Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Konflikt bei der FIFA verhindert

September 28, 2009
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Im Südafrikanischen Fußballverband SAFA gab es in den letzten Tagen und Wochen einen harten Kampf um den Posten des Präsidenten. Jetzt ist die Wahl des Kompromisskandidaten Kirsten Nematandani einer erster Konflikt mit der FIFA verhindert worden.

Südafrika befindet sich derzeit in den Vorbereitungen für die WM, die in etwa neun Monaten hier stattfinden soll. Der Weltverband FIFA hatte jetzt jedoch große Sorge, dass diese Vorbereitungen behindert werden könnten. Der Hauptgrund dafür war die Rivalität zwischen WM-OK-Chef Irvin Khoza und WM-OK-Geschäftsführer Danny Jordaan. Über mehrere Monate wurde hier ein harter Wahlkampf ausgetragen, der über mehrere Monate hinweg ging. Es gab in dieser Zeit auch handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der beiden Lager. Am letzten Wochenende fand dann die Wahl statt. Rings um das Hotel, in dem die Wahl ausgetragen wurde, waren 120 Polizisten im Einsatz, um hier nach Waffen bei den Delegierten zu suchen. Weitere Auseinandersetzungen gab es jedoch nicht. Die SAFA-Schiedsrichterkommission wurde bisher von Nematandani geleitet und konnte hier für die beiden Konkurrenten einspringen. Die beiden zogen noch kurz vor der Abstimmung ihre Kandidaturen zurück. Somit konnte Nematandani einstimmig als Nachfolger des scheidenden Präsidenten Molefi Oliphant ins Amt gewählt werden.