Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Der WM-Spielball taugt nichts

Mai 31, 2010 by hugo6  
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Der WM-Ball taugt nichts. Das sagt nicht irgendjemand, sondern kein geringerer als Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon. Er beklagte sich vehement über den neuen WM-Ball “Jabulani”, der in seinen Augen “absolut ungeeignet” für die WM sei.

Und er legte nach, nannte es “eine Schande”, ein so wichtiges Turnier wie die Weltmeisterschaft mit einem solchen Ball spielen zu lassen. Das Unternehmen Adidas, das den Ball entwickelt hat, dürfte wenig erfreut über Buffons Äußerungen sein. Zu befürchten hat der Italiener aber nichts, stehen doch er die gesamte italienische Nationalelf bei Puma unter Vertrag. Doch um den Kampf der Markennamen scheint es nicht zu gehen, denn auch Spaniens Torhüter Iker Casillas äußerte sich kritisch zum WM-Ball. Die Flugbahn des Balles sei “eine Katastrophe”, so der Keeper. Bei Abstößen habe man keine Ahnung, wo der Ball lande, bei direkten Schüssen auf das Tor könne man nur beten, der Ball habe einen “abgründigen Charakter”, stellte Casillas fest. Der spanische Mittelfeldspieler Xavi äußerste sich zwar zurückhaltender, machte aber auch deutlich, dass er den Ball nicht sehr schätze. Er sei gewöhnungsbedürftig und springe viel herum. Buffon, der mit Italien in Südafrika den Titel von 2006 verteidigen will, fährt mit hohen Erwartungen zum Turnier. Von dem Ärger über die Eigenschaften des Balles abgesehen, sieht der Italiener die Vorbereitung auf das Turnier ab durchweg positiv. Sein kurzer Kommentar dazu: “Bislang läuft alles bestens”.

Gruppenauslosung für 2010

November 20, 2009 by hugo6  
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In fast einem halben Jahr ist es wieder so weit. Am 11. Juni 2010 rollt der Ball im ersten Spiel der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Die Qualifikationsspiele sind beendet und 32 Mannschaften haben sich für das große Finale in Südafrika qualifiziert. suedafrika2010_ub1

Derzeit wird die spannende Frage geklärt, in welchen Gruppenkonstellationen die besten Mannschaften der Welt aufeinandertreffen. In einem durchdachten Losverfahren, das einem regionalen Setzsystem zugrunde liegt, werden Gruppen ausgelost. Die Topmannschaften aus Europa, Asien, Afrika und Mittel- und Südamerika, sowie Ozeanien werden in vier Lostöpfe zu je acht Mannschaften aufgeteilt. Das deutsche Nationalteam von Bundestrainer Joachim Löw wird in diesem Jahr voraussichtlich dem Topf der besten acht Mannschaften zugeteilt. In diesem befinden sich weiterhin die Favoriten Brasilien, Italien, Spanien, Argentinien, England und Frankreich sowie Südafrika als Gastgeber. Damit ist für die deutsche Mannschaft ein Aufeinandertreffen mit den Topfavoriten in der Vorrunde ausgeschlossen. In den anderen drei Lostöpfen befinden sind die restlichen Mannschaften, die nach kontinentaler Herkunft aufgeteilt werden. Ein Topf setzt sich aus den anderen europäischen Mannschaften zusammen. Dazu gehören Portugal, Niederlande, Dänemark, Griechenland, Schweiz, Serbien, Slowenien und die Slowakei. In die beiden verleibenden Lostöpfe werden die Mannschaften aus Afrika, Süd- und Mittelamerika sowie Asien und Ozeanien zugelost.

Welche Gruppenkonstellationen die Auslosung ergibt, wird am 4. Dezember vom WM-Organisationssystem in Kapstadt verkündet. Gesetzt ist in jedem Fall Südafrika als Gastgebermannschaft an erster Stelle in der Gruppe A. Auf das deutsche Nationalteam kann trotz der Favoritenstellung eine schwere Gruppe zukommen, sollte es bei der Auslosung mit Mannschaften wie Portugal oder die Elfenbeinküste in eine Gruppe gelost werden.