Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Angst vor rassistischen Unruhen bei der WM

April 9, 2010
Abgelegt unter Nachrichten

Nach der Ermordung eines Neonazis in Südafrika sind schwere Konflikte aufgetreten. Organisatoren und Bürger haben jetzt Angst, dass es schwere rassistische Unruhen auch während der WM geben könnte und viele die Aufmerksamkeit der Medien ausnutzen werden.

Rechtsextreme Mannschaften und Touristen haben sich das Ziel Südafrika gerade während der WM erwählt. Erste Warnungen sind bereits eingetroffen. Die afrikanische Widerstandsbewegung, kurz AWB, kündigte bereits an, dass mus solchen Vorfällen auch zur WM gerechnet werden muss. Dennoch soll es entsprechende Maßnahmen geben, die den Unruhen vorbeugen und sie zerschlagen könnten. Der ermordete Neonazi mit dem Namen Terreblanche war Anführer der AWB. Er vertrat die Forderung, dass es in Südafrika einen eigenen Staat für Weiße geben sollte. Die Vereinigung sieht seinen Mord daher als eine Art Kriegserklärung an und freut sich durch die Aufmerksamkeit, welche die WM mit sich bringen kann. Rechtsradikale schwören Rache und sehen den Fußball als Sport der schwarzen Bevölkerung an. Die Regierung Südafrikas will sofort einschreiten und zeigte erste Reaktionen. Jacob Zuma will als Präsident zwischen beiden Parteien vermitteln und einen friedlichen Weg finden. Ebenso sei die Bevölkerung gewarnt, nicht noch mehr Aktionen durchzuführen, die den Rassenhass weiter fördern und hervorbringen. Demnach solle die WM friedlich ablaufen und weder Fans noch Bewohner müssen sich bedroht fühlen.