Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

WM-Countdown und Problembekämpfung

Juni 12, 2009
Abgelegt unter Gewalt

Der Countdown für die WM hat begonnen, denn in weniger als einem Jahr beginnt die Fußball WM in Südafrika. Dennoch muss sich das Land gut vorbereiten und einiges gegen die momentanen Probleme unternehmen.

Momentan kämpft Südafrika immer noch gegen Gewalt und Totschlag. Täglich werden hier etwa 50 Morde und 100 Vergewaltigungen gezählt. Diese Kriminalität muss sich bis zu WM drastisch reduziert haben. Daher gibt es noch sehr viel Skepsis darüber, ob die WM in Südafrika problemlos erfolgt. Der Staat sieht dieses jedoch als Herausforderung und versucht sich gegen alle Probleme zu rüsten und sie zu bekämpfen. Schon die Eröffnung des Nelson-Mandela Stadions in Port Elisabeth hat den Südafrikaner Kraft gegeben und zeigt, dass sich das Kap gut auf die kommende WM vorbereitet. Bis zum Dezember sollen die zehn Stadien fertig sein und die Regierung bestätigt immer wieder, dass Südafrika für die WM bereit ist. Immerhin ist das Land das Erste auf Afrika, in dem eine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Dieser historisch wichtige Zeitpunkt muss gut gefeiert werden und mit einem positiven Rückblick in die Geschichte eingehen.

Dennoch ist nicht zu übersehen, dass Südafrika ein Land voller Gegensätze ist. Große Armut und Kriminalität stehen an der Tagesordnung. WM-OK-Chef Danny Jordaan sagte dazu jedoch, „Wir sind überzeugt von unserem Sicherheitsplan, sodass die WM ohne Zwischenfälle über die Bühne geht. Wenn beim Confed Cup nichts passiert, wird niemand ein Wort darüber verlieren, doch wenn etwas passiert, dann wird es kein Ende der Diskussion geben“. Probleme könnten jedoch auch bei der Infrastruktur auftreten. Momentan wird das Eisenbahnnetz ausgebaut und zur WM werden mehrere Busse und Taxen bereitstehen, um die vielen Besucher zu transportieren. Dafür steckt Südafrika Milliarden von Euro in das Transportsystem, inklusive Flughäfen.