WM Finale Spielball Jo’bulani
Juli 11, 2010 by hugo6
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Wie heisst der WM Spielball des WM 2010 Finales?
Sein Name ist Programm. Der neue FIFA-WM-Ball, mit dem das Endspiel 2010 ausgetragen wird, heißt “Jo’bulani”. Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen, bedeutet es ins Deutsche übersetzt doch “feiern” oder “zelebrieren”. In diesem Sinne stellte adidas den Ball gemeinsam mit Franz Beckenbauer und dem Nationaltrainer Südafrikas, Carlos Alberto Parreira, vor.
Geehrt wird mit dem Namen des Balls die Stadt Johannesburg, die auch als Jo’burg bekannt ist. Wer am 11. Juli in Johannesburg das Endspiel bestreiten soll, sagte Franz Beckenbauer bei dieser Gelegenheit auch schon. Er wünsche sich das Finale zwischen Südafrika und Deutschland. “Das”, so Beckenbauer, “wäre eine tolle Sache.”
Technisch betrachtet ist der “Jo ´bulani”, der dem WM-Spielball “”Jabulani” ähnelt, auf dem allerneusten Stand. Durch das einzigartige “Grip’n'Groove-Profil” erreicht er ein außergewöhnlich stabiles Flugverhalten und eine ganz besondere Griffigkeit. Er ist aus gerade einmal 8 thermisch verschweißten Panels gefertigt und verfügt über die fast perfekte Form. Viel runder kann ein Ball nicht sein. Für adidas ist es bereits das zweite Mal, dass ein WM-Ball entwickelt wurde. Schon bei dem Finale der WM im Jahr 2006 kam der damals neue Ball “Teamgeist Berlin” zum Einsatz. Das Besondere am “Jo ´bulani” besteht neben dem südafrikanischen Design darin, dass die Farbe Gold dominiert. Und auch das hat seinen Grund, denn Johannesburg wird oft als die “Goldene Stadt” bezeichnet.
adidas arbeitet derweil bereits an der nächsten Entwicklung. Das adidas innvovation team (ait) steckt mitten in den Vorbereitungen für den Ball, der bei der WM 2014 in Brasilien die Hauptrolle spielen soll.
Der Rasenmacher und die FIFA
Juni 10, 2010 by hugo6
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Auf dem Gesicht von Julian Visser erscheint ein strahlendes Lächeln, wenn er auf das Thema Fußball angesprochen wird. Das ist nicht verwunderlich, ist der südafrikanische Landwirt doch für die Herstellung des heiligen Rasens zuständig, auf dem die großen Fußballer der Welt während der WM ihre Spiele austragen.
Das Geschäft mit dem Rasen ist ein gutes Geschäft, daran besteht kein Zweifel. Aber es ist auch ein anspruchsvolles Unterfangen, denn die FIFA reglementiert durch genaue Vorgaben, wie der Rasen auszusehen hat und wie er beschaffen sein muss. Das für Visser derzeit Wichtigste seines Lebens lässt sich am Besten in Zahlen und einer Farbe ausdrücken: 2,8 Zentimeter hoch und 12.500 Quadratmeter groß. Der Landwirt ist für den Rasen des Greenpoint Stadions in Kapstadt zuständig und bezeichnet die WM als das größte Geschäft seines Lebens. Und als größte Herausforderung, denn die Aufzucht eines guten Rasen vergleicht er mit der Erziehung eines Kindes. Man benötige “Geduld und viel Hingabe”. Die FIFA zeigte sich von Beginn an skeptisch und zweifelte daran, ob die Südafrikaner einen einwandfreien Rasen würden produzieren können. Doch Visser sieht die Angelegenheit gelassen. Er hat viel Erfahrung und auch schon den Rasen für Rugby-Spieler oder Golfplätze angebaut. Auch für die Bewässerung ist er zuständig und berichtet kopfschüttelnd von der Vorgabe der FIFA, dass seit dem Beginn des Rasenanbaus einmal im Monat ein Agrarwissenschaftler eine Probe des Rasens entnehmen muss, um die Nährstoffe zu untersuchen. Dennoch ist Visser sicher, dass sein Rasen nicht nur den kritischen Blicken der FIFA, sondern auch den Spielern und den Fans genügen wird. Für ihn ist die WM schon jetzt ein voller Erfolg.
Wildheit und Schönheit des Krüger-Nationalparks
Juni 7, 2010 by hugo6
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Wer sich für eine Reise zur WM nach Südafrika entscheidet, sollte neben dem Fußball auch die Sinne für andere Aspekte schärfen. Ein Besuch im Krüger Nationalpark gehört sicher zu den Dingen, die man unbedingt gemacht haben muss, wenn man das Land besucht.
Man sollte sich schon Zeit lassen, wenn man den Park besucht, denn Gebiet ist riesig. Auf über 2 Millionen Hektar Fläche ist eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen bewundern, wie man sie auf der ganzen Welt nur selten sieht. Liebehaber haben Natur kommen im Park voll auf ihre Kosten. Insgesamt 336 Baumarten, 49 Fischarten, 34 Amphibienarten, 114 Reptilienarten, 507 Vogelarten und 147 Säugetierarten sorgen dafür, dass man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Der Krüger Nationalpark hat viele Gesichter, unter anderem liegt das neben der Pflanzen- und Tiervielfalt auch an den klimatischen Bedingungen. Der Park liegt in einem Gebiet, das im Sommer von der Regenzeit dominiert wird. Die Sommermonate von Oktober bis April sind heiß, manchmal auch angenehm mild. In den Wintermonaten ist es warm und mild im Nationalpark. Man sollte sich von den Temperaturen am Tage jedoch nicht verführen lassen, lediglich Sommerkleidung einzupacken. Die Nächte sind kalt, daher ist warme Kleidung unbedingt zu empfehlen, wenn man auf nächtliche Streiftour gehen will. Wer sich mehr für die Pflanzenwelt begeistern kann, ist in den Sommermonaten im Park bestens bedient, es findet blühende Landschaften vor. Die Tiere sind in dieser Zeit jedoch schwieriger zu finden. Wer sie sehen will, kommt am besten in den Wintermonaten in den Nationalpark. Dann stehen die Chancen am besten, die Tiere in freier Wildbahn bei ihren Aktivitäten beobachten zu können.
Kriminalität ist kein Thema
Juni 4, 2010 by hugo6
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Auf die Problematik der Kriminalität in Südafrika angesprochen, sagte Danny Jordaan, Organisationschef der WM, dass er dieses Thema sehr entspannt betrachte. “Verbrecher rauben mir nicht den Schlaf” sagte Jordaan und fügte hinzu, dass sieben von zehn Südafrikanern daran glauben, dass die WM ein voller Erfolg wird.
Jordaan nannte die Beispiele Kricket und Rugby. Auch in diesen Sportarten haben in Südafrika Weltmeisterschafte stattgefunden. Passiert sei aber nichts. Das eigentliche Verbrechen des Landes sei die Arbeitslosigkeit und die Armut an Bildung, so Jordaan. Der Großteil der Verbrechen in Südafrika finde in sozialen Brennpunkten statt, den Besuchern der WM werden diese Orte präzise genannt, sodass sie sie meiden können und sich sicher fühlen.
Die Frage, wie weit das südafrikanische Team bei der WM kommt, spielt für Jordaan eine wesentliche Rolle bei der weiteren Entwicklung des Landes. Wenn die Mannschaft in der ersten Runde bereits ausscheiden würde, bekäme das Land dadurch sicher einen Knick. Jordaan erinnerte an die WM in Deutschland, die bei der Bevölkerung ein Gefühl der Zusammengehörigkeit ausgelöst habe. Die Wiedervereinigung in Deutschland habe die ihn sehr interessiert, er sei nach Deutschland gefahren, um zu erfahren, wie sich das Leben danach organisieren ließe. In der Verwaltung sei das leichter möglich als in den Köpfen der Menschen.
Jordaan hofft nun darauf, dass eine erfolgreiche WM auch in Südafrika dafür sorgt, dass die Menschen zueinanderfinden. In Deutschland habe das schließlich auch funktioniert. Durch Sport sei vieles möglich.
BMW und Mercedes hoffen auf hohe Gewinne
Juni 2, 2010 by hugo6
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Um Siege der Nationalmannschaft geht es bei deutschen Unternehmen nur in untergeordneter Form. In erster Linie versprechen sie sich steigende Umsätze von der WM 2010. Und die Hoffnungen sind bei einigen durchaus begründet.
Heiko Schwiderowski vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bringt es auf den Punkt. Die WM in Südafrika sei für deutsche Unternehmen ein “Big Deal”. Bisher hat Südafrika rund 3 Milliarden Euro für die WM bereitgestellt, weitere 20 Milliarden sollen folgen. Das ist ein großer Kuchen, und die Deutschen wollen davon ein großes Stück abbekommen. Firmen wie das Architektenbüro Gerkan, Mark und Partner, Osram, MAN und Daimler sind bereits an der WM beteiligt. Sie haben für die Stadien und die Logistik gesorgt.
Es geht jedoch nicht nur um den Zeitraum der Weltmeisterschaft, der für deutsche Unternehmen lukrativ ist. Der Bau einer 80 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Johannesburg und Pretoria wird weit über das Großereignis der WM 2010 hinausgehen. Das Gleiche gilt für den Bau von Kraftwerken in Kapstadt und Mossad Bay. Hier sind Unternehmen wie die Telekom-Tochter T-Systems oder Siemens im Boot. Das Volumen dieser Aufträge bewegt sich deutlich im dreistelligen Millionenbereich.
Auch das Geschäft mit der Sicherheit floriert. Angespornt durch wiederholte Meldungen über mögliche Anschläge, bieten BMW und Mercedes Limousinen an, denen sogar Granaten-Treffer nichts anhaben können. In den Genuss, so sicher und komfortabel zu fahren, kommen allerdings nur die, die auch das nötige Kleingeld mitbringen. Die deutsche Rüstungsindustrie kann sich ebenfalls nicht beklagen. Um die Sicherheit der WM zu erhöhen, bestellte Südafrika bei der Nürnberger Firma Diehl Luft-Lenkflugkörper vom Typ IRIS-T. Um Schutz vor Anschlägen von der Seeseite her zu erhalten, patrouillieren für die Dauer der WM drei deutsche Fregatten an der Küste des WM-Landes. Möglicherweise sollen die Schiffe sogar von Südafrika angekauft werden. Derzeit laufen jedoch noch Untersuchungen, die sich mit der Frage beschäftigen, ob südafrikanische Politiker bestochen worden seien.
Der WM-Spielball taugt nichts
Mai 31, 2010 by hugo6
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Der WM-Ball taugt nichts. Das sagt nicht irgendjemand, sondern kein geringerer als Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon. Er beklagte sich vehement über den neuen WM-Ball “Jabulani”, der in seinen Augen “absolut ungeeignet” für die WM sei.
Und er legte nach, nannte es “eine Schande”, ein so wichtiges Turnier wie die Weltmeisterschaft mit einem solchen Ball spielen zu lassen. Das Unternehmen Adidas, das den Ball entwickelt hat, dürfte wenig erfreut über Buffons Äußerungen sein. Zu befürchten hat der Italiener aber nichts, stehen doch er die gesamte italienische Nationalelf bei Puma unter Vertrag. Doch um den Kampf der Markennamen scheint es nicht zu gehen, denn auch Spaniens Torhüter Iker Casillas äußerte sich kritisch zum WM-Ball. Die Flugbahn des Balles sei “eine Katastrophe”, so der Keeper. Bei Abstößen habe man keine Ahnung, wo der Ball lande, bei direkten Schüssen auf das Tor könne man nur beten, der Ball habe einen “abgründigen Charakter”, stellte Casillas fest. Der spanische Mittelfeldspieler Xavi äußerste sich zwar zurückhaltender, machte aber auch deutlich, dass er den Ball nicht sehr schätze. Er sei gewöhnungsbedürftig und springe viel herum. Buffon, der mit Italien in Südafrika den Titel von 2006 verteidigen will, fährt mit hohen Erwartungen zum Turnier. Von dem Ärger über die Eigenschaften des Balles abgesehen, sieht der Italiener die Vorbereitung auf das Turnier ab durchweg positiv. Sein kurzer Kommentar dazu: “Bislang läuft alles bestens”.
Leere Hotels, lange Gesichter
Mai 27, 2010 by hugo6
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Das hatte sich die südafrikanische Touristikbranche sicher anders vorgestellt. Statt massenhafter Anfragen und stürmischer Runs auf die Hotels sieht die Bilanz kurz vor der WM bisher eher traurig aus. Jedes zweite Hotelzimmer wartet noch auf Gäste, die Branche sucht nach Antworten.
Gerade einmal 46 Prozent der Zimmer sind gebucht, das ist keine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Um die gleiche Zeit im Jahr 2009 waren es lediglich 38 Prozent, 2008 waren es sogar 57 Prozent. Für ein WM-Jahr sind die aktuellen Zahlen enttäuschend. Der Tourismusminister der Provinz Western Cape, Alan Winde, gibt sich zwar betont zuversichtlich. Für die Achtel-, Viertel- und Halbfinalspiele erwarte er noch weitere Buchungen. Doch die momentane Auslastung der Hotels dürfte ihn trotzdem nicht freuen. Zumal auch Winde einräumt, dass die Weltwirtschaftskrise und die lange Anreise eine Rolle dabei spielen, dass weniger Fans nach Südafrika kommen als ursprünglich erhofft. Winde zweifelt aber nicht daran, dass Südafrika der Welt seine Attraktivität demonstrieren wird. Der Minister hofft nun auf günstige Angebote der Fluggesellschaften, um mehr Fans zur WM zu bringen. Ende des Jahres 2009 waren die WM-Organisatoren noch von einer halbe Millionen Fans zur WM ausgegangen. Inzwischen haben sie die Zahl nach unter auf weniger als 300.000 korrigiert.
Verletzungsrisiko: Masern
Mai 26, 2010 by hugo6
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Es muss nicht immer die Blutgrätsche sein oder eine unglückliche Bewegung, ein falsches Auftreten oder ein missglückter Sprung. Ein Profi-Fußballer kann auch aus viel schlichteren Gründen um die Teilnahme an der WM gebracht werden. Die FIFA warnt aktuell vor der Gefahr, sich in Südafrika mit den Masern anzustecken.
Alle 32 teilnehmenden Mannschaften wurden vom Fußball-Weltverband vor einer Epidemie gewarnt, die in Südafrika grassiert. Die Gefahr sollte keinesfalls unterschätzt werden. Seit Jahresbeginn hat es bereits mehrere Todesfälle gegeben, deren Ursache die Masern waren. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hatte schon vor der Mitteilung durch die FIFA reagiert und alle Spieler des Kaders auf Impfungen überprüft. Mannschaftsarzt Tim Meyer sagte dazu, dass alle Spieler immun seien und niemand geimpft werden müsse. Nach Meyers Aussage wäre die Ansteckung mit Masern für einen Spieler mit der größten Wahrscheinlichkeit auch das Ende der WM. Und selbst Impfungen so kurz vor dem Turnier hätten sich unangenehm ausgewirkt, wären laut Meyer “körperlich nicht ohne” gewesen. Gewarnt sind aber nicht die Spieler der Mannschaften, die zur WM nach Südafrika fahren. Schützen müssen sich natürlich auch die Trainerstäbe. Und nicht zuletzt sind es die Fans, die sich der Gefahr der Masern bewusst sein müssen, denn bei Erwachsenen kann der Krankheitsverlauf drastische Folgen haben. Bevor man die Reise ins WM-Land antrifft, ist es ratsam, sich mit einigen Impfungen versorgen zu lassen. Dazu gehören Tetanus, Polio, Diphtherie, Hepatitis A und B und der Impfschutz gegen Masern. Wer sicherstellen will, dass er die WM auch wirklich in vollen Zügen und bei bester Gesundheit genießen kann, sollte sich also dem entsprechend vorbereiten.
Keine Gnade für WM-Kriminelle
Mai 25, 2010 by hugo6
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Fußball ist ein Mannschaftssport. Das gilt nicht nur für die Mannschaften, sondern auch für die Fans. Und dass die bei Fußball-Weltmeisterschaften besonders gut feiern können, weiß man nicht erst seit dem nationalen Volksfest bei der vergangenen WM in Deutschland.
Wenn die Stimmung in und vor den Stadien ihren Höhepunkt erreicht, können Fußball-Fans in Feierlaune geraten, die den neutralen Beobachter nur staunen lässt. Leider gibt es aber auch das umgekehrte Extrem. Immer wieder beschädigen Randalierer und Hooligans das Image des friedlichen Fußball-Fans, indem sie Gewalttaten verüben und die sportliche Idee des Fußballs im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen treten. Übelkeit erregende Bilder von randalierenden Kriminellen sind leider immer wieder bei Fußballveranstaltungen zu sehen, das gilt für nationale Ereignisse ebenso wie für internationale. Das südafrikanische Justizministerium will schon im Vorfeld der WM klar machen, dass derlei gewaltbereite Täter keine Gnade erwarten dürfen. Ein eigens für WM-Straftaten eingerichtetes Schnellgericht soll sich während der Weltmeisterschaft ausschließlich um kriminelle Handlungen von WM-Touristen kümmern. Der Sprecher des Justizministeriums Tlali Tlali begründete die Installation des Schnellgerichtes mit den Worten:”Wir wollen vermeiden, dass die bereits bestehenden Gerichte bei der WM zusätzlich belastet werden.” Die Sondergerichte befinden sich an allen 9 Spielorten der WM und haben täglich 15 Stunden geöffnet. Die Regierung hat für dieses Tribunal insgesamt 4,6 Millionen Euro investiert. Man kann davon ausgehen, dass die Richter bei ihren Entscheidungen keinesfalls in übermäßige Ruhe verfallen oder sich die Fälle geduldig ansehen. Da vorgesehen ist, dass die Gerichte ihre Tätigkeit bereits zwei Wochen nach der WM wieder einstellen sollen, ist mit schnellen und deutlichen Entscheidungen zu rechnen.
Artenschutz bei Souvenirs beachten
Mai 19, 2010 by hugo6
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Die WM rückt immer näher und nicht nur die Nationalmannschaften bereiten sich intensiv auf das Großereignis vor. Auch die Fans sitzen bereits auf gepackten Koffern, bereit zur Abreise.
Und diese Reise wird sich in jedem Fall lohnen, selbst wenn man den fußballerischen Aspekt einmal kurz beiseite lässt. Südafrika ist ein wunderschönes Land, das durch eindrucksvolle Landschaften und Naturereignisse den Urlauber in Staunen versetzt. Wer Südafrika besucht, will natürlich auch etwas Bleibendes mitnehmen. Neben der Atmosphäre in den Fußball-Arenen und dem hoffentlich guten Abschneiden der eigenen Mannschaft sind Souvenirs aus Südafrika beliebte Mitbringsel. Und sie werden in großer Anzahl und Vielfalt angeboten. Genau an diesem Punkt aber ist Vorsicht geboten, denn nicht alles, was man käuflich erwerben kann, wird auch glücklich machen. Darauf weist die Organisation “Pro Wildlife” in München hin. Vielen Urlaubern ist nicht bewusst, dass bestimmte Souvenirs Ein- und Ausfuhrbestimmungen unterliegen. Besonders gern bieten die Verkäufer den Touristen Produkte von Wildtieren an. Schmuck oder Geldbörsen aus Elefantenhaar beispielsweise sind beliebte Waren, die Einfuhr in Deutschland ist aber verboten. Das Gleiche gilt für getrocknete Seepferdchen oder Muscheln. Seepferdchen und eine große Zahl von Muscheln und Korallen sind geschützt und können bei der Rückreise schnell vom Zoll beschlagnahmt werden. Pro Wildlife rät zum Kauf von Kunsthandwerk aus Recyclingmaterialien oder für Südafrika landestypische Musik-CD’s. Und wer gern die Atmosphäre aus dem Fußballstadion mit nach Hause nehmen möchte, der kauft sich am besten eine “Vuvuzela”. Diese Kunststoff-Trompete wird bei sämtlichen Spielen durch die Stadien tönen und macht sicher auch im heimischen Wohnzimmer ein gutes Bild.



