Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Die Vorfreude steigt – in 75 Tagen beginnt die WM in Brasilien

März 27, 2014
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So langsam aber sicher steigt die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2014. Am 12. Juni geht es los, dann werden Gastgeber Brasilien und Außenseiter Kroatien das Eröffnungsspiel in Sao Paulo bestreiten. Gut einen Monat später, am 13 Juli, wird das WM-Finale in Rio de Janeiro stattfinden. Insgesamt 32 Mannschaften kämpfen am Zuckerhut um die Krone des Weltfußballs, sie werden zunächst in der Vorrunde in acht Gruppen zu je vier Mannschaften gegeneinander antreten. Die beiden Gruppenbesten ziehen ins Achtelfinale ein, danach geht es im Ko-System weiter.

Die WM Favoriten: vier Mannschaften liegen weit vorne

Nach Einschätzung der Buchmacher haben nur Brasilien, Deutschland, Argentinien und Spanien wirklich gute Chancen auf den Titel, das Quartett liegt bei den Titelquoten ganz dicht beisammen. Dahinter folgen mit einigem Abstand Italien, Holland, Frankreich und England. Mit Belgien kann sich auch eine Mannschaft unter den Top-Ten der Titelfavoriten platzieren, die nicht zu den absoluten Fußball-Schwergewichten gehört. Die Jungs von Marc Wilmots haben eine hervorragende WM-Qualifikation gespielt und werden allenthalben als Geheimfavorit gehandelt.

Besondere Spannung verspricht das Auftreten von Gastgeber Brasilien, die Selecao steht bei der WM im eigenen Land unter einem gewaltigen Erwartungsdruck. Eigentlich sind nur zwei Szenarien vorstellbar: Entweder die Elf wird die Nerven verlieren und vorzeitig scheitern oder auf einer Welle der Euphorie bis ins Finale getragen. Zumindest die Vorrunde sollte die Brasilianer vor keine Probleme stellen, sie werden in der Gruppe mit Kroatien, Mexiko und Kamerun als klare Favoriten gehandelt. Am meisten Gegenwehr ist hier von dem Mexikanern zu erwarten, gut möglich, dass sie als Gruppenzweite ins Achtelfinale einziehen.

Spanien – Holland: Endspiel 2010 als Neuauflage in Gruppe B

Titelverteidiger Spanien hat mit den Niederlanden, Chile und Australien durchweg machbare Vorrundengegner vor der Brust. Lediglich gegen die Oranjes wird die Furia Rojas Vollgas geben müssen, die Chilenen und die Aussies fallen unter die Kategorie „Aufbaugegner“. Die Wettanbieter rechnen in der Gruppe B mit einem Durchmarsch von Spanien und den Niederlanden.

WM-Mitfavorit Argentinien steht in der Gruppe F ebenfalls vor lösbaren Aufgaben. Gegen die Teams aus dem Iran und Bosnien-Herzegowina dürfte nichts anbrennen, lediglich die „Super Eagles“ aus Nigeria haben die spielerischen Möglichkeiten um die Albiceleste zu gefährden. Nichtsdestotrotz sind die Gauchos der klare Favorit in dieser Gruppe, den zweiten Gruppenplatz werden sehr wahrscheinlich Nigeria und Bosnien-Herzegowina unter sich ausmachen.

Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zählt bei der kommenden WM praktisch nur der Titel, auch wenn das keiner der Verantwortlichen so öffentlich sagen möchte. Nach etlichen zweiten und dritten Plätzen bei großen Turnieren zweifeln die Fans langsam daran, ob die hochgelobte DFB-Elf wirklich in der Lage ist einen großen Titel zu holen. Für einige ältere Spieler, wie Schweinsteiger, Lahm, Mertesacker und Klose, ist die WM Brasilien vielleicht schon die letzte Gelegenheit den Pokal zu holen. „Jetzt oder nie!“, so könnte man das interne WM-Motto der DFB-Elf zusammenfassen.

WM 2014 Tipps: Deutschland wird Weltmeister

Die Losfee hat es mit Jogis Jungs nicht sonderlich gut gemeint, sie müssen sich bereits in der Vorrundengruppe G mit dem WM-Mitfavoriten Portugal und Christiano Ronaldo auseinandersetzen. Die Portugiesen brennen nach zwei schmerzhaften Niederlagen gegen Deutschland bei der WM 2006 und der EM 2012 auf eine Revanche. Vor allem mit Superstar Ronaldo ist bei diesem Turnier zu rechnen, CR7 wurde gerade wieder zum Weltfußballer des Jahres gewählt und spielt vielleicht in der Form seines Lebens.

Selbst für den Fall, dass es gegen Portugal nicht zum Sieg reichen sollte, hätte Deutschland gegen Ghana und die USA aber noch alle Chancen das Achtelfinale zu erreichen. Die Sportwettanbieter glauben an die deutsche Stärke und sehen die DFB-Elf bereits als sicheren Gruppensieger. In der K.o-Runde ist natürlich alles möglich, allerdings darf man nicht übersehen, dass die deutsche Mannschaft bereits seit einigen Jahren stagniert, dementsprechend dürfte es im Direktvergleich mit Topmannschaften wie Spanien, Italien oder Brasilien wieder nicht zum Titel reichen.