Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Im Endspurt zur WM 2010

September 7, 2009
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Die Vorbereitungen für die Fußball WM 2010 in Südafrika gehen schnell und zielsicher voran. Viele Baustellen konnten schon beendet werden, doch es gibt auch immer wieder an einigen Stellen Probleme, die noch bis 2010 gelöst werden müssen.

Noch 280 Tage

Zur Fußball WM bleiben noch etwa 280 Tage Zeit, um alle Unstimmigkeiten noch zu beheben. Gerade der Bau der Stadien muss fertiggestellt werden, damit die WM auch stattfinden kann. Allerdings ist sogar der Chef des FIFA-Organisationskomitees zufrieden mit dem derzeitigen Stand. Die meisten Stadien sind schon zu 80 Prozent fertiggestellt und manche stehen kurz vor der endgültigen Fertigstellung. Dabei ist die WM noch über ein halbes Jahr hin. Nicht nur in Johannesburg laufen die Bauarbeiten derzeit auf Hochtouren. Zwar gab es auch immer wieder Streiks, doch diese sind bisher behoben. Immerhin liegen die Bauarbeiten noch im Zeitplan und alle Unstimmigkeiten konnten bisher wieder aufgeholt werden. In Johannesburg sollen die Bauarbeiten sogar schon bis Oktober abgeschlossen sein. Nur das Greenpoint-Stadium in Kapstadt liegt noch hinterher, es wird wohl erst im Dezember fertig. Spätestens im nächsten Jahr können dann schon die ersten Testspiele stattfinden in den Stadien.

Kriminalität weiterhin großes Problem

Allerdings ist neben den Bauarbeiten auch die Kriminalität ein sehr großes Thema in Südafrika. Hier sind noch keine großen Fortschritte zu sehen, doch der Präsident Jacob Zuma hat sich zum Ziel gesetzt, dass die Kriminalitätsrate bis zur WM um zehn Prozent sinken soll. Zur WM selbst sollen alle Behörden und Streitkräfte mitarbeiten, um die Sicherheit der Fans gewähren zu können. Eine gute Probe dafür war bereits der Confederations Cup. Bis zur WM ist noch genügend Zeit, die Sicherheitspläne zu überarbeiten und sich gegen die Kriminalität zu stärken. Erst vor kurzem gab es wieder ein negatives Beispiel in diese Richtung, denn das neue Bussystem wurde beschossen. Die Fans sollen von diesem System später sicher zu den Stadien gebracht werden, doch die Taxifahrer fürchten die Konkurrenz und gehen auf diese Busse los. Dabei braucht Südafrika selbst alle Taxifahrer, um wein gutes Nahverkehrssystem gewährleisten zu können. Nicht nur zur WM werden daher die Busse mit der Polizei begleitet.

Fehlende Hotels in Südafrika

Dass die Hotels nicht ausreichen, ist den Südafrikanern auch schon längst bewusst. Überall wird deshalb noch gebaut und es sind auch 25 neue Hotels entstanden. Allerdings wollen hier alle Einwohner mithelfen und Zimmer zur Verfügung stellen. Zudem wird es auch Betten auf Schiffen geben, die während dieser Zeit als Hotel fungieren wollen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind jedoch nicht unweit von den jeweiligen Spielstätten entfernt. Selbst die FIFA ist guter Dinge, dass die WM die Erwartungen der Menschen noch übertreffen kann.