Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Unterstützung für Simbabwe

März 20, 2009
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Die Regierung von Südafrika hat jetzt einen großen Schritt getan, das Nachbarland Simbabwe zu unterstützen. Kürzlich besuchte der südafrikanische Außenminister Nkosazana Dlamini-Zuma die Europäische Union in Berlin und bat um weitere Hilfe für Simbabwe.

Der Regierung in Simbabwe muss eine Chance gegeben werden, damit sie Erfolg haben kann, meinte der Außenminister. Er forderte Unterstützung, gerade im Bereich der Sanktionen. Die anderen Länder müssen nicht die persönlichen Sanktionen gegen Mitglieder der simbabwischen Regierung fallenlassen, doch die Sanktionen gegenüber Firmen müssen reduziert werden, damit das Land noch eine Chance hat. Nur die Firmen alleine können eine Basis für neuen Wohlstand schaffen. Auch wenn sich Südafrika im letzten Jahr noch gegen das Nachbarland stellte und der Meinung war, die momentane Regierung müsse verschwinden, steht der Außenminister jetzt für die alte Regierung ein und will sie tatkräftig unterstützen.

Gerade durch die Finanzkrise sind die Länder in Südafrika weiter geschädigt worden. Die Entwicklungsländer fordern neue grundlegende Reformen in der internationalen Finanzsituation. Diese sollte auch wieder neuen Mut für die Länder geben, denn speziell Afrika sollte unterstützt werden, ist sich der Außenminister Nkosazana Dlamini-Zuma sicher. Auch wenn die momentane Regierung Südafrikas mehrfach in die Schlagzeilen gekommen sei, eine Hilfe dürfe man nicht verwehren, ist sich Dlamini-Zuma sicher. Ob die Wahlen im April etwas ändern können oder werden, ist noch unklar. Bis jetzt hofft Südafrika auf die Unterstützung der Europäischen Union.

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Nkosazana Dlamini-Zuma