Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Thomas Müller trägt Trikot-Rückennummer 13

Juni 27, 2010
Abgelegt unter Deutsche Fussball Nationalmannschaft

Die „Müllers“ auf dem Fussballfeld tragen die 13

Nicht nur heute Abend beim 4:1 gegen England, sondern auch im deutschen Auftaktspiel gegen Australien glänzte unter anderem ein neues Gesicht in der DFB-Elf. Er schoß das 3:0 gegen die australischen Socceroos und heute das 3:1 und 4:1. Die Rede ist vom Mittelfeldspieler mit der Rückennummer 13, Thomas Müller, der in der Deutschen Nationalmannschaft als Newcomer gilt. Eigentlich gehört die magische 13 unserem Kapitano Michael Ballack, der verletzungsbedingt nicht mit nach Südafirka reisen konnte.

Thomas Müller, ein verheissungsvoller Name, der sich derzeit in Südafrika mit den „Jungen Wilden“ einen internationalen Namen macht. Bereits dem englischen Fussballstar Wayne Rooney ist Müller ins Auge

gestochen „Er ist ein Klasse-Spieler. Er hat mich unheimlich beeindruckt, schon bei Bayern München und jetzt auch hier“, erklärt Rooney.

Bis 2013 steht der Senkrechtstarter beim FC Bayern München unter Vertrag. Mit seinem Verein wurde der 20jährige schon Deutscher Meister, DFB Pokalsieger und Champions Leage Zweiter. In der vergangenen Saison schoss er 19 Tore in 52 Pflichtspielen.

Wer den Namen „Müller“ und die Rückennummer „13“ fussballhistorisch betrachtet, entdeckt Parallelen zum „Bomber der Nation“. Die Rede ist von seinem Namensvetter Gerd Müller, der ebenfalls mit der Rückennummer 13 für Deutschland und seinen Verein den FC Bayern glänzte und 1974 Fussballweltmeister sowie WM-Torschützenkönig wurde.

mueller

Beide „Müllers“ haben ihre Gemeinsamkeiten erkannt. „Thomas ist ein Typ wie ich, erinnert mich an mich. Er macht seine Drehungen genau wie ich sie früher gemacht habe“, erklärte Gerd Müller der heute 64jährige begeistert in der „Bild“-Zeitung. „Schön, dass wieder ein Müller die 13 bei einer WM trägt.“ Auch der junge Senkrechtstarter erkennt Parallelen zum „Bomber“, als er das Spiel gegen Australien reflektiert: „Als ich mein Tor nach dem Spiel sah, dachte ich: Das ist ja wie Gerd Müller damals gegen Holland.“

Bereits vor zwei Jahren, als Müller noch bei den Junioren des FC’s beheimatet war, liess Gerd Müller folgende Lobesworte über seinen Namensvetter verlauten: „Wer den Sprung zu den Profis schaffen könnte?

Ich traue es Thomas Müller zu. Er ist schnell, kopfballstark und schießt links wie rechts. Der Müller ist gut, das muss ich schon sagen.“ Damals ahnte noch keiner, dass der junge Thomas Müller bei der WM 2010 in Südafrika für Furore sorgen wird.

Auch scheint der junge Müller ein bodenständiger Realist zu sein: „Wir haben gerade mal ein Spiel gewonnen und ansonsten noch gar nichts erreicht. Wir sind weder Weltmeister noch sonst etwas…Sollten wir

nun gegen Serbien verlieren, werden wir wahrscheinlich zerfleischt.“ Sind wir also gespannt auf heute Abend, wenn die deutsche Nationalmannschaft in Port Elisabeth gegen Serbien auflaufen wird. Freuen wir uns auf fussballerisches Können vom Feinsten mit hoffentlich vielen Toren von deutschem Fusse.

Auf jeden Fall ist das Thomas Müller Trikot schon jetzt in Deutschland ein Kassenschlager:

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