Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Kapstadt ist letzter Hafen für die „Queen“

August 6, 2009
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Nach wochenlangen Spekulationen um die letzte Ruhestädte des Luxusdampfern „Queen Elizabeth II“ scheint nun ein Ergebnis festzustehen. So soll die Queen künftig ihre letzte Ruhestätte im südafrikanischen Kapstadt finden. Für die Metropole würde somit ein ganz neuer Anziehungspunkt entstehen und auch die „Queen“ könnte sich über eine angemessene Ruhestätte freuen. Die Medien berichteten in den vergangenen Tagen, dass bereits die ersten Gespräche geführt werden. Demnach laufen die Verhandlungen zwischen dem Besitzer des Kreuzfahrtdampfers und den Behörden in Südafrika.

Das Kreuzfahrtschiff ist mit einer Länge von knapp 300 Metern ausgestattet. Insgesamt hat die Queen bereits 40 Jahre auf dem Buckel und ist im Kreuzfahrtgeschäft somit ein alter Hase. Der aktuelle Eigentümer ist seit dem Jahr 2007 das Unternehmen Nakheel. Bei Nakheel handelt es sich um eine Investmentgruppe der Dubai World. Die Wirtschaftszeitung Business Day verwies in einer umfangreichen Berichterstattung darauf, dass Dubai World sich derzeit um einen dauerhaften Ankerplatz für die Queen im Hafen von Kapstadt bemüht. Wie weit die Verhandlungen jedoch fortgeschritten sind, ist derzeit noch nicht klar. Die Meldungen des Wirtschaftsmagazins wurden jedoch bereits von einer Sprecherin des Tourismusamtes in Südafrika bestätigt. Diese bestätigte ausschließlich, dass die Pläne von Dubai World bekannt sind und derzeit einer eingehenden Prüfung unterliegen.

Nicht sicher ist, ob es gelingt die Pläne noch vor 2010 zu lösen. Immerhin könnten mit der Queen die Probleme bei der Unterbringung der Gäste gelöst werden. Somit würde sich auch Kapstadt entscheidende Vorteile sichern. Bereits in den vergangenen Wochen verwies die Fifa, der Weltfußballverband, darauf, dass Kreuzfahrtschiffe als Übernachtungsmöglichkeiten eingesetzt werden könnten. Die schwimmenden Hotels könnten schließlich vor der Stadt und am Rande von dem sportlichen Großereignis platziert werden. Somit könnte man die Bettenkapazität in Kapstadt um einiges erhöhen und somit auch die Anreisewelle von Fans aus aller Welt bewältigen. Zu konkreten Ergebnissen kam es bisher jedoch nicht.