Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Vergewaltigungen geschehen oft

August 20, 2009 by hugo6  
Filed under Gewalt

Auch Südafrikas Präsident Zuma kann die Augen nicht vor der Kriminalität in Südafrika verschließen. Dabei ist wieder eine erschreckende Studie ans Licht gekommen, die zeigt, wie viele Frauen in Südafrika tagtäglich zum Sex gezwungen werden.

Vergewaltigungen passieren in Südafrika oft und gehören schon fast zur Männlichkeit mit dazu. Nach einer neusten Studie hat bereits einer von vier befragten Männern eine Frau zum Sex gezwungen. Allerdings gehen die Frauen kaum zur Polizei. Sie sehen, dass mit den Tätern nichts weiter geschehen wird. Nur etwa eine von neun vergewaltigten Frauen wagt den Schritt und zeigt den Täter an. Allerdings werden nur fünf Prozent davon werden wirklich verurteilt. Gerade hier gibt es große Schwächen in der südafrikanischen Strafverfolgung. So teilte auch eine Frau ihre Leidensgeschichte der Presse mit, die von sieben Männern vergewaltigt wurde und somit ihr Leben verloren hat. Der Prozess zog sich sehr weit hin, sodass sie schon dreimal versucht hatte, ihr Leben zu nehmen. Jetzt sind die Männer schuldig gesprochen und warten noch auf ihr gänzliches Urteil. Mit 55.000 angezeigten Fällen 2007 hat Südafrika eine der höchsten Vergewaltigungsraten der Welt, aber nur ein Bruchteil der Fälle gelangt überhaupt vor Gericht. Das liegt vor allem daran, dass hier fast immer die Frau ihre Unschuld beweisen muss. In der Regel dauern solche Prozesse Jahre an und die Frauen gehen kaputt an der langen Dauer. Viele Täter werden aus Mangel an Beweisen auf freien Fuß gesetzt. Jetzt gründen sich viele Frauengruppen, die nicht länger zusehen wollen, sondern handeln. Die geben den anderen Frauen Unterstützung, wenn sie sich in Sicherheit bringen wollen.

Neue Streiks in Südafrika

Juli 28, 2009 by hugo6  
Filed under Allgemein

Die südafrikanische Hafenstadt Durban ist wieder Schauplatz für viele Streiks geworden. Arbeitslose sind hier in die Supermärkte einmarschiert und haben ihre Wagen vollgepackt. Danach sagen sie Protestlieder und gingen ohne zu bezahlen an den Kassen vorbei.

Die neue Welle der Proteste und Streiks ist eine zusätzliche Bewährungsprobe für Präsident Jacob Zuma, der erst vor drei Monaten in sein Amt gewählt wurden. Die Sprecherin der Arbeitslosenbewegung meinte, dass sie nur der Anfang sei. Die Einwohner Südafrikas sind sehr sauer, dass sich nach der Wahl nichts getan hat und sie kann kaum noch jemand stoppen. Jacob Zuma wollte für die Missstände in der armen Bevölkerung eintreten und ihnen helfen, doch bis jetzt ist noch nichts passiert. Viel Geduld scheint das Volk nicht mehr zu haben. Schon seit die ANC seit 15 Jahren die Macht in Südafrika übernommen hat, warten die Einwohner hier auf eine Verbesserung der Lebensverhältnisse. Die weltweite Wirtschaftskrise tut ihr übriges im Land. Selbst nach 100 Regierungstagen hat das neue Kabinett um Jacob Zuma immer noch keine passende Vorschläge gemacht.

Neue Arbeitsplätze für Südafrika

Juni 4, 2009 by hugo6  
Filed under Nachrichten, Wirtschaft

Bereits schon während der Wahlen hat der südafrikanische Präsident Jacob Zuma neue Arbeitsplätze am Kap versprochen. Insgesamt wollte er 500.000 neue Stellen schaffen und die Menschen mit Arbeit versorgen.

Im April bestätigte der neue Staatschef von Südafrika seinen Plan von den neuen Arbeitsplätzen und festigte dies in einer Rede. Vor kurzem hat der Präsident auch bekanntgegeben, dass das Land erstmals seit 1992 in eine Rezession geraten sei. Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise belastet auch Südafrika massiv, allerdings hier nur im geringen Maß im Vergleich zu anderen Ländern. Südafrika will jetzt die Regeln für den Banksektor noch mehr verstärken, denn diese sind der Grund, warum die Finanzkrise noch nicht zu sehr greifen kann. Im Wahlkampf hatte Zuma, Chef der Regierungspartei ANC, vor allem den Armen ein besseres Leben versprochen. Diesen Anspruch hat er jetzt erneut bekräftigt. “Der Kampf gegen die Armut bleibt der Eckpfeiler, auf den sich unsere Regierung konzentriert”, sagte er. Weiterhin sollen jetzt die bürokratischen Hürden für die kleinen Unternehmen weiter abgebaut werden, sodass es mehr Selbstständige geben kann. Und Zuma möchte auch die wirtschaftliche Förderung der schwarzen Bevölkerungsmehrheit vorantreiben. Wie er jedoch die neuen Arbeitsplätze schaffen will, ist noch nicht erläutert worden.

Regierung und First Lady stehen fest

Mai 13, 2009 by hugo6  
Filed under Nachrichten, Politik

Die Bekanntgabe des neuen Kabinetts durch Jacob Zuma hat sich enorm verzögert. Dies ließ Platz für Spekulationen. Jetzt hat der neue Präsident von Südafrika jedoch seine neue Regierung und die First Lady vorgestellt.

Durch das Kabinett kann man genau erkennen, in welche Richtung es demnächst für Südafrika gehen wird. Hier lässt sich ein eindeutiges Zeichen nach links ablesen. Im gleichen Atemzug hat Zuma auch den bisherigen Finanzmister Trevor Manuel im Alter von 53 Jahren und nach 13 Jahren im Amt entlassen. Er war es jedoch, der Südafrika zuletzt geschickt durch die Finanzkrise geführt hatte. Jetzt könnte eine neue Verschuldung Südafrikas auf das Land zukommen, denn Zuma hatte versprochen, ein flächendeckendes Gesundheitssystem zu etablieren und hunderttausend neue Jobs zu schaffen. Generell gab es im Kabinett einige Veränderungen. Auch Barbara Hogan wurde aus ihrem Amt der Gesundheit entlassen. Hogans Nachfolger wird der weitgehend unbekannte Erziehungsminister der Limpopo-Provinz, Aaron Motsoaledi. Neuer Vizepräsident ist Kgalema Motlanthe. Der Chef der kommunistischen partei Südafrikas, Blade Nzimande, wird im künftig geteilten Bildungsministerium für “höhere Bildung” zuständig sein. Und Sizakele Khumalo begleitet Jacob Zuma demnächst bei allen Amtsantritten als First Lady.

Die neue First Lady wird gesucht

Mai 7, 2009 by hugo6  
Filed under Nachrichten, Politik

Nachdem Jacob Zuma offiziell zum Präsidenten von Südafrika erklärt wurde, gibt es jetzt ein neues Rätsel zu lösen. Es ist noch nicht bekannt, wer die neue First Lady des Landes wird, denn Zuma ist offensichtlich mit zwei Frauen verheiratet.

Bereits im Jahre 1973 hat Zuma seine erste Frau geheiratet. Die lebt eher zurückgezogen und zeigt sich nur sehr selten mit ihm. Deshalb denken viele, dass seine zweite und auch jüngere Frau die neue First Lady wird. Spätestens am Samstag muss es jedoch eine Entscheidung geben, denn dann soll die Vereidigung des Präsidenten sein. Dann ist auch klar, welche Frau bei offiziellen Anlässen immer an seiner Seite stehen wird. Seine erste Frau lebt immer noch im Heimatdorf von Zuma und scheut die öffentlichen Auftritte sehr. Die wesentlich jüngere Ehefrau scheut diese Auftritte jedoch nicht und zeigt sich gern an seiner Seite. Deshalb wird die Wahl auch hier wohl eindeutig ausgehen.

Die 34-Jährige nahm Zuma erst im letzten Jahr zu seiner Frau. Die Hochzeit wurde sehr traditionell gefeiert und schon hier stand die junge Dame in der Öffentlichkeit. Sie war schon bei vielen öffentlichen Ereignissen dabei, so auch bei Zumas Stimmabgabe bei der Parlamentswahl am 22. April. Zuma könnte sich jedoch auch von seiner Tochter begleiten lassen. Dudzile ist eines seiner 18 Kinder und hat sich ebenso schon mehrfach in öffentlichen Auftritten geübt. Spätestens am Samstag wird die Entscheidung wohl feststehen, welche Frau ihn zukünftig immer begleitet und welche man als Frist Lady von Südafrika sehen kann.

Wahlen und schwere Zeiten

April 20, 2009 by hugo6  
Filed under Nachrichten, Politik

Obwohl auch in Südafrika die Wirtschaftskrise Einzug hält, kümmern sich die Politiker momentane mehr um die anstehenden Wahlen, als um die Wirtschaft im Land. Die Aktien haben fast 40 Prozent an Wert verloren und auch die Währung des Landes hat bereits eingebüßt.

Am Mittwoch finden endlich die Präsidentschaftswahlen statt, bei denen sich auch der umstrittene Kandidat Zuma zur Wahl stellt. Gleichzeitig wird auch ein neues Parlament gewählt. Mitten in der Krise beschäftigt die Politiker jedoch nur der Ausgang der Wahl. Von Interesse ist hier vor allem, welche Partei gewinnt und ob es in der nächsten zeit auch eine Besserung für die Wirtschaft geben wird. Die Kritiker sind der Meinung, dass selbst bei gewonnen Wahlen, die neue Regierung nichts gegen die Wirtschaftskrise unternehmen wird. Zuma ist vielmehr bedacht, seine Umverteilungspolitik durchzuführen. Dennoch geht es momentan am Kap um das Überleben der Wirtschaft. Nach den Wahlen muss sofort gehandelt werden, um Südafrikas Wirtschaft noch zu retten.

Obwohl die folgende Fußball-WM im nächsten Jahr die Wirtschaft wieder nach vorn bringen sollte, sieht es momentan so aus, als würden die Baukosten das Land nur belasten. Zudem macht die hohe Kriminalität dem Land zu schaffen und der neue Präsident hat alle Hände voll zu tun, die Ordnung wieder herzustellen. Auch die Rassenpolitik wird in den nächsten Tagen ein großes Thema sein. Momentan können die Südafrikaner jedoch nichts anders tun, als den Mittwoch abzuwarten und zur Wahl zu gehen. Erst dann werden die nächsten Schritte zum Aufbau des Landes unternommen.

Südafrika streitet sich

April 14, 2009 by hugo6  
Filed under Politik

Mit der Einstellung des Prozesses gegen den ANC-Chef Zuma ist in Südafrika ein neuer Streit ausgebrochen. Das Land steht vor der wichtigsten Wahl seit 1994 und es kommt voraussichtlich zu einer Schlammschlacht zwischen der Opposition und der treuen ANC Anhänger.

Obwohl Südafrika momentan auch andere Herausforderungen zu bekämpfen hätte, muss sich das Land dem Wahlkampf stellen. Nachdem der Prozess niedergelegt worden ist, zeichnet sich immer mehr ein großer Streit ab. Knapp zwei Wochen vor der Wahl spiegelt sich der tiefe Graben der Nation wieder, da die Opposition mit allen Mitteln verhindern will, dass Zuma der nächste Präsident wird. Die meisten Hoffnungen auf einen positiven Ausgang sind jedoch nach dem geschlossenen Prozess nun verloren. Zuma selbst verkündet seit der Verhandlung immer wieder, dass sein Gewissen rein ist und er sich nichts vorzuwerfen hat. Zudem versichert er auch, dass er keinen Groll gegen seine Gegner hegt. Dennoch sieht Zuma vor, den ehemaligen Staatschef Thabo Mbeki und dessen Gefolgsleute vor Gericht zu zerren.

Dabei hat Südafrika genügend andere Sorgen, die momentan von der Schlammschlacht in der Politik verdeckt werden. Es wäre verhängnisvoll, wenn bis zum 22. April keine Handlungsfreiheit mehr besteht. Außerdem hat auch die globale Wirtschaftskrise zunehmen in Südafrika Einzug gehalten. Die Wirtschaft hat nun zu bangen. Zudem steht auch die Kriminalität ganz oben auf der Liste und muss weiter bekämpft werden. Keine Partei hat im Wahlkampf eine Lösung für dieses Problem. Genaueres Vorgehen kann man erst nach dem 22. April erwarten.

Unterstützung für Simbabwe

März 20, 2009 by hugo6  
Filed under Nachrichten, Politik

Die Regierung von Südafrika hat jetzt einen großen Schritt getan, das Nachbarland Simbabwe zu unterstützen. Kürzlich besuchte der südafrikanische Außenminister Nkosazana Dlamini-Zuma die Europäische Union in Berlin und bat um weitere Hilfe für Simbabwe.

Der Regierung in Simbabwe muss eine Chance gegeben werden, damit sie Erfolg haben kann, meinte der Außenminister. Er forderte Unterstützung, gerade im Bereich der Sanktionen. Die anderen Länder müssen nicht die persönlichen Sanktionen gegen Mitglieder der simbabwischen Regierung fallenlassen, doch die Sanktionen gegenüber Firmen müssen reduziert werden, damit das Land noch eine Chance hat. Nur die Firmen alleine können eine Basis für neuen Wohlstand schaffen. Auch wenn sich Südafrika im letzten Jahr noch gegen das Nachbarland stellte und der Meinung war, die momentane Regierung müsse verschwinden, steht der Außenminister jetzt für die alte Regierung ein und will sie tatkräftig unterstützen.

Gerade durch die Finanzkrise sind die Länder in Südafrika weiter geschädigt worden. Die Entwicklungsländer fordern neue grundlegende Reformen in der internationalen Finanzsituation. Diese sollte auch wieder neuen Mut für die Länder geben, denn speziell Afrika sollte unterstützt werden, ist sich der Außenminister Nkosazana Dlamini-Zuma sicher. Auch wenn die momentane Regierung Südafrikas mehrfach in die Schlagzeilen gekommen sei, eine Hilfe dürfe man nicht verwehren, ist sich Dlamini-Zuma sicher. Ob die Wahlen im April etwas ändern können oder werden, ist noch unklar. Bis jetzt hofft Südafrika auf die Unterstützung der Europäischen Union.

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Nkosazana Dlamini-Zuma

Zuma erhält neues Korruptionsverfahren

Januar 13, 2009 by hugo6  
Filed under Allgemein

Die Wahl Südafrikas steht schon im April für der Tür. Der bisherige Favorit und ANC-Vorsitzende Zuma muss jedoch mit einem neuen Korruptionsverfahren rechnen. Der oberste Berufungsgerichtshof hob den Beschluss einer früheren Instanz wieder auf.

Der zu einem neuen Korruptionsverfahren ist damit freigegeben. Das letzte Verfahren, bei dem Zuma davon kam, wurde außer Kraft gesetzt. Der ANC betonte jedoch, dass er an Zuma als Kandidaten für die Wahl festzuhalten. Zuma wird vorgeworfen, bei einem Waffengeschäft von einem französischen Unternehmen Bestechungsgelder angenommen zu haben.

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Zumas Anhänger glauben jedoch an ihn und vermuten eher politische Machtspiele hinter dem ganzen Prozess. Der entmachtete Präsident Thabo Mbeki könnte hinter den Beschuldigungen stecken. Er wird verdächtigt Zuma von der Macht fernhalten zu wollen. Ende 2007 wurde Thabo Mbeki von der Parteispitze verdrängt und Zuma nahm seinen Platz ein.

Der ANC kann dennoch bei den Wahlen im April auf eine sichere Mehrheit hoffen. Zuma versucht seit langem das drohende Verfahren zu vermeiden. Bisher wurde schon sein Finanzberater wegen Korruption verurteilt. Er hatte sich mit der Finanzierung von Zumas Leben politischen Einfluss erkauft. Der Richter sah jedoch allgemeine korrupte Verhältnisse bei beiden Männern. Dennoch stehen Zumas Chancen gut.

Wird er jedoch Präsident und dann angeklagt, könnte es zu einem Volksaufstand kommen. Es könnte passieren dass führende Jugendfunktionäre Demonstrationen und Verfolgungen anstiften. Kommt Zuma jedoch ohne ordentliche verfahren davon, könnte man an seiner Glaubwürdigkeit zweifeln. Südafrika braucht jedoch einen guten Präsidenten, der an der Kluft zwischen Arm und Reich arbeitet und das Vertrauen bei Investoren schaffen kann. Die Kriminalität soll weiter eingedämmt werden und das Land könnte an Respekt gewinnen.