Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Verletzungsrisiko: Masern

Mai 26, 2010
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Es muss nicht immer die Blutgrätsche sein oder eine unglückliche Bewegung, ein falsches Auftreten oder ein missglückter Sprung. Ein Profi-Fußballer kann auch aus viel schlichteren Gründen um die Teilnahme an der WM gebracht werden. Die FIFA warnt aktuell vor der Gefahr, sich in Südafrika mit den Masern anzustecken.

Alle 32 teilnehmenden Mannschaften wurden vom Fußball-Weltverband vor einer Epidemie gewarnt, die in Südafrika grassiert. Die Gefahr sollte keinesfalls unterschätzt werden. Seit Jahresbeginn hat es bereits mehrere Todesfälle gegeben, deren Ursache die Masern waren. Der Deutsche Fußballbund (DFB) hatte schon vor der Mitteilung durch die FIFA reagiert und alle Spieler des Kaders auf Impfungen überprüft. Mannschaftsarzt Tim Meyer sagte dazu, dass alle Spieler immun seien und niemand geimpft werden müsse. Nach Meyers Aussage wäre die Ansteckung mit Masern für einen Spieler mit der größten Wahrscheinlichkeit auch das Ende der WM. Und selbst Impfungen so kurz vor dem Turnier hätten sich unangenehm ausgewirkt, wären laut Meyer „körperlich nicht ohne“ gewesen. Gewarnt sind aber nicht die Spieler der Mannschaften, die zur WM nach Südafrika fahren. Schützen müssen sich natürlich auch die Trainerstäbe. Und nicht zuletzt sind es die Fans, die sich der Gefahr der Masern bewusst sein müssen, denn bei Erwachsenen kann der Krankheitsverlauf drastische Folgen haben. Bevor man die Reise ins WM-Land antrifft, ist es ratsam, sich mit einigen Impfungen versorgen zu lassen. Dazu gehören Tetanus, Polio, Diphtherie, Hepatitis A und B und der Impfschutz gegen Masern. Wer sicherstellen will, dass er die WM auch wirklich in vollen Zügen und bei bester Gesundheit genießen kann, sollte sich also dem entsprechend vorbereiten.