Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

Wahlen und schwere Zeiten

April 20, 2009
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Obwohl auch in Südafrika die Wirtschaftskrise Einzug hält, kümmern sich die Politiker momentane mehr um die anstehenden Wahlen, als um die Wirtschaft im Land. Die Aktien haben fast 40 Prozent an Wert verloren und auch die Währung des Landes hat bereits eingebüßt.

Am Mittwoch finden endlich die Präsidentschaftswahlen statt, bei denen sich auch der umstrittene Kandidat Zuma zur Wahl stellt. Gleichzeitig wird auch ein neues Parlament gewählt. Mitten in der Krise beschäftigt die Politiker jedoch nur der Ausgang der Wahl. Von Interesse ist hier vor allem, welche Partei gewinnt und ob es in der nächsten zeit auch eine Besserung für die Wirtschaft geben wird. Die Kritiker sind der Meinung, dass selbst bei gewonnen Wahlen, die neue Regierung nichts gegen die Wirtschaftskrise unternehmen wird. Zuma ist vielmehr bedacht, seine Umverteilungspolitik durchzuführen. Dennoch geht es momentan am Kap um das Überleben der Wirtschaft. Nach den Wahlen muss sofort gehandelt werden, um Südafrikas Wirtschaft noch zu retten.

Obwohl die folgende Fußball-WM im nächsten Jahr die Wirtschaft wieder nach vorn bringen sollte, sieht es momentan so aus, als würden die Baukosten das Land nur belasten. Zudem macht die hohe Kriminalität dem Land zu schaffen und der neue Präsident hat alle Hände voll zu tun, die Ordnung wieder herzustellen. Auch die Rassenpolitik wird in den nächsten Tagen ein großes Thema sein. Momentan können die Südafrikaner jedoch nichts anders tun, als den Mittwoch abzuwarten und zur Wahl zu gehen. Erst dann werden die nächsten Schritte zum Aufbau des Landes unternommen.