Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Europäische Firmen in Südafrika

April 1, 2009
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Die anstehende Fußball WM und die Vorbereitung beschäftigt nicht nur die einheimischen Firmen, sondern auch ausländische Unternehmen. Dafür werden selbst in Deutschland viele neue Arbeiter benötigt.

Die Firma Eschenbach hat momentan 300 Mitarbeiter. Zur kommenden Fußball WM im Sommer 2010 soll sie in neun Städten von Südafrika Zeltstädte aufbauen. Diese besitzen insgesamt eine Fläche von etwa 80.000 Quadratmetern. Zehn Fußballstadien werden mit den Zelten ausgestattet. Der Auftrag kostet rund sieben Millionen Euro und kurbelt damit nicht nur die Wirtschaft in Südafrika an. Der Geschäftsführer der Firma schwärmt von dem Auftrag. Es sei der Größte in der bisherigen Firmengeschichte. Die Anzahl der Mitarbeiter wird bis zum Sommer noch aufgestockt werden, wobei der Zeitplan sehr eng gestrickt ist. Hinzugekommen ist auch eine neue Abteilung, da die Logistik bei diesem Auftrag nicht fehlen darf. Ab Januar wird dann die große Ausrüstung nach Südafrika verschifft. Der Aufbau ist von März bis Mai geplant, sodass am 11. Juni die WM ohne Problem starten kann.

Auch andere ausländische Firmen können von der WM profitieren. Viele Materialien und technische Gegenstände werden in Deutschland oder Österreich gefertigt. Die Konjunktur sollte deshalb nicht nur Südafrika helfen, sondern auch den europäischen Ländern. Experten sind sogar der Meinung, dass die weltweite Wirtschaftskrise durch die WM eingedämmt werden könnte.