Südafrika war das Land der Fußball WM 2010

WM Prämien der Nationalelf

Der DFB hat in diesem Jahr die Prämie für die Nationalmannschaft gekürzt. Für einen Titel-Gewinn im eigenen Land 2006 wären 300.000 Euro pro Spieler überwiesen worden, nun muss die Nationalelf jetzt auf 50.000 Euro verzichten bei einem WM-Titel.

Diese Prämienkürzung ist eine Premiere in der Geschichte des DFB. Allerdings muss der Fußballbund in diesem Jahr Sparmaßnahmen durchführen. Bei einem Sieg in Johannesburg am 11.Juli 2010 bekommt jeder deutsche Nationalspieler zusätzlich 250.000 Euro auf das normale Gehalt. Ausgehandelt wurde die neue Prämie mit dem sechsköpfigen Spielerrat, mit Theo Zwanziger und dem Generalsekretär Wolfgang Niersbach. Um die Viertelmillion zu bekommen muss die deutsche Mannschaft lediglich sieben Spiele gewinnen in Südafrika. Die ersten Prämien sind jedoch auch schon ab dem Viertelfinale zu bekommen. Hier sind 50.000 Euro angesetzt. Im Halbfinale steigt die Prämie auf das Doppelte an und im Finale erhält jeder Spieler 150.000 Euro, auch wenn eine Niederlage erreicht wird. Die 250.000 Euro gibt es nur bei einem WM-Titel 2010. In den Vorrunden und im Achtelfinale bedeutet ein Scheitern, dass es für die Spieler auch keine Prämie geben wird.

Vergleicht man jedoch das deutsche Gehalt mit den internationalen Gegnern, dann sind die Deutschen sehr bescheiden. Die Europameister Spanien von 2008 haben zum Beispiel 550.000 Euro pro Spieler ausgeschrieben, wenn hier ein WM-Titel im Jahr 2010 erreicht werden kann. Damit streichen sie mehr als doppelt so viel ein. Die Geschichte zeigt jedoch, dass ein WM-Titel schon lange nicht mehr auf Spaniens Erfolgsliste stand. In Deutschland hingegen konnten schon drei Siege gefeiert werden, an die gern angeknüpft werden kann.