Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Nationalparks mit dem Mietwagen erkunden

Juni 5, 2011
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Südafrika zeigt sich in vielen Farben. Die Wälder rund um die Drakensberge in hellem grün, die Steppe in rostbraun und beige und der Himmel fast immer in blau. Wer die Besonderheiten dieses Landes kennenlernen möchte, sollte sich auf eine Reise durch die Nationalparks machen. Am meisten bekommt der Tourist vom Land zu sehen, wenn er sich einen Mietwagen in Südafrika leiht. Der Vorteil: Er kann anhalten, wo er will und sein Reisetempo selbst bestimmen.

Die Mietwagenreise durch Südafrika startet im Karoo Nationalpark, der im Zentrum des südlichen Teils des Landes liegt. Dem Besucher eröffnet sich dort ein Blick über endlose Steppe und raue Felswände. Wer Glück hat, trifft auf eine Gruppe Gnus oder Zebras, die in der kargen Umgebung nach Wasser und Fressbarem suchen. Ein besonderes Highlight des Parks sind die über 300 Millionen Jahre alten Fossilienfunde.

Vom Karoo Park braucht ein Tourist im Mietwagen aus Südafrika vier Stunden um zum Camdeboo Nationalpark zu kommen. Dort erwartet ihn ein völlig neues Aussehen der Natur. Rostbraune Gesteinssäulen türmen sich rings um das Tal der Trostlosigkeit auf. Besucher sollten diese seltenen Gesteinsquader erklimmen und die einmalige Aussicht von der Spitze genießen. Im Camdeboo Nationalpark erblickt der Urlauber viele Hügel, auf denen kleine Bäume und grüne Sträucher wachsen. Rund um den See leben mehr als 1000 Vogelarten, die sich dort erfrischen und ihren Durst stillen. Mit einem Fernglas können Touristen vom Boden aus die seltenen Tiere beobachten.
Wenn sich Besucher in Südafrika ein Auto mieten, sollten Sie sich auch die Drakensberge an der Grenze zu Lesotho anschauen. In den 3500 Meter hohen Bergen grünt es und die Temperaturen lassen sich gut aushalten. Hier bieten sich lange Wanderungen an, auf denen der Tourist seltene Vögel wie Bart- und Kapgeier zu sehen bekommt. An manchen Stellen stößt der Wanderer auf die Reste des Regenwalds, der dort einst in den Himmel rankte. Heute prägt die Gegend vor allem Wiesen- und Graslandschaften.

Der wohl bekannteste Park in Südafrika ist der Kruger Nationalpark. Wer hier nicht Acht gibt, läuft in eine wilde Gruppe von Elefanten oder findet sich neben einem Löwen wieder. Im Süden grenzt das Territorium an den Crocodile River und im Norden an den Limpopo Fluss. Insgesamt erstreckt sich der Park über eine Fläche von der Größe Rheinland Pfalz‘. Sobald es Nacht wird, müssen die Besucher den Park verlassen oder sich in die umzäunten Camps begeben. Diese Sicherheitsmaßnahme soll Touristen vor Attacken wilder Tiere schützen. Durch den Park fließen mehrere Flüsse, die aus der Luft durch die grün leuchtenden Pflanzen zu erkennen sind, die sie umgeben. Im flachen Wasser baden manchmal Flusspferde, um sich von der sengenden Hitze abzukühlen. Abseits der Flüsse herrscht im Kruger Nationalpark oft Trockenheit. Indiz dafür sind die ausgetrockneten Büsche und Gräser, die im Wind rascheln. Wer durch den Park wandert, entdeckt hier und da ein Affenbrotbaum. Die für Südafrika charakteristischen Bäume wachsen besonders im nördlichen Teil des Parks, wo es häufiger regnet.