Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Demonstrationen zur WM erlaubt

März 19, 2010
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Die Regierung Südafrikas rechnet zur WM 2010 im Sommer auch mit einigen Demonstrationen. Gegen diese soll auch vorerst nicht vorgegangen werden, solange sie friedlich verlaufen. Dabei müssen die Demonstranten hauptsächlich auf die bestehenden Gesetze achten.

Obwohl das komplette Land im Juni und Juli 2010 zu einem wahren Hexenkessel werden könnte und förmlich von Fußballfans besiedelt, soll es keine Einschränkung bei Demonstrationen geben. Viele Bevölkerungsschichten nutzen solche Ereignisse gerne, um nicht nur die Regierung, sondern auch die anderen Blicke der Welt auf die Missstände des Landes aufmerksam zu machen. Daher rechnen die Behörden auch stark mit einigen Demonstrationen in dieser Zeit. Allerdings sollten die Protestierenden auf bestehende Gesetze achten und diese auch wahren. Gerade in den ärmeren Stadtvierteln sind bereits schon Proteste angekündigt und treten hier auch häufiger auf. Speziell in der Provinz Gauteng mit der Hauptstadt Pretoria werden die meisten Demonstranten erwartete. Die schlechte Wohnsituation und auch die fehlende Versorgung mit Strom und Wasser werden der ausschlaggebende Punkt sein.

Die Behörden mussten jedoch auch schon Proteste und Demonstranten erleben, die Straßensperren errichtet haben und auch vor Gewalt nicht wirklich zurückschrecken. Dies sollte jedoch unterbunden werden zur WM und auch die friedlichen Fans brauchen sich nicht zu sorgen. Laut der Regierung soll gezeigt werden, dass Südafrika in einer Demokratie lebt, aber Gewalt nicht geduldet wird. Die deutsche Mannschaft wird die ersten drei Spiele in Durban, Port Elisabeth und Johannesburg ausführen.