Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Abwrackprämie hilft auch in Südafrika

März 18, 2009
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Obwohl die Abwrackprämie nur der Automobilindustrie in Deutschland helfen sollte, ziehen sich weite Kreise auch bis nach Südafrika. Hier konnte die Schließung eines VW-Werks durch den deutschen Konjunkturplan erfolgreich verhindert werden.

Alle Beschäftigen im VW-Werk Südafrika werden ihren Job behalten zu zukünftig mit dem Bau von 6000 VW-Polo zu tun haben. Die Fabrik war sehr bedroht und stand kurz vor der Schließung. Nur der Auftrag aus Deutschland konnte das Werk retten. Der entstandenen Fahrzeuge werden dann nach Deutschland exportiert, da die Nachfrage durch die Abwrackprämie enorm gestiegen ist. Volkswagen hatte in den 1990er Jahren in Südafrika begonnen die Modelle auch nach China zu exportieren. Bis heute werden nicht nur Modelle wie Polo oder Golf für den Eigenbedarf gebaut, sondern auch zahlreich exportiert im Raum Europa, Asien und Japan.

Die Pläne, die Fabrik zu schließen oder zumindest vor und nach den Osterfeiertagen still zu lagen sind nun komplett vom Tisch. Seit der Gründung des Werkes wurden schon 375.000 Fahrzeuge exportiert. Nun kommen 60.000 weitere dazu. Dank des neuen Auftrages kann das VW-Werk volle Produktion starten und muss auch keine Arbeiter entlassen. Der Unternehmensleiter David Powles ist zufrieden. Dennoch befürchtet er, dass die Umsätze in diesem Jahr unter den von 2008 liegen werden.