Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Vuvuzelas bei Fußball WM doch erlaubt

Juli 20, 2009
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Die Mitnahme der ohrenbetäubenden Vuvuzelas zur Fußball WM 2010 sah man bis vor kurzen noch im unklaren. Doch nun sind sie doch erlaubt worden. Die lauten Tröten sind schließlich ein Krachmacher wie jeder anderer. Der FIFA-Kommunikationsdirektor Hans Klaus sieht das von einer ganz normalen Seite. Am Freitag nahm er in der südafrikanischen Botschaft in Berlin Stellung zum Thema. Würde man diese verbieten, so müsste man auch anderen Sportfans ihre typischen Sachen wegnehmen. So müssten wohl Schweizer ohne Kuhglocken kommen, oder die Engländer dürfen nicht mehr singen. Es wäre dann wohl Totenstille im Stadion.

Außerdem rechnet man damit, dass die Vuvuzelas ein richtiger Renner werden. Zuvor wurde der Lärm als störend empfunden. Gerade Spieler und Trainer könnten dadurch abgelenkt werden. Auch Trainer Joachim Löw hatte sich für die Abschaffung eingesetzt. Der ehemalige Erzbischof von Kapstadt sieht die Fußball WM in Südafrika als neue Hoffnung. Man kann es als eine Annäherung zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung sehen. Deswegen will man sich als Gastgeber von einer guten Seite zeigen und den Menschen einmal Mensch sein lassen. Bei den Spielen sollen Unterschiede zwischen der Hautfarbe keine Rolle spielen. Man erhofft sich sogar einen ähnlichen Effekt, wie 1995. In der Rugby-WM hatte das Land den Titel geholt. Die ist damals ebenfalls in Südafrika ausgetragen worden.

Das Team hatte nicht nur einen Sieg nach Hause gebracht, sondern auch eine Art der Versöhnung. Dieses Ereignis zählt man heute noch als eine der größten Veränderungen für das Land.