BMW und Mercedes hoffen auf hohe Gewinne
Juni 2, 2010 by hugo6
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Um Siege der Nationalmannschaft geht es bei deutschen Unternehmen nur in untergeordneter Form. In erster Linie versprechen sie sich steigende Umsätze von der WM 2010. Und die Hoffnungen sind bei einigen durchaus begründet.
Heiko Schwiderowski vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) bringt es auf den Punkt. Die WM in Südafrika sei für deutsche Unternehmen ein “Big Deal”. Bisher hat Südafrika rund 3 Milliarden Euro für die WM bereitgestellt, weitere 20 Milliarden sollen folgen. Das ist ein großer Kuchen, und die Deutschen wollen davon ein großes Stück abbekommen. Firmen wie das Architektenbüro Gerkan, Mark und Partner, Osram, MAN und Daimler sind bereits an der WM beteiligt. Sie haben für die Stadien und die Logistik gesorgt.
Es geht jedoch nicht nur um den Zeitraum der Weltmeisterschaft, der für deutsche Unternehmen lukrativ ist. Der Bau einer 80 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Johannesburg und Pretoria wird weit über das Großereignis der WM 2010 hinausgehen. Das Gleiche gilt für den Bau von Kraftwerken in Kapstadt und Mossad Bay. Hier sind Unternehmen wie die Telekom-Tochter T-Systems oder Siemens im Boot. Das Volumen dieser Aufträge bewegt sich deutlich im dreistelligen Millionenbereich.
Auch das Geschäft mit der Sicherheit floriert. Angespornt durch wiederholte Meldungen über mögliche Anschläge, bieten BMW und Mercedes Limousinen an, denen sogar Granaten-Treffer nichts anhaben können. In den Genuss, so sicher und komfortabel zu fahren, kommen allerdings nur die, die auch das nötige Kleingeld mitbringen. Die deutsche Rüstungsindustrie kann sich ebenfalls nicht beklagen. Um die Sicherheit der WM zu erhöhen, bestellte Südafrika bei der Nürnberger Firma Diehl Luft-Lenkflugkörper vom Typ IRIS-T. Um Schutz vor Anschlägen von der Seeseite her zu erhalten, patrouillieren für die Dauer der WM drei deutsche Fregatten an der Küste des WM-Landes. Möglicherweise sollen die Schiffe sogar von Südafrika angekauft werden. Derzeit laufen jedoch noch Untersuchungen, die sich mit der Frage beschäftigen, ob südafrikanische Politiker bestochen worden seien.
Miss-World Kandidatinnen in Johannesburg
Dezember 10, 2009 by hugo6
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Auch Frauen können sich sehr für Fußball interessieren. Das haben jetzt die 112 Kandidaturen der Miss World Wahl bewiesen. Sie haben sich das komplett neue Stadion für die WM in Johannesburg angesehen. Auch sie wissen, was ein fairer aber harter Wettkampf bedeutet und dass man sich anstrengen muss.
Daher können sie auch mit den Mannschaften für die Fußball WM 2010 mitfiebern. Die kompletten Schönheiten aus der ganzen Welt versuchten sich auch selbst mit dem Ball auf dem Rasen, doch viel Talent konnten sie mit dem Fußball nicht beweisen. Miss Nigeria zeigte jedoch ganz stolz ihre Freude darüber, dass ihr Land auch bei der WM dabei sein wird. Miss Mexiko war ebenso stolz auf ihr Land und sieht die Spieler schon als mögliche Gewinner im Finale stehen. Alice Taticci aus Italien verkündete stolz: “Wir sind Weltmeister und ich glaube, dass wir den Pokal nächstes Jahr wieder mit nach Hause nehmen.” Am Samstag geht es für die Mädchen um alles, denn hier wird wieder die Krone für die neue Miss World vergeben. Die 112 Kandidatinnen sind jetzt schon gespannt.
Sepp Blatter eröffnet Fußballmesse “Soccerex”
Dezember 10, 2009 by hugo6
Filed under Fussball WM 2010
In 191 Tagen findet die Fußball Weltmeisterschaft der Männer in Südafrika statt. Das Turnier wird von der FIFA getragen. Vor kurzem wurde in Johannesburg die Fußballmesse “Soccerex” eröffnet, auf der der FIFA-Präsident Sepp Blatter eine Eröffnungsrede hielt.
Der Verbands-Präsident äußerte sich in seiner Rede zu den aktuellen Ereignissen, mit denen sich derzeit die Fußballwelt beschäftigt. Dies sind zum Beispiel Themen wie Fairness im Spielbetrieb oder der europäische Wettskandal. In seiner Rede thematisierte Sepp Blatter die umstrittene Qualifikation Frankreichs zum Turnier in Südafrika und die Entscheidung der FIFA. Frankreich hatte in der Qualifikation gegen Irland gewonnen, wobei Frankreich durch ein irreguläres Handtor von Thierry Henry noch den Einzug in die Endrunde schaffte. Trotz eines eindeutigen Videobeweises und dem Einspruch der Iren stimmte die FIFA der Qualifikation Frankreichs für Südafrika zu und lehnte ein Wiederholungsspiel ab. Auch der Torschütze Henry beleibt unbestraft.
In seiner Rede deutete der Verbandspräsident nun an, dass Änderungen im Qualifikationsverfahren angedacht sind und während der Spiele mehr Schiedsrichter eingesetzt werden sollen, um verschiedene Spielsituationen noch besser betrachten zu können.
Auch zu den Wettvorwürfen äußerte sich Blatter kurz. Er konnte jedoch auch nur die gängigen Aussagen treffen, dass sich auch im Fußballgeschäft schwarze Schafe befinden, die es gilt, so gut wie möglich in ihren Handlungen einzuschränken. Eigentlich hätte der FIFA-Präsident gern über das Engagement der FIFA in der entwicklungspolitischen Richtung referiert, wie zum Beispiel die Förderung von afrikanischen Fußballtalenten. Ebenfalls auf der eigentlichen Themenliste von Blatter standen die Bemühungen der FIFA die WM nach Südafrika zu holen, um das Land in seiner Einstellung zum Frieden zu beeinflussen. Diese Themen wurden jedoch nur kurz angesprochen. Im Rahmen der Fußballmesse “Soccerex” wird am 4. Dezember die Gruppenauslosung für die kommende Weltmeisterschaft ausgelost.
Dinosaurierart in Südafrika entdeckt
November 13, 2009 by hugo6
Filed under Nachrichten
In der Nähe von Johannesburg haben südafrikanische Wissenschaftler jetzt die Überreste von einer bisher unbekannten Dinosaurierart ausgegraben. Das Urtier besitzt eine Länge zwischen sieben und neun Metern und wird bisher als Zwischensaurier bezeichnet.
Am Mittwoch gab es in Johannesburg dazu eine Erklärung. Der Expeditionsleiter Adam Yates hatte dabei bekanntgegeben, dass es sich hier um ein Tier aus der Übergangsphase zwischen den zweibeinigen Sauriern und den vierbeinigen Pflanzenfressern handelt. Der Fund hat den Namen Aaronyx celestae bekommen und wird auch mit der Art des Pferdes verglichen, vor allem im Gewicht. Allerdings soll es sich noch um ein Jungtier handeln, welches 183 bis 200 Millionen Jahre vor Christi gelebt hat. Der Kopf des Tieres ist recht klein und der Hals ist sehr lang. Zudem sind die Beine des Tieres sehr massiv gewesen, sodass es sich nur langsam fortbewegen konnt und Pflanzen gefressen hat.
Erstaunlich für die Wissenschaftler war jedoch, dass das Tier sehr kurze Vorderbeine hatte. Diese sind ein Hinweis darauf, dass es doch auf den Hinterbeinen gelaufen ist. Der Unterkiefer war sehr schmal und erinnert eher an die Vorgänger. Damit könnte es sich hier um eine interessante Zwischenart handelt, die zur Herausbildung der Sauropoden geführt hat. Diese Entdeckung war für die Wissenschaft sehr bedeutend. In der selben Gegend wurden auch noch weitere Saurier bisher gefunden, allerdings von bekannten Arten.
Letzter Ur-Golf läuft vom Band
November 3, 2009 by hugo6
Filed under Allgemein, Johannesburg
In Johannesburg hat VW mit dem Golf eins eine lange Geschichte schreiben können. Diese geht jetzt jedoch zu Ende, denn der letzte Golf läuft vom Band. Somit ist die Produktion eingestellt und im Jahr 2010 werden auch hier die letzten Modelle schon verkauft sein.
Der sogenannten Citigolf ist in Südafrika zu einer wahren Legende geworden. Das erste Modell wurde im Jahr 1978 gefertigt. Bis heute ist dieser VW das erfolgreichste Produkt in Südafrika gewesen. Bis heute ist der populäre Kleinwagen auf den Straßen zu sehen. Vor allem die Jugendlichen schätzen dieses Auto als Fortbewegungsmittel, aber auch die zahlreichen Touristen sind immer wieder erstaunt, wenn sie diese Modelle in Südafrika sehen. Der Einstiegspreis für den Golf liegt nur bei 10.000 Euro. Technisch ist er jedoch nahezu unverändert geblieben und möglicherweise auch veraltet. Allerdings gab es auch einige Umrüstungen, die mit der Moderne gekommen sind. So hat der Ur-Golf zwar sein eckiges Design behalten aber auch Airbags zum Schutz bekommen. Neben der veralteten Technik gibt es jedoch auch noch andere Gründe, die das Auslaufen des Modells untermauern. Die VW-Produktion in Südafrika will sich völlig neu ausrichten. Dabei soll sich das Werk Uitenhage ab dem kommenden Jahr auf die Produktion von zwei neuen Kleinwagen spezialisieren. Dabei hat VW auch einiges in die Modernisierung des Werkes stecken können. Außerdem soll der Export gesteigert werden, denn es sollen nicht mehr nur 40.000 Autos im Jahr, sondern 60.000 Stück exportiert werden. Mittelfristig könnten es auch etwa 90.000 Stück werden. Durch die Einstellung der Produktion des alten Golfs hat es jedoch keinen Personalabbau im Werk gegeben. Im nächsten Jahr soll es dann auch genauere Informationen geben, ob es einen Nachfolger für den Golf I geben wird.
Planungen für Fan-Village in Südafrika
Oktober 23, 2009 by hugo6
Filed under Allgemein, Fussball WM 2010
Durch die feststehende Qualifikation können jetzt auch der DFB und die Nationalmannschaft besser für die WM planen. So konnte zum Beispiel auch das Quartier für die Nationalmannschaft fest gebucht werden, doch auch für das Fan-Village bestehen die ersten Sicherheiten.
Die deutsche Mannschaft wird in das Velmore Hotel zwischen Pretoria und Johannesburg einziehen. Von Johannesburg aus sind die meisten Spielorte schnell zu erreichen, weswegen sich der DFB für dieses Hotel entschieden hat. Außerdem sind hier die Witterungsbedingungen etwas besser als in Kapstadt. Auch der Fan Club der Nationalmannschaft soll ein eigenes Quartier bekommen, in dem die Mitarbeiter und Fans beheizte Wohnungen haben und ein festes Dach über dem Kopf. Hier liegen schon erste Angebote vor, man hat sich jedoch noch nicht entschieden. 500 Fans gleichzeitig müssen hier unterkommen können und somit braucht das Gelände nicht nur genug Betten, sondern auch genügend Angebote für die Freizeit zwischen den Spielen. Vor allem wegen der Sicherheit sollten sich die Fans nicht zu lange außerhalb der Herberge aufhalten. Zudem muss die komplette Anlage auch den wichtigen Sicherheitsansprüchen gerecht werden. Ende Oktober werden die ersten Anlagen in Betracht genommen und nachher soll eine Entscheidung feststehen.
Dank günstigen Preisen kann der Aufenthalt hier auch problemlos zwei oder gar vier Wochen dauern. Sobald eine Unterkunft feststeht, wird es für die Fans auch Komplettlösungen geben, sodass Ticket, Flug, Unterkunft und Transfers bezahlt sind mit dem Preis. Gerade die Reisen innerhalb des Landes könnten problematisch oder auch teuer werden, denn teilweise werden keine Busse zur Verfügung stehen. Konkretere Informationen für die Fans kann man im November oder Dezember erwarten und sich somit schon auf eine spannende WM in Südafrika freuen.
Neue Busse beschlossen
September 3, 2009 by hugo6
Filed under Johannesburg, Nachrichten
In Johannesburg wurde jetzt neun Monate vor der Fußball-WM bereits das Schnellbussystem BRT eröffnet. Bereits nach wenigen tagen gab es jetzt schon die ersten Attacken, bei denen auch Schüsse gefallen sind.
Nach den ersten Angaben sind bei den Angriffen in Johannesburg zwei Insassen des Busses beschossen. Der unbekannte hatte aus einem Minibus-Taxi Schüsse auf einen der Busse abgefeuert. Im Bus selbst war ein Polizist, der zum Schutz der Fahrgäste gestellt worden war. Auch dieser hatte einen Treffer abbekommen und wurde verletzt. Die Schützen haben nach den ersten Angaben versucht, den Fahrer zu treffen. Es soll außerdem einen zweiten Schützen gegeben haben, der sich auf einem Hügel versteckt hatte und gelauert hatte. Dieser traf jedoch keine Personen und verursachte nur einen leichten Sachschaden. Schon nach der Eröffnung des Bussystems haben viele neue Fahrer auch eine Todesdrohung erhalten. Die Polizei hat deshalb schon den Begleitschutz bei den Bussen verstärkt, wobei die Beamten mit schusssicheren Westen ausgestattet sind.
Dieses Projekt war eine Voraussetzung für die WM, weil sonst die Verkehrsanbindungen nicht gut genug in Südafrika sind. Doch gerade die Taxi-Industrie hat gewaltige Proteste angemeldet, da diese dann viele Kunden verlieren würden. Bereits schon die Eröffnung der Busse musste unter großen Polizeischutz stattfinden. Die Taxifahrer konnten bisher 70 Prozent des öffentlichen Nahverkehrs abdecken. Die Busse werden daher als Konkurrenz gesehen. Am Montag war zunächst ein 25 Kilometer langer Abschnitt zwischen dem Township Soweto und Johannesburgs Stadtzentrum eröffnet worden.
Flughafen Johannesburg bekommt neuen Terminal
August 5, 2009 by hugo6
Filed under Johannesburg, Nachrichten
In Südafrika stehen Weiterentwicklungen und Neuerungen scheinbar an der Tagesordnung. In den vergangenen Wochen wurde bekannt, dass der Flughafen Johannesburg ein vollkommen neues Gesicht erhalten hat. Die Umbauarbeiten an dem Airport sollen nicht nur eine gewisse Modernisierung symbolisieren, sondern vor allem das Handling der Passagiere erleichtern. Man darf gespannt sein, wie sich die Umbaumaßnahmen auf den Alltag am Johannesburger Flughafen auswirken. Immerhin waren sie nach den Aussagen von Experten von Nöten.
Der O. R.Tambo International Airport gilt als die wichtigste Drehscheibe für die South African Airways, kurz SAA. Ausgehend von dem Johannesburger Flughafen versorgt die Airline Einheimische und Urlauber mit einem umfangreichen Flugangebot. Nun wurden den Passagieren insbesondere das Einchecken und auch das Umsteigen von Grund auf erleichtert. Die Umbaumaßnahmen sollen vor allem eine schnellere Abwicklung bei diesen Bereichen unterstützen. So wartet auf die Gäste an dem Flughafen in Johannesburg nun ein vollkommen neuer Wartebereich, der sich auch in Hinblick auf die Gestaltung sehen lassen kann. Zudem soll es in diesem Bereich künftig zu einem Wartelistenmanagement kommen, sodass der Komfort für die Passagiere erhöht werden kann. Read more
Turbolenzen auf dem Flughafen in Johannesburg
Mai 28, 2009 by hugo6
Filed under Johannesburg, Nachrichten
In weniger als einem Monat beginnt der Confederations Cup in Südafrika. Der Flughafen von Johannesburg scheint jedoch nicht so recht vorbereitet zu sein.
Gepäckstücke werden gestohlen und es gibt einen schlechten Transport am Flughafen von Johannesburg. Hier tun sich in den letzten Tagen immer mehr Probleme auf, die jedoch die guten Vorbereitungen in Südafrika überschatten. Schließlich sollte der Confederations Cup die Generalprobe für die Fußball WM werden. Die Sicherheit der Gepäckstücke soll an diesem Flughafen gefährdet sein und die Leitung muss jetzt die Modernisierung des Airports anstreben. Außerdem soll die Abwicklung der Einreise reibungslos verlaufen und die Reisen sollen ohne Probleme ins 45 Kilometer entfernte Stadtzentrum transportiert werden.
Der Manager des Flughafens hat insgesamt 400 private Sicherheitskräfte im Einsatz, um ihn sicher zu halten. Der Manager sieht seine Aufgabe somit als erledigt. Für alle anderen Probleme sei jetzt der Staat zuständig. Generell soll die Kriminalität in Südafrika gesenkt werden. So auch die Diebstahlquote im Gepäckbereich. Zu den privaten Sicherheitsleuten sollen etwa 1000 Polizisten vom Staat gestellt werden. Außerdem ist eine Personalaufstockung für die Bereiche Zoll und öffentliche Verkehrsmittel von den verantwortlichen Behörden ebenfalls schon in Aussicht gestellt worden. Wie gut dies funktioniert, sieht man jedoch erst beim Confederations Cup im Juni 2009.
Bau des WM-Stadions Soccer City in Johannesburg
März 9, 2009 by hugo6
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In Johannesburg plant die FIFA mehrere Spiele der WM 2010 austragen zu lassen. Doch momentan kann man in der Stadt noch nicht wirklich erkennen, wo die Spiele alle Stattfinden sollen. Johannesburg liegt im Bau des Stadions noch weit zurück. Über die WM-Stadien 2010 habe ich hier schon mehrmals berichtet.
Um die Bauarbeiten weiter voranzutreiben und rechtzeitig realisieren zu können sind Experten aus Europa gefragt. Das Unternehmen Rieder Smart Elements aus Österreich ist zusammen mit der Metallbau Firma Valenta für die Fassade des Stadions verantwortlich. Insgesamt werden für diesen Auftrag zehn Millionen Euro eingeplant. Die Fassade soll komplett aus Glasbeton bestehen und hinter ihr finden sowohl das Eröffnungsspiel, als auch das Endspiel der Fußball-WM statt.
Die Firma Rieder hat mir freundlicherweise folgende Fotos vom Stadionbau zur Verfügung gestellt:



Der Betonproduzent Rieder konnte sich schon auf der EXPO 2008 in Spanien einen Namen machen, in dem er mit dem “Zaragoza Bridge Pavillon” ein Großprojekt realisiert hat. Beim Projekt in Südafrika kann sich das Unternehmen erneut beweisen. Soccer City wird das größte Stadion in dem Land sein und über 95.000 Fans werden Platz haben. Die Bauarbeiten gehen mit großen Schritten voran und die Bauleiter sehen keine Gründe, dass das Stadion nicht rechtzeitig fertig werden soll.
Das Gebäude alleine wird sehr modern und wurde mit den höchsten Anforderungen konstruiert. Sowohl optisch, als auch technisch soll das Stadion ein Wahrzeichen von Südafrika werden. Von außen werden die typisch afrikanischen Farben zu sehen sein. Insgesamt umfasst die Außenhülle 43.000 Quadratmeter und wird ausschließlich aus Beton und Stahl gefertigt. Hergestellt werden diese Elemente in Bayern und in Südafrika lediglich montiert. Das Dach der neuen Fassade wird aus transparenten Polycarbonat-Elementen bestehen. Für die Fassade wird der Glasfaserbeton verwendet, wobei insgesamt 2.100 Module an die Fassade angebracht werden müssen. Diese sind 13 Millimeter stark und halten sämtliche Witterungen Stand. Außerdem entsprechen die Materialien sämtlichen Sicherheitsstandards, die nicht nur für die WM festgelegt wurden.
Die europäischen Unternehmen sind stolz diesen Auftrag bekommen zu haben und konnten sich zwischen mehreren internationalen Bewerbern durchsetzen. Dabei wurde nicht nur auf das Äußere gedacht, sondern auch Ökologie spielte eine große Rolle. Die Herstellung der Materialien sind sehr günstig und verbrauchen wenig Energie. Die gesamte Umsetzung der Fassade soll in 12 Monaten vollendet sein. Derzeit werden 3.000 Mitarbeiter in Südafrika beschäftigt, die bei der Montage helfen sollen. Die Fertigstellung war für Januar 2009 vorsehen. Wann es jedoch eröffnet wird, ist noch nicht bekannt. Bis zur Fußball-WM werden es die Firmen jedoch rechtzeitig schaffen. Aufgrund der besonderen Farbgebung wird das Stadion auch der “African Pot” genannt. Insgesamt kostet der Bau etwa 205 Millionen Euro.



