohlbehalten an die Oberfläche transportiert, als die Stromversorgung in der Mine nahe Carletonville wieder hergestellt war.

Insgesamt waren es 275 Arbeiter, die von dem Stromausfall überrascht wurden. 108 haben es geschafft, über Notschächte an die Oberfläche zu gelangen. Südafrikanische Goldminen reichen bis in 3.000 Meter Tiefe unter der Erdoberfläche und zählten lange Zeit zu den unsichersten der Welt. An den Sicherheitsstandards wird jedoch schon lange gearbeitet und nach diesem Unglück mehr denn je.

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