Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Die Sicherheit geht vor

März 12, 2009
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Noch 15 Monate bis zum Anpfiff der WM und langsam kehrt auch das Fußballfieber in Südafrika ein. Das Land ist froh endlich ein anderes Bild von Südafrika zeigen zu können, als nur Krankheiten und Gewalt. Dennoch wird die Sicherheit bei der WM ganz groß geschrieben.

Bisher wurden schon zwei große Sportveranstaltungen in Südafrika gefeiert. Zum einen war das die Weltmeisterschaft im Cricket, zum anderen die im Rugby. Im Sommer 2010 kommt auch die Fußball WM mit dazu. In diesem Jahr möchte Südafrika schon einmal üben und die neuen Stadien testen. Im Juni findet der Fifa Confederations Cup statt. Auch die Regierung gibt sich selbstbewusst und Themba Maseko setzt sehr viele Hoffnungen in die WM. Momentan werden sehr viele Investitionen getätigt, die sich später einmal auszahlen sollen. Bisher wurden auch sehr viele Arbeitsplätze geschaffen und die Bauindustrie boomt.

Die WM soll in Südafrika einen ähnlichen Effekt haben, wie 2006 in Deutschland. Die Nation bekommt ein besseres Gefühl und wächst näher zusammen. Obwohl es dort nie eine Mauer gab, wurden immer die Rassen schwarz und weiß getrennt. Bei der WM soll es keinen Unterschied zwischen den einzelnen Menschen geben und alle würden dem großen Finale entgegen fiebern. Die Bauarbeiter der Stadien bekommen momentan nicht besonders viel Lohn gezahlt. Es kommt daher immer wieder zu Streiks, die den Bau verlangsamen. Als symbolisches Geschenk möchte die Regierung jetzt zwei Freikarten für die WM ausgeben, damit sich die ein großes Spiel leisten können.

Die Sicherheit steht dennoch an oberster Stelle bei den Vorbereitungen. 55.000 zusätzliche Polizisten sollen dabei zum Einsatz kommen. Neben den großen Stadien gibt es auch Fanparks, die überwacht werden müssen. Die einzelnen Ländern sollten sich miteinander verstehen und keinen Streit anfangen. Dafür werden auch Hubschrauber eingesetzt und Überwachungskameras. Die Polizisten werden nicht nur aus Südafrika kommen. Auch französische Kollegen bereiten sich vor. Dennoch gibt es Gebiete, die man während der Wm besser nicht betreten sollte.